Inhalt
Die Rüsseltiere (Proboscidea) sind eine Ordnung afrotherianer Säugetiere, die die modernen Elefanten und ihre ausgestorbenen Verwandten wie Mammuts, Mastodonten, Gomphotherien und Deinotherien umfasst.[1][2] Im Paläozän von Afrika vor etwa 60 Millionen Jahren entstanden, brachte die Ordnung über 180 ausgestorbene Arten hervor, die von kleinen, fuchs großen Vorfahren bis hin zu gigantischen Pflanzenfressern reichten, deren Körpermasse 16 Tonnen überstieg.[3][4][5] Heute überleben innerhalb der Familie der Elephantidae nur noch drei Arten: der Afrikanische Steppenelefant, der Afrikanische Waldelefant und der Asiatische Elefant.[1]
Morphologie und Anatomie
Lebende Rüsseltiere sind die größten überlebenden Landtiere der Erde mit Körpergewichten von 2 bis über 6 Tonnen und Schulterhöhen zwischen 2 und 4 Metern.[2][6][7] Im Fossilbericht wiesen die Mitglieder der Ordnung eine erhebliche anatomische Variation auf.[8] Die frühesten Formen wie Eritherium azzouzorum waren kleine, auf dem Boden laufende Säugetiere mit einem Gewicht von nur 3 bis 8 Kilogramm und einer Schulterhöhe von etwa 20 Zentimetern.[4][9][10] Im Gegensatz dazu entwickelten sich mehrere ausgestorbene Taxa zu massiven Formen.[5] Der Mammutide Zygolophodon borsoni und der Elephantide Palaeoloxodon namadicus erreichten oder übertrafen Körpergewichte von 16 Tonnen, wobei spekulative Schätzungen basierend auf fragmentarischen Gliedmaßenknochen Gewichte von bis zu 22 Tonnen und Schulterhöhen von über 5 Metern für Palaeoloxodon namadicus nahelegen.[11][12][13][14] Moderne Arten weisen einen ausgeprägten Sexualdimorphismus hinsichtlich Körpermasse, Größe und Stoßzahnentwicklung auf, ein Muster, das durch Fossilienfunde ausgestorbener Arten untermauert wird.[15] Gemeinsame abgeleitete Merkmale, die alle Rüsseltiere vereinen, sind vergrößerte zweite obere Schneidezähne, der evolutionäre Verlust des ersten Prämolars und schlüssellochförmige Schmelzprismen in Zahnquerschnitten.[16][17]
Schädel und Unterkiefer
Die Schädelarchitektur der Rüsseltiere zeichnet sich durch eine extreme strukturelle Pneumatisation des Schädeldachs aus.[2][18][19] Stirn-, Scheitel-, Nasen- und Zwischenkieferknochen sind von einem bienenwabenartigen Netzwerk aus Luftzellen durchlöchert, die durch dünne knöcherne Lamellen getrennt sind.[2][18] Diese pneumatische Konstruktion erleichterte den massiven Schädel und vergrößerte gleichzeitig seine äußere Oberfläche, um genügend Ansatzfläche für die schwere Nackenmuskulatur zu bieten, die den Kopf und die Stoßzähne stützte, sowie für die robusten Kaumuskeln, die den Unterkiefer bewegen.[2][18] Die Schädelpneumatisation entwickelte sich sehr früh in der Stammesgeschichte der Rüsseltiere und ist nachweislich bei Barytherium während des Oligozäns und des späten Eozäns vorhanden.[2][18] Im Laufe der Evolution wurde der Schädel kürzer, höher und gewölbter, während sich die Halswirbelsäule verkürzte, um den Schwerpunkt näher an die Schultern zu bringen.[20][21]
Bei primitiven Rüsseltieren war der Unterkiefer durch eine verlängerte Unterkiefersymphyse gekennzeichnet, die die beiden Hälften des Kiefers vorn verband.[22] Diese Unterkieferverlängerung ging mit der Unterbringung von unteren Stoßzähnen in Alveolen einher, die parallel entlang der Symphyse verliefen, was zu einem langsnauzigen, longirostrinen Kieferzustand führte.[22] In mehreren nachfolgenden Linien, darunter Mammutidae, Gomphotheriidae und Elephantidae, erfuhr die Symphyse eine evolutionäre Verkürzung, begleitet von der Reduktion oder dem vollständigen Verlust der unteren Stoßzähne.[22] Dieser unabhängige Übergang zu einem kurzschnauzigen, brevirostrinen Zustand verlegte die Nahrungsbeschaffungsfunktion vollständig auf den muskulösen Rüssel und veränderte die biomechanische Belastung des Unterkiefers.[22][23][24][25]
Gebiss und Stoßzähne
Die primitive placentale Zahnformel der Ursprungs-Rüsseltiere bestand aus 44 permanenten Zähnen: drei Schneidezähnen, einem Eckzahn, vier Prämolaren und drei Molaren in jedem Quadranten (3.1.4.3 / 3.1.4.3).[4] Während der Evolution der Rüsseltiere wurde diese Anzahl durch den Verlust von Eckzähnen, hinteren Schneidezähnen und vorderen Prämolaren schrittweise reduziert.[26] Lebende Elefanten besitzen eine permanente Zahnformel, die nur noch einen oberen Schneidezahn-Stoßzahn und drei Molaren pro Quadranten sowie drei Milch-Prämolaren enthält (1.0.3.3 / 0.0.3.3).[2][26] Wegen ihrer großen morphologischen Ähnlichkeit mit Molaren werden die drei Milchprämolaren häufig als Milchmolaren bezeichnet.[27] Basale Mitglieder der Kronengattungen der Elephantidae (Loxodonta, Elephas und Mammuthus) behielten zwei permanente Prämolaren bei, die später in jeder Linie unabhängig voneinander verloren gingen.[26]
Rüsseltier-Stoßzähne sind hypertrophierte Schneidezähne, die während des gesamten Lebens des Tieres aus offenen Pulpahöhlen kontinuierlich wachsen.[17][19][28][29] Bei den Elephantiformes leiten sich die oberen Stoßzähne vom zweiten oberen Schneidezahn (I2) ab, während die unteren Stoßzähne der longirostrinen Formen vom ersten unteren Schneidezahn (I1) abstammen.[30] Ausnahmen bilden Moeritherium, bei dem die unteren Stoßzähne aus den zweiten unteren Schneidezähnen gebildet wurden, und Barytherium, das acht kurze Stoßzähne entwickelte, bestehend aus zwei Schneidezahnpaaren in jedem Quadranten.[31] Bei den Deinotheriidae bildeten sich Stoßzähne ausschließlich aus dem Unterkiefer und haken sich nach unten, wobei obere Gegenstücke völlig fehlen.[32][33] Die Abmessungen der Stoßzähne variierten zwischen den Taxa drastisch. Primitive Formen trugen kurze, gerade oder meißelartige Stoßzähne von weniger als 50 Zentimetern Länge.[34] Taxa des späten Miozäns und Pliozäns entwickelten kolossale Stoßzähne: Zygolophodon borsoni brachte nahezu gerade Stoßzähne von 5,02 Metern Länge hervor, und fortgeschrittene Mammut-Stoßzähne wogen häufig über 130 bis 200 Kilogramm.[34][35][36][37] Amebelodontiden entwickelten abgeflachte, schaufelförmige untere Stoßzähne, wobei Konobelodon Längen von 1,61 Metern erreichte, während Stegotetrabelodon untere Stoßzähne besaß, die sich bis zu 2,2 Meter erstreckten.[35]
Strukturell bestehen Rüsseltier-Stoßzähne aus einer zentralen, vaskularisierten Pulpahöhle, die von dicker Dentinmasse umschlossen und von einer dünnen äußeren Zementschicht umgeben ist.[38][39] Das Dentin, welches echtes Elfenbein darstellt, setzt sich aus carbonathaltigen Hydroxylapatitkristallen zusammen, die in eine organische Kollagenmatrix eingebettet sind, was Härte und Elastizität verleiht.[38][39] Dentin wird in mikroskopischen Tubuli sekretiert, die von der Mittelachse in spitzwinkligen Verzweigungsmustern nach außen strahlen.[38] Im Querschnitt zeigen die Stoßzähne von Elephantoiden sich kreuzende krummlinige Linien, die ein maschinell bearbeitetes oder schachbrettartiges Muster namens Schregersche Linien erzeugen.[39][40] Die Winkel, in denen sich diese rhombischen Schreger-Muster schneiden, unterscheiden sich konsistent zwischen den Taxa und bieten einen diagnostischen Wert zur Unterscheidung von Mammutelfenbein und modernem Elefantenelfenbein bei der forensischen Überwachung des Wildtierhandels nach CITES.[39][40] Schregersche Linien sind bei Anancus, Stegodon, Gomphotherium und Mammut dokumentiert, fehlen jedoch bei basalen Formen wie Deinotherium.[41][42][43] Bei urtümlichen Rüsseltieren bedeckte ein Längsband aus Zahnschmelz einen Teil des Stoßzahnschafts, aber bei den Elephantidae ging dieser Schmelzüberhang verloren und verblieb nur noch als temporäre Kappe an den Spitzen von Jungtieren, die sich nach dem frühen Leben abnutzt.[35][39][44][45]
Backenzähne und Zahnwechsel
Die Morphologie der Backenzähne bildet die primäre Grundlage für die Systematik der Rüsseltiere.[46][47][48] Rüsseltier-Molaren leiten sich von dem ancestralen tribosphenischen Molarbild der Placentalia ab und umfassen einen erhöhten vorderen Trigon oder Trigonid, der die Hauptbuckel trägt, sowie einen niedrigeren hinteren Talon oder Talonid.[46][47][48][49] An den oberen Molaren bildeten der Paraconus und der Protoconus den vorderen Querkamm (Protoloph), während Metaconus und Hypoconus den zweiten Kamm (Metaloph) bildeten, wobei sich vom Talon aus nacheinander zusätzliche Kämme entwickelten.[46][47][48] Eine mediale Längsfurche unterteilt jeden Quergrat in linguale und bukale Halbkämme, bekannt als Entoloph und Ectoloph, wodurch unterschiedliche Abnutzungsfacetten entstehen, die als Präterit (die stärker abgenutzte Hälfte) und Posttrit (die weniger abgenutzte Hälfte) bezeichnet werden.[46][47][48][49] Im Oberkiefer ist die Präterit-Hälfte lingual, während sie im Unterkiefer bukal liegt.[46][47][48]
Vier Hauptmolarenmuster kommen in der Ordnung vor: bunodont, zygodont, lophodont und lamellodont.[22][46][47][48] Der bunodonte Typ stellt den basalen Zustand dar, der bei Eritherium, Moeritherium und Gomphotherien zu finden ist und durch konische Höcker gekennzeichnet ist, die transversal gepaart und von akzessorischen Conules flankiert werden, die sich zu kleeblattartigen Formen abnutzen.[4][46][47][48] Modifikationen der Bunodontie umfassen versetzte Halbkämme (Anankoidie), V-förmige Kämme (Chevronisierung) und zahlreiche Rillen und kleine Höcker (Ptychodontie oder Choerodontie). Das zygodonte Muster entwickelte sich bei den Mammutidae, wo scharfe, gerade Grate die Höcker verbinden, ohne die dazwischenliegenden Täler zu versperren.[46][50] Der lophodonte Typ tritt bei Numidotheriidae, Barytheriidae, Deinotheriidae und Stegodontidae auf und weist kontinuierliche transversale Scherkämme auf, die aus verschmolzenen Höckern gebildet werden.[46][47][51] Das lamellodonte Muster charakterisiert die Elephantidae, bei denen die Backenzähne aus zahlreichen parallelen, abgeflachten Schmelzplatten bestehen, die mit Zement gefüllt sind und bei den letzten Molaren fortgeschrittener Mammuts bis zu 30 Platten erreichen.[46][52][53] Molaren entwickelten sich von niederkronigen (brachyodonten) Strukturen, die an das Browsing angepasst waren, zu hochkronigen (hypsodonten) Mahlbatterien, die in der Lage sind, abrasives, silikatreiches Gras zu verarbeiten.[52][53][54]
Primitive Rüsseltiere wiesen den typischen vertikalen Zahnwechsel auf, bei dem permanente Backenzähne von unten durchbrachen und alle funktionellen Zähne gleichzeitig im Kiefer verwendet wurden.[26][55] Innerhalb der Elephantimorpha wurde dieser Mechanismus durch horizontalen Zahnwechsel oder seitliche Progression ersetzt, was erstmals bei der spätoligozänen Gattung Eritreum nachgewiesen wurde.[19][26][55][56] Unter horizontaler Verschiebung befinden sich in jedem Kieferquadranten zu jedem Zeitpunkt nur ein oder zwei funktionelle Zähne in aktiver Okklusion.[26][55][57] Wenn die abrasive Nahrung die funktionelle Krone abnutzt, wandern neue Zähne, die sich im hinteren Teil des Kiefers entwickeln, nach vorne, um die abgenutzten Überreste herauszudrücken.[19][26][55] Diese Abfolge läuft über sechs aufeinanderfolgende Zahn Generationen (drei Milchprämolaren und drei Molaren) ab und bietet bis zu 24 Backenzähne über das Leben eines Tieres hinweg.[26][55][58] Wenn die finale, sechste Zahn Generation vollständig abgenutzt ist – typischerweise im Alter von etwa 60 bis 65 Jahren –, kann das Tier keine Vegetation mehr mahlen und droht zu verhungern.[55][56][58]
Die mikrostrukturelle Untersuchung des Rüsseltierschmelzes offenbart bei fortgeschrittenen Formen eine spezialisierte dreischichtige Architektur.[59][60] Diese umfasst eine äußere Zone aus radialen Schmelzprismen, eine Zwischenzone aus alternierenden hellen und dunklen Hunter-Schreger-Bändern und eine innere Zone, die aus einer dreidimensionalen Kreuzung ineinandergreifender Prismenbündel besteht.[59][60] Basale Taxa wie Phosphatherium, Moeritherium und Palaeomastodon besaßen eine einfachere zweischichtige Schmelzstruktur.[59][60] Die komplexe dreidimensionale Prismenkreuzung bot eine hohe Resistenz gegen Scherspannungen beim Mahlen, die sich weit vor dem Aufkommen hypsodonter Kronen in einer anscheinenden evolutionären Präadaption entwickelte.[60]
Postkraniales Skelett
Das postkraniale Skelett der Rüsseltiere weist graviportale Anpassungen auf, um eine hohe Körpermasse zu tragen.[2][19][21][61] Die Wirbelsäule ist starr, gekennzeichnet durch eine gewölbte Brust- und Lendenkrümmung mit ineinandergreifenden Wirbelfortsätzen, die die Rotations-, Vertikal- und Horizontalflexibilität strikt einschränken.[62] Der Hals ist verkürzt und besteht aus gestauchten Halswirbeln mit hohen vorderen Brust-Dornfortsätzen, die Verankerung für die Bänder bieten, die den schweren Schädel stützen.[20] Schlüsselbeine und das Os baculum fehlen in der gesamten Ordnung völlig.[29] Die Gliedmaßenknochen sind vertikal unter dem Körper in einer säulenartigen Anordnung positioniert, die beim Stehen einen 180-Grad-Winkel zwischen dem oberen und unteren Segment bildet, was im Gegensatz zur gebeugten Gliedmaßenhaltung typischer cursorialer Säugetiere steht.[19][21][63][64]
Die Röhrenknochen der Rüsseltiere besitzen keine hohlen Markhöhlen, ihre inneren Lumina sind stattdessen mit dichtem Spongiosaknochen gefüllt, in dem die Hämatopoese stattfindet.[2] Gliedmaßenknochen fallen in zwei verschiedene strukturelle Morphotypen über ausgestorbene Linien hinweg: einen grazilen Typ mit schlanken Schäften und kompakten Gelenkenden, der bei Deinotherium und Elephantidae vorkommt, und einen robusten Typ mit breiten Schäften und massiven Gelenkenden, der typisch für Gomphotheriidae und Mammutidae ist.[65][66] Das Sprunggelenk zeigt eine parallele Divergenz: Gomphotherien und Deinotherien besitzen ein verlängertes Fersenbein (Calcaneus) und eine asymmetrische Astragalusfacette, die eine kräftige Hebelwirkung bei niedriger Geschwindigkeit begünstigt, während Elephantiden, Mammutiden und Stegodontiden ein verkürztes Fersenbein mit einer symmetrischen Astragalusfacette entwickelten, die eine schnellere, abgedämpfte Bewegung erleichtert.[67]
Rüsseltier-Autopodien sind taxiopod, das heißt, die Hand- und Fußwurzelknochen sind in seriellen Reihen angeordnet, in denen einzelne Elemente direkt untereinander liegen, anstatt sich über Gelenke abzuwechseln oder zu überlappen.[68] Speiche (Radius) und Elle (Ulna) bleiben unverwachsen und kreuzen sich, um die Vordergliedmaße zu stabilisieren.[2] Sowohl Vorder- als auch Hinterfüße sind funktional pentadaktyl, aber die Skeletthaltung ist ein modifizierter Zehengänger (Digitigradie).[61][68] Die Phalangen sind in einem halbkreisförmigen Bogen angeordnet, der von einem fibrocartilaginären Kissenpolster aus fettigem Bindegewebe gestützt wird, das als Stoßdämpfer dient.[57][61][68] Unter dem Polster artikuliert ein spezialisierter sechster falscher Ziffern, bekannt als Präpollex am Vorderfuß und Prähallux am Hinterfuß, mit dem ersten Mittelhand- oder Mittelfußknochen.[68] Diese Elemente, die als Knorpelstrukturen entstanden und mit dem Alter teilweise verknöchern, entwickelten sich erstmals im frühen Miozän bei den Deinotheriidae, wodurch die Füße stabilisiert wurden, als frühe Rüsseltiere von amphibischen Umgebungen zu vollständigem terrestrischen Megabrandungs-Verhalten übergingen.[68]
Weichteilanatomie
Das Markenzeichen der Ordnung ist der Rüssel (Proboscis), der durch die embryonale Verschmelzung der verlängerten Oberlippe und der externen Nase gebildet wird.[1][29][69][70][71] Der Rüssel enthält keine Knochen oder inneren Knorpel und umfasst bis zu 150.000 einzelne Muskelfaszikel, die in Längs-, Strahlen- und Spiralorientierung angeordnet sind.[2] Die beiden Nasenhöhlen erstrecken sich durch seine gesamte Länge bis zur distalen Spitze, die mit empfindlichen, fingerartigen Fortsätzen ausgestattet ist, die verwendet werden, um Gegenstände mit feiner motorischer Präzision zu greifen.[2][29] Der Rüssel fungiert als tastendes, riechendes und lautgebendes Organ sowie als Greifanhang, der den physischen Abstand zwischen dem erhöhten Maul und dem Boden überbrückt, der durch den verkürzten Hals und die säulenartigen Gliedmaßen verursacht wird.[2][19][20][29] Bei modernen asiatischen Elefanten kann der Rüssel 8,5 Liter Wasser fassen, und ein adulter Bulle kann bis zu 212 Liter in unter fünf Minuten aufsaugen, um sie in den Mund zu sprühen.[29] Bei fossilen Taxa weisen zurückgesetzte Nasenregionen des Schädels bei Mitgliedern der Elephantiformes und Deinotheriidae auf die Entwicklung eines Rüssels hin.[32][72] Bei Deinotherien deutet der Schädel jedoch auf eine kurze, breite muskuläre Struktur ähnlich der von Tapiren anstelle des klassischen Elefantenrüssels hin.[73][74][75]
Rüsseltiere haben große Gehirne, wobei die Gehirne moderner Elefanten Volumina von 2.900 bis 9.000 Kubikzentimetern erreichen.[16][17][76] Der Enzephalisationsquotient lebender Elefanten reicht von 1,1 bis 2,2 mit einem Mittelwert von 1,7.[16][17][76] Das Gehirn enthält etwa 257 Milliarden Neuronen, grob dreimal so viele wie das menschliche Gehirn, obwohl etwa 98 Prozent dieser Neuronen im Kleinhirn konzentriert sind.[77] Die Temporallappen sind gefaltet und vergrößert, was mit komplexer Gedächtnisleistung, kognitiver Kartierung und stimmlicher Lernfähigkeit korreliert.[16][17] Fossile Ausgüsse (Endocasts) zeigen, dass Moeritherium ein geschätztes Gehirnvolumen von 240 Kubikzentimetern und einen Enzephalisationsquotienten von 0,2 hatte, während Palaeomastodon ein Volumen von 740 Kubikzentimetern und einen Enzephalisationsquotienten von 0,3 besaß.[78][79] Mammut americanum hatte ein Gehirnvolumen zwischen 3.860 und 4.630 Kubikzentimetern bei einem Enzephalisationsquotienten von 0,30 bis 0,74, während die insulare Zwergart Palaeoloxodon falconeri einen Enzephalisationsquotienten von etwa 3,75 entwickelte.[78][79][80]
Moderne Rüsseltiere haben spärliche Haarkleider und behalten sensorische Borsten hauptsächlich um das Kinn, die Rüsselspitze und den Schwanz herum.[6][7] Ihr spärliches Fell ist eine Anpassung zur Erleichterung der Wärmeabgabe in warmen tropischen Umgebungen, ergänzt durch Hitzestrahlung über dünne, stark vaskularisierte Ohrmuscheln und Badeverhalten.[81][82][83][84] Im Gegensatz dazu entwickelten Wollhaarmammuts (Mammuthus primigenius) ein dichtes doppeltes Fell aus feiner, gekrauster Unterwolle und groben Deckhaaren von bis zu 13 Zentimetern Länge, um pleistozäne Permafrost-Biome zu überleben.[85][86] Deckhaare von Mammuts besaßen keine inneren Markkanäle, und genetische Studien deuten auf natürliche Polymorphismen der Fellfarbe hin, die von dunkelbraun bis blond reichen.[85][86][87] Konservierte Haarreste des Amerikanischen Mastodons deuten darauf hin, dass Mammut americanum ähnlich ein zweischichtiges Fell trug, das an gemäßigte und subarktische Nadelwälder angepasst war.[88] Zu den einzigartigen Weichteilmerkmalen der Elephantidae gehört auch die Temporaldrüse, eine modifizierte subkutane Drüse, die sich zwischen Auge und Ohr befindet, während physiologischer Erregung und Musth entleert wird.[2][6][7]
Stammesgeschichte
Die Evolutionsgeschichte der Rüsseltiere ist durch eine umfangreiche fossile Sequenz dokumentiert, die über 180 beschriebene ausgestorbene Arten umfasst.[3][4][89] Während frühe Paläontologen Affinitäten zu südasiatischen Anthracobuniden diskutierten, stellen neuere anatomische und phylogenetische Analysen die Anthracobunidae eher zu den Perissodactyla oder basalen Tethytheria als zu den echten Proboscidea.[90][91][92][93][94][95] Frühe paläogene afrikanische Taxa wie Ocepeia und Abdounodus weisen dental- und schädelspezifische Ähnlichkeiten mit Paenungulaten auf, was darauf hindeutet, dass sich die Rüsseltiere innerhalb der Afrotheria während der Oberkreide oder dem frühen Paläozän abspalteten.[96][97][98][99] Die Evolution der Rüsseltiere entfaltete sich durch drei aufeinanderfolgende adaptive Radiationen, die durch fortschreitende anatomische Spezialisierung, Vergrößerung der Körpergröße und Verschiebungen der ökologischen Nische gekennzeichnet sind.[16][17][100][101]
Erste Radiation: Paläozän bis Oligozän
Die erste Radiation der Rüsseltiere erstreckte sich von vor etwa 61 bis 24 Millionen Jahren und war weitgehend auf den afrikanischen Kontinent und die Arabische Halbinsel beschränkt, die eine einzige Landmasse bildeten.[17][102][103] Die primitivste bekannte Gattung ist Eritherium aus den spätpaläozänen (thanetischen) Phosphatschichten des Ouled-Abdoun-Beckens in Marokko, gefolgt dicht von Phosphatherium escuilliei.[4][9][104][105][106][107] Diese frühen Tiere waren kleine, auf den Zehen oder Sohlen gehende Vierbeiner ohne verlängerte Rüssel, mit bunodonten Molaren, die beginnende Querkämme aufwiesen.[4][9][51][105] Während des Eozäns expandierte die Diversität in Nordafrika mit Numidotheriidae, Barytheriidae und Moeritheriidae.[31][108][109] Moeritherium war ein tapirähnlicher, semi-aquatischer Browser, der in Ästuarsümpfen lebte und seine flexible Oberlippe nutzte, um Wasserpflanzen zu verzehren.[31][110][111][112] Barytherium markierte die erste große Zunahme der Körpergröße innerhalb der Rüsseltierlinie, erreichte eine Schulterhöhe von 2,5 bis 3 Metern und eine Körpermasse von etwa 2 Tonnen und besaß acht kurze Stoßzähne, zwei an jedem Kieferast.[10][11][31]
Die Deinotheriidae spalteten sich während des späten Oligozäns in Afrika ab, repräsentiert zuerst durch Chilgatherium aus Äthiopien.[113][114] Deinotherien besaßen bilophodonte und trilophodonte Molaren und nach unten gebogene untere Stoßzähne, wobei Deinotherium giganteum später Schulterhöhen von über 4 Metern und Gewichte von über 12 bis 14 Tonnen erreichte.[11][13][114] Im Gegensatz zu anderen fortgeschrittenen Rüsseltieren behielten Deinotherien den vertikalen Zahnwechsel bei und fehlten obere Stoßzähne während ihrer gesamten evolutionären Dauer gänzlich.[32][55] Im Fayum-Becken in Ägypten brachten Schichten des späten Eozäns und frühen Oligozäns Palaeomastodon und Phiomia hervor, die intermediäre Zahnmerkmale aufwiesen, trilophodonte Backenzähne und vier kurze Stoßzähne entwickelten und gleichzeitig weiterhin den vertikalen Zahnwechsel nutzten.[115][116] Aus diesem urtümlichen Stamm ging im späten Oligozän Afrikas die Familie der Mammutidae hervor, die sich durch zygodonte Molaren auszeichnet.[50][117] Der früheste Mammutide, Losodokodon losodokius, lebte vor etwa 26 Millionen Jahren in Kenia.[50][117]
Zweite Radiation: Miozäne Expansion
Die zweite Radiation wurde im frühen Miozän vor etwa 18 bis 22 Millionen Jahren eingeleitet, ausgelöst durch die Kollision der afro-arabischen tektonischen Platte mit Eurasien und die Schließung der Tethyssee.[101][102][103][109] Dieser tektonische Kontakt stellte Landverbindungen her, die es Rüsseltieren ermöglichten, sich über Europa und Asien auszubreiten, ein Ereignis, das historisch als Proboscidean Datum Event bekannt ist.[101][102] Jüngere Stratigraphien zeigen, dass diese Expansion stattdessen in mindestens einem halben Dutzend verschiedener Migrationswellen stattfand.[102] Zygolophodon und Gomphotherium erreichten Eurasien als Erste und überquerten zwischen 16 und 15 Millionen Jahren anschließend die Bering-Landbrücke nach Nordamerika.[101][102][118][119] Deinotherien breiteten sich ebenfalls im frühen Miozän über Eurasien aus und verweilten dort bis zum Pliozän, während sie in Amerika abwesend blieben.[101][114][120]
Die Gomphotheriidae diversifizierten sich im Miozän in eine breite Palette von Morphologien, als das Klima kühler wurde und sich offene Landschaften ausbreiteten.[17][101][103][109] Basale Gomphotherien behielten vier Stoßzähne und bunodonte Molaren mit Kleeblatt-Abnutzungsmustern bei.[46][103][109] Spezialisierte Unterfamilien entstanden rasch: Amebelodontinae entwickelten verlängerte Unterkiefer mit schaufelartigen unteren Schneidezähnen, veranschaulicht durch Platybelodon und Amebelodon, die genutzt wurden, um zähe Vegetation zu schaufeln und zu schaben; Choerolophodontinae besaßen stark gefalteten Molarenschmelz und reduzierte untere Stoßzähne; und Rhynchotheriinae ähnelten den Gomphotheriinae, hatten jedoch lateral abgeflachte untere Stoßzähne.[33][101][121][122][123] Fortgeschrittene tetralophodonte Gomphotherien, darunter Tetralophodon und Anancus, entwickelten vier Querkämme auf mittleren Molaren und verloren funktionelle untere Stoßzähne.[115][122][124] Im östlichen und südöstlichen Asien spalteten sich vor etwa 15 Millionen Jahren die Stegodontidae von bunodonten Gomphotherien ab und brachten Taxa wie Stegolophodon und Stegodon mit mehrschichtigen, dachförmigen Molaren hervor.[125][126]
Dritte Radiation: Pliozän bis Holozän
Die dritte Rüsseltier-Radiation begann in Afrika vor etwa 7 bis 10 Millionen Jahren mit dem Aufkommen der Familie Elephantidae aus dem Stamm der Gomphotherien.[17][109][127] Frühe Vertreter waren unter anderem Stegotetrabelodon, das immer noch lange untere Stoßzähne trug, und Primelephas, das der Vorfahr der modernen Elefantenlinien war.[17][128][129] Molekulare Datierungen und fossile Belege zeigen, dass sich Loxodonta zuerst, vor etwa 7,6 Millionen Jahren, abspaltete und während seiner gesamten Evolutionsgeschichte auf den afrikanischen Kontinent beschränkt blieb.[117][130][131][132] Elephas und Mammuthus trennten sich vor etwa 6,7 Millionen Jahren.[117][132][133] Beide Linien expandierten im späten Pliozän zwischen 3,6 und 3,2 Millionen Jahren aus Afrika nach Eurasien.[131][134] Mammuthus überquerte daraufhin vor etwa 1,5 Millionen Jahren die Beringia nach Nordamerika und entwickelte sich dort zu endemischen Taxa wie dem Prägemammut (Mammuthus columbi) und dem Wollhaarmammut (Mammuthus primigenius).[34][109][119][135]
Vor etwa 3 Millionen Jahren begünstigte die Bildung der Landenge von Panama den Großen Amerikanischen Faunenaustausch, der es Gomphotherien erlaubte, nach Südamerika vorzudringen.[16][54][103][115][136] In Südamerika entwickelten sich Gomphotherien zu brevirostrinen Gattungen wie Notiomastodon und Cuvieronius, wobei letztere sich an hochgelegene Anden-Gebirgszonen anpassten.[103][123] Unterdessen breiteten sich Palaeoloxodon vor etwa 800.000 Jahren über Eurasien aus und brachten große Festlands-Browser wie den Waldelefanten (Palaeoloxodon antiquus) und Palaeoloxodon namadicus hervor.[131][137][138] Zu Beginn des Spätpleistozäns waren Rüsseltiere durch etwa 23 Arten vertreten.[101]
Insulärer Zwergwuchs
Während des Pliozäns und Pleistozäns wurden infolge von Meeresspiegelschwankungen zahlreiche Rüsseltier-Populationen auf ozeanischen Inseln isoliert und unterlagen einem ausgeprägten insulären Zwergwuchs.[139][140] Inselzwergwuchs entwickelte sich wahrscheinlich, weil insuläre Umgebungen keine großen oder lebensfähigen Räuberpopulationen besaßen und begrenzte Ressourcen boten, während kleine Säugetiere unter identischen Bedingungen häufig insulinen Gigantismus entwickelten.[139] Im Mittelmeerraum entwickelten sich isolierte Populationen von Palaeoloxodon antiquus auf Sizilien, Malta, Zypern, Kreta, den Kykladen und dem Dodekanes zu Zwergformen.[139] Der sizilianische Zwergelefant, Palaeoloxodon falconeri, war an der Schulter nur 1 Meter groß und wog etwa 190 Kilogramm, was eine Körpermassereduktion von über 95 Prozent im Vergleich zu seinem Festlandvorfahren darstellt.[80][139] Zwergmammuts entwickelten sich auch auf Sardinien (Mammuthus lamarmorae) und Kreta (Mammuthus creticus).[139][141]
In Nordamerika besiedelten Prägemammuts im Spätpleistozän die kalifornischen Channel Islands, wodurch das Zwergmammut (Mammuthus exilis) entstand, das Schulterhöhen von 1,2 bis 1,8 Metern und Körpergewichte zwischen 200 und 2.000 Kilogramm erreichte.[139] In Südostasien durchlief Stegodon einen ausgeprägten Zwergwuchs auf Flores, Sulawesi und Timor, wodurch verkleinerte Arten wie Stegodon sondaari und Stegodon florensis hervorgingen.[140][141] Eine Population von Wollhaarmammuts blieb bis vor etwa 4.000 Jahren auf der Wrangelinsel im Arktischen Ozean isoliert.[139][142] Obwohl sie bei ihrer Entdeckung im Jahr 1993 zunächst als Zwergmammuts beschrieben wurden, ergab eine spätere Neubewertung auf der Zweiten Internationalen Mammutkonferenz im Jahr 1999, dass die Exemplare von der Wrangelinsel kleingewachsene Relikt-Wollhaarmammuts waren, die schwere genetische Flaschenhalse und Inzucht erlitten hatten, statt echte Inselzwerge zu sein.[139][143][144][145][146][147]
Quartäre Aussterbezeit und menschliche Wechselwirkungen
Die Rüsseltierdiversität ging während der Megafrauen-Aussterbeereignisse im Spätpleistozän vor 50.000 bis 10.000 Jahren stark zurück.[101][122][148] Während dieses Intervalls verschwanden alle verbleibenden nicht-elephantiden Rüsseltiere, einschließlich der Amerikanischen Mastodonten (Mammut americanum), Stegodon und der amerikanischen Gomphotherien Cuvieronius und Notiomastodon, neben Festlands-Mammutarten und dem Waldelefanten.[101][122][148] Nur die drei lebenden Elefantenarten in Afrika und im tropischen Asien überlebten bis in historische Zeiten.[1][16] Die Ursachen dieser Aussterbewelle werden weiterhin diskutiert; es gibt zwei Hauptthesen, die sich nicht ausschließen: Ernährungsstress durch verringerte Pflanzendiversität infolge des Klimawandels sowie Populationsrückgang durch menschliche Bejagung.[54][122][148] In Süd- und Nordamerika könnten einige Gomphotherien-Populationen vor der intensiven Ankunft des Menschen eine kompetitive Verdrängung oder lokalen ökologischen Stress erfahren haben.[149][150]
Archäologische Stätten in ganz Afrika, Eurasien und den Americas bestätigen anhaltende Interaktionen zwischen Homininen und Rüsseltieren, die sich bis zu Homo erectus vor etwa 2 Millionen Jahren zurückverfolgen lassen.[151][152] Frühe Menschen zerlegten systematisch Rüsseltier-Kadaver für Fleisch, Mark, Haut und Elfenbein, wie Fundorte in Europa, der Levante und Nordamerika belegen.[151][153][154] Direkte Beweise aktiver Jagd werden durch seltene Artefaktassoziationen demonstriert, wie den eemzeitlichen Speer von Lehringen in Deutschland, bei dem ein bearbeiteter Eiben-Wurfspieß zwischen den Rippen eines Skeletts von Palaeoloxodon antiquus gefunden wurde.[155] Während des Jungpaläolithikums waren Rüsseltiere zentrale Gegenstände tragbarer Kunst und Höhlenkunst (Parietalkunst) in franko-kantabrischen Stätten; sie erschienen als geschnitzte Elfenbeinstatuetten und gravierte Wandmalereien in ganz West- und Mitteleuropa.[156][157] In historischen Kulturen wurden Elefanten in asiatische religiöse Zeremonien und die staatliche Kriegsführung integriert, obwohl sie nie in der Art von Nutztieren vollständig domestiziert wurden.[158] Heute sind überlebende Populationen durch illegale Elfenbeinwilderei, Lebensraumverlust und landwirtschaftliche Zerstückelung stark gefährdet.[159][160][161][162][163]
Verhalten und Ökologie
Lebende Elefanten unterhalten komplexe, von Weibchen geführte matriarchale Gesellschaften, die aus verwandten adulten Kühen und ihrem abhängigen Nachwuchs bestehen, während adulte Männchen ein solitäres Leben führen oder sich in lockeren Junggesellengruppen zusammenfinden.[6][7][164] Fossile Fährtenfunde zeigen, dass ähnliche Herdenstrukturen schon vor Millionen Jahren existierten.[165] In der spätmiozänen Baynunah-Formation in den Vereinigten Arabischen Emiraten verzeichnet eine Ansammlung von mindestens 13 parallelen Rüsseltier-Fährten, die einen 20 bis 30 Meter breiten Streifen über 190 Meter umspannen, eine Herde unterschiedlicher Körpergrößen, die zusammen reist und von einer einzelnen, 260 Meter langen Schrittlinie eines einzelnen massiven Bullen gekreuzt wird.[165] Ähnliche soziale Fährten von Palaeoloxodon antiquus wurden in spätpleistozänen Litoralsedimenten in Matalascañas im südwestlichen Spanien dokumentiert.[166] Darüber hinaus deuten fossile Fußabdrücke von Deinotherium im späten Miozän Rumäniens darauf hin, dass auch Deinotherien in sozialen Herden zusammenkamen.[167]
Die Kommunikation moderner Rüsseltiere stützt sich auf multimodale Sinneskanäle, darunter visuelle Körperhaltungen, taktile Rüsselinteraktionen, chemische Signalisierung über Urin und Temporaldrüsen-Sekrete sowie Niederfrequenzakustik.[6][7][168][169] Soziale Rumpel- und Kontaktlaute nutzen Infraschall zwischen 10 und 200 Hertz, der sich über mehrere Kilometer durch Boden und Luft ausbreitet.[168][169][170] Die physiologische Fähigkeit zum Infraschallhören korreliert mit der Anatomie des Innenohrs: moderne Elefanten besitzen eine Cochlea mit zwei vollständigen Windungen (670 bis 790 Grad) ohne sekundäre Spirallamina an der Basis, was der Basilarmembran ermöglicht, sich weit auszudehnen.[171][172] Im Gegensatz dazu hatten frühe paläogene Rüsseltiere wie Eritherium und Phosphatherium Cochleae mit nur 1,5 Windungen und behielten eine sekundäre Lamina bei, was darauf hindeutet, dass sie wahrscheinlich nur für höhere Frequenzen empfindlich waren.[171][172] Eine abgeleitete Cochleamorphologie, die zum Infraschallhören geeignet ist, war möglicherweise bei frühen Mammutidae vorhanden und spätestens mit dem Aufkommen der Verwandten moderner Elefanten ausgebildet.[170][173][174]
Die Fortpflanzungsphysiologie männlicher Rüsseltiere weist die Musth auf, eine jährliche Periode erhöhter Testosteronsekretion, die von schwerem Sekretfluss der Temporaldrüse, Urinträufeln und extremer Aggression bei innerartlichen Dominanzkämpfen begleitet wird.[6][7][175] Konservierte Permafrost-Mammutmumien bestätigen das Vorhandensein von Temporaldrüsen bei ausgestorbenen Elephantidae.[17] Bei modernen Elefanten und Mammuts hinterlassen Schwankungen des Testosteronspiegels während der Musth charakteristische jährliche chemische Marker in den Zuwachsringen des Dentins ihrer Stoßzähne.[176] Stoßzahngrowth-Anomalien, die im Frühsommer an fossilen Stoßzähnen von Notiomastodon aus Südamerika auftreten, legen nahe, da Musth auch bei Gomphotherien auftrat.[177][178] Bei amerikanischen Mastodonten (Mammut americanum) deuten Stoßzahn-Impaktfrakturen, Rippenbrüche und Stichwunden, die mit innerartlichen Kämpfen während der Frühlings-Fortpflanzungszeit vereinbar sind, darauf hin, dass Musth-ähnlicher Sexualwettbewerb vom letzten gemeinsamen Vorfahren der Elephantimorpha vererbt worden sein könnte.[179][180][181] Weibliche Mastodon-Stoßzähne zeigen alle drei bis vier Jahre Wachstumsunterbrechungen, was mit den vierjährigen Kalbungsabständen moderner Elefantenkühe übereinstimmt.[182]
Rüsseltier-Diäten veränderten sich im Laufe der Erdgeschichte drastisch und vollzogen den Übergang von generalisiertem Browsing zu spezialisiertem Grazing.[17][148][183][184] Basale paläogene Taxa wie Moeritherium und Barytherium ernährten sich überwiegend von Wasserpflanzen und weicher C3-Nahrung, wie niederkronige bunolophodonte Molaren und Kohlenstoffisotopenwerte belegen.[185][186] Miozäne Mammutidae behielten eine Browser-Ökologie bei und nutzten zygodonte Kämme, um Zweige, Blätter und Nadelholz-Laub zu scheren, eine Diät, die durch Mastodon-Koprolithen und Magen-Darm-Inhalte mit Fichten- und Lärchennadeln untermauert wird.[187][188][189] Gomphotherien behielten gemischte Ernährungsstrategien bei, obwohl einige Linien den Graskonsum pionierhaft vorantrieben, als sich offene Savannen ausbreiteten.[190][191] Mit dem Aufstieg der Elephantidae im späten Miozän ermöglichte der Wechsel zu lamellodonten, hypsodonten Molaren intensives Grasen auf abrasiven C4-Gräsern.[17][53][192] In Ostasien lebte Stegodon mehr in Wäldern als das frühe Elephas, welches offenere Landschaften nutzte.[193]
Durch ihre Futteraufnahme verhalten sich Rüsseltiere als Schlüssel-Ökosystem-Ingenieure.[6][7] Durch das Abschälen von Rinde, das Abbrechen von Zweigen und das Ausreißen von Büschen und kleinen Bäumen können Elefanten geschlossene Flächen öffnen, Waldränder zurückdrängen und offene Landschaften frei halten, was für die Savannen Ost- und Südafrikas wichtig ist.[6][7] Sie transportieren Samen über riesige Landschaften, was die Pflanzenverbreitung erleichtert, während ihr Dung nährstoffreiche Mikrohabitate für koprophage Insekten und Pilze bereitstellt.[6][7] Eine ähnliche Rolle kann für ausgestorbene Formen wie die Mammuts der Mammutsteppe angenommen werden.[194][195] Im Miozän deuten Abnutzungsspuren und Beschädigungen an den nach unten gebogenen Stoßzähnen von Deinotherium auf Rindenabschabung oder das Spalten von Bäumen hin, was nahelegt, dass dieses Verhalten früh in der Rüsseltiergeschichte entstanden sein könnte.[196]
Taxonomische Geschichte
Der wissenschaftliche Name Proboscidea wurde 1811 von dem deutschen Zoologen Johann Karl Wilhelm Illiger geprägt und leitet sich vom lateinischen proboscis ab, welches auf das altgriechische proboskis zurückgeht (zusammengesetzt aus pro, was ‚vor‘ bedeutet, und boskein, was ‚füttern‘ bedeutet).[1][75][197][198][199] Carl von Linné hatte Elefanten ursprünglich 1758 in seiner Ordnung Bruta zusammen mit Faultieren, Ameisenbären und Seekühen aufgrund des Fehlens vorderer Schneidezähne eingeordnet.[200] Im späten 18. Jahrhundert überführte Johann Friedrich Blumenbach Elefanten in die Ordnung Belluae zusammen mit Flusspferden, Nashörnern und Schweinen und beschrieb sie als große, dickhäutige Vierbeiner.[201] 1995 gruppierten Georges Cuvier und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire diese dickhäutigen Pflanzenfresser in Pachydermata.[202][203] Henri Marie Ducrotay de Blainville löste die Pachydermata 1816 auf, wies Elefanten den Gravigrada zu, und Richard Owen formalisierte die Einteilung der Huftiere in Artiodactyla und Perissodactyla im Jahr 1848.[204][205][206]
1870 bemerkte Theodore Nicholas Gill eine nähere Verwandtschaft zwischen Seekühen und Schliefer, obwohl er ihr keinen Namen gab.[207] Edward Drinker Cope gruppierte diese Taxa innerhalb der Taxeopoda basierend auf der seriellen Fußwurzelarchitektur, während Richard Lydekker und Max Schlosser den Begriff Subungulata verwendeten.[206] 1945 begründete George Gaylord Simpson die überordentliche Kláde Paenungulata, um Proboscidea, Sirenia, Hyracoidea und ausgestorbene Verbündete innerhalb der Protungulata zu umfassen.[206] An der Wende zum 21. Jahrhundert integrierten molekulare Sequenzierung und die Entdeckung gemeinsamer Retrotransposons (AfroSINEs) die Paenungulata fest in die Überordnung Afrotheria, was zeigte, dass Rüsseltiere eine tiefe afrikanische Abstammung mit Erdferkeln, Rüsselspitzmäusen und Afrosoricida teilen.[96][208][209][210][211] Innerhalb der Paenungulata werden Rüsseltiere und Seekühe häufig in der Kláde Tethytheria vereint.[208][212]
Die Klassifikation fossiler Rüsseltiere wurde im frühen 20. Jahrhundert durch Henry Fairfield Osborn revolutioniert, der 1907 eine Expedition des American Museum of Natural History ins Fayum leitete.[213][214] Osborn veröffentlichte eine massive zweibändige Monographie, The Proboscidea (1936, 1942), die über 350 Arten beschrieb und vier große Unterordnungen vorschlug: Moeritherioidea, Deinotherioidea, Mastodontoidea und Elephantoidea.[215][216][217] Simpson, der Osborn dafür kritisierte, die Nomenklaturregeln missachtet zu haben, revidierte Osborns System 1945 und erkannte vier Überfamilien an: Moeritherioidea, Barytherioidea, Deinotherioidea und Elephantoidea.[206] Weitere umfassende Revisionen wurden von Vincent Maglio und John M. Harris 1978, Malcolm McKenna und Susan K. Bell 1997 sowie Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy 1996 und 2005 durchgeführt, womit der moderne Rahmen der Elephantiformes und Elephantimorpha etabliert wurde.[122][218][219][220] Neuere phylogenomische und proteomische Analysen haben die Verwandtschaftsverhältnisse unter ausgestorbenen Arten geklärt und gezeigt, dass der Waldelefant (Palaeoloxodon) genetisch näher mit Loxodonta als mit Elephas verwandt ist, wobei es Hinweise auf eine extensive Hybridisierung während der frühen Diversifizierung der Elephantiden gibt.[221][222][223]
Systematik und Klassifikation
Die Ordnung Proboscidea wird in basale Stammstufen (manchmal als Plesielephantiformes zusammengefasst) und die fortgeschrittene Unterordnung Elephantiformes unterteilt.[113][122][224] Nachfolgend ist die Konsensustaxonomie beschriebener Rüsseltierfamilien und -gattungen auf der Grundlage systematischer Revisionen bis in die 2020er Jahre dargestellt:[23][113][116][122][225][226][227]
Taxonomische Liste
Order Proboscidea Illiger, 1811 * Basal stem taxa: * †Eritherium Gheerbrant, 2009 * †Moeritherium Andrews, 1901 (Family †Moeritheriidae Andrews, 1906) * †Saloumia Tabuce et al., 2019 * Suborder †Plesielephantiformes Shoshani et al., 2001 (paraphyletic): * Family †Phosphatheriidae Gheerbrant et al., 2005 * †Phosphatherium Gheerbrant et al., 1996 * Superfamily †Barytherioidea Andrews, 1906: * Family †Numidotheriidae Shoshani & Tassy, 1992 * †Numidotherium Mahboubi et al., 1986 * Family †Barytheriidae Andrews, 1906 * †Barytherium Andrews, 1901 * †Arcanotherium Delmer, 2009 * †Daouitherium Gheerbrant & Sudre, 2002 * †Omanitherium Seiffert et al., 2012 * Superfamily †Deinotherioidea Bonaparte, 1845: * Family †Deinotheriidae Bonaparte, 1845 * Subfamily †Chilgatheriinae Sanders et al., 2004: †Chilgatherium Sanders et al., 2004 * Subfamily †Deinotheriinae Bonaparte, 1845: †Prodeinotherium Ehik, 1930; †Deinotherium Kaup, 1829
* Suborder Elephantiformes Tassy, 1988: * †Dagbatitherium Hautier et al., 2021 * †Hemimastodon Pilgrim, 1912 * Family †Palaeomastodontidae Andrews, 1906: †Palaeomastodon Andrews, 1901 * Family †Phiomiidae Kalandadze & Rautian, 1992: †Phiomia Andrews & Beadnell, 1902 * Infraorder Elephantimorpha Tassy & Shoshani, 1997: * †Eritreum Shoshani et al., 2006 * Parvorder †Mammutida Tassy & Shoshani, 1997: * Superfamily †Mammutoidea Hay, 1922: * Family †Mammutidae Hay, 1922: †Losodokodon Rasmussen & Gutierrez, 2009; †Eozygodon Tassy & Pickford, 1983; †Zygolophodon Vacek, 1877; †Sinomammut Mothé et al., 2016; †Mammut Blumenbach, 1799
* Parvorder Elephantida Tassy & Shoshani, 1997: * Family †Choerolophodontidae Gaziry, 1976: †Afrochoerodon Pickford, 2001; †Choerolophodon Schlesinger, 1917 * Family †Amebelodontidae Barbour, 1927: †Progomphotherium Pickford, 2003; †Archaeobelodon Tassy, 1984; †Afromastodon Pickford, 2003; †Protanancus Arambourg, 1945; †Serbelodon Frick, 1933; †Amebelodon Barbour, 1927; †Konobelodon Lambert, 1990; †Torynobelodon Barbour, 1929; †Eurybelodon Lambert, 2016; †Platybelodon Borissiak, 1928; †Aphanobelodon Wang et al., 2016 * Family †Gomphotheriidae Hay, 1922 (paraphyletic): †Gomphotherium Burmeister, 1837; †Gnathabelodon Barbour & Sternberg, 1935; †Blancotherium May, 2019; †Eubelodon Barbour, 1914; †Rhynchotherium Falconer, 1868; †Stegomastodon Pohlig, 1912; †Cuvieronius Osborn, 1923; †Notiomastodon Cabrera, 1929; †Sinomastodon Tobien et al., 1986
* Superfamily Elephantoidea Gray, 1821: * Tetralophodont gomphothere grade: †Tetralophodon Falconer, 1857; †Anancus Aymard, 1855; †Paratetralophodon Tassy, 1983; †Pediolophodon Lambert, 2007 * Family †Stegodontidae Osborn, 1918: †Stegolophodon Schlesinger, 1917; †Stegodon Falconer, 1857 * Family Elephantidae Gray, 1821: * Subfamily †Stegotetrabelodontinae Aguirre, 1969: †Stegotetrabelodon Petrocchi, 1941; †Stegodibelodon Coppens, 1972; †Selenotherium Mackaye et al., 2005 * Subfamily Elephantinae Gray, 1821: †Primelephas Maglio, 1970; Loxodonta Anonymous, 1827 (extant); †Palaeoloxodon Matsumoto, 1924; †Mammuthus Brookes, 1828; Elephas Linnaeus, 1758 (extant)
Heutige Arten und Artenschutz
Nur drei Arten der Ordnung überleben heute, alle gehören zur Familie der Elephantidae: der Asiatische Elefant (Elephas maximus), der Afrikanische Steppenelefant (Loxodonta africana) und der Afrikanische Waldelefant (Loxodonta cyclotis).[1] Der Afrikanische Waldelefant wurde traditionell als Unterart von Loxodonta africana angesehen, aber genomische Analysen bestätigten eine tiefgreifende genetische Divergenz, womit er als eigenständige Art etabliert wurde.[228]
Alle drei lebenden Arten sind vom Aussterben bedroht und auf der Roten Liste der IUCN kategorisiert.[159][160][161][229] Asiatische Elefanten sind in den letzten drei Generationen um etwa 50 Prozent zurückgegangen, und ihre Population ist nun über ein Gebiet von 486.800 Quadratkilometern fragmentiert.[230] Ungleichgewichte zwischen der Anzahl von Männchen und Weibchen, verursacht durch die Jagd auf Elfenbein, wurden dokumentiert, wie etwa im indischen Periyar-Tigerreservat, wo sich das Geschlechterverhältnis adulter Männchen zu Weibchen über eine Spanne von zwanzig Jahren von 1:6 auf 1:122 verschob.[231] In Afrika sind Populationen mit anhaltender Lebensraumfragmentierung über 37 Verbreitungsstaaten konfrontiert, wobei sich fast ein Drittel der überlebenden afrikanischen Steppenelefanten in Botswana konzentriert.[163][229] Eskalierende Mensch-Elefant-Konflikte infolge der Umwandlung in Ackerland stellen eine Hauptbedrohung auf beiden Kontinenten dar, was Milderungsstrategien wie Bienenstock-Akustikzäune, Frühwarn-Ernteüberwachung und Korridore zur Lebensraumvernetzung veranlasst.[162][163]
Wo sich Ausgaben widersprechen (2)
- Englisch: Around 18–19 million years ago during the Early Miocene
- Deutsch: Around 20–22 million years ago in the Lower Miocene
- Serbisch: Around 27 million years ago
- Englisch: Over 180 extinct species
- Deutsch: Around 160 species
- Portugiesisch: Around 170 species
- Lettisch: At least 177 species (according to 2005 systematics)
- Slowenisch: Approximately 185 fossil species
Quellen (83 Wikipedia-Versionen)
Die deutsche Ausgabe bietet ausführliche Beschreibungen der internen Stoßzahnhistologie, der Dentintubulusgeometrie, der dreischichtigen Schmelzprismenkreuzung, der Präterit- und Posttrit-Abnutzungsfacetten, von Gliedmaßenknochen-Kortikaldichte-Varianten sowie der Gehörgangsschneckenwindungen. Die portugiesische und die deutsche Ausgabe liefern detaillierte Daten zu den Flüssigkeitsverbrauchsmetriken moderner Elefanten, dem Sexualdimorphismus und den durch selektive Elfenbeinwilderei verursachten Geschlechterverhältnis-Unterschieden. Archäologische Jagdbelege, insbesondere die Lehringer Speer-Assoziation, und fossile Fährtenansammlungen aus Baynunah und Matalascañas sind in der deutschen Ausgabe erhalten.
Zusammengefügt aus den untenstehenden Wikipedia-Artikeln, jeweils fixiert auf die am 26. September 2026 gelesene Revision. Zusammen enthalten sie 1.094 Referenzen; der englische Artikel allein hat 50.
| Ausgabe | Artikel | Revision | Größe | Quellen |
|---|---|---|---|---|
| Englisch | Proboscidea | 1368888040 | 39.5 KB | 50 |
| Deutsch | Rüsseltiere | 267176531 | 209.3 KB | 638 |
| Portugiesisch | Proboscidea | 72803765 | 35.3 KB | 74 |
| Italienisch | Proboscidea | 151166969 | 34.4 KB | 38 |
| Spanisch | Proboscidea | 173973322 | 23.2 KB | 29 |
| Serbisch | Сурлаши | 31610239 | 22.4 KB | 13 |
| Japanisch | 長鼻目 | 106390163 | 21.8 KB | 19 |
| Katalanisch | Proboscidis | 38612084 | 20.6 KB | 32 |
| Hindi | प्रोबोसीडिया | 4552193 | 20.3 KB | 1 |
| Arabisch | خرطوميات | 71524537 | 15.0 KB | 8 |
| Russisch | Хоботные | 154832547 | 14.3 KB | 9 |
| Polnisch | Trąbowce | 77036673 | 14.3 KB | 42 |
| Ukrainisch | Хоботні | 41440852 | 11.8 KB | 5 |
| Norwegisch | Snabeldyr | 25897573 | 11.5 KB | 20 |
| Ungarisch | Ormányosok | 28481222 | 10.0 KB | 11 |
| Tschechisch | Chobotnatci | 25991390 | 9.9 KB | 3 |
| Georgisch | ხორთუმიანები | 4452106 | 9.3 KB | 3 |
| Niederländisch | Slurfdieren | 68300453 | 9.3 KB | 1 |
| Finnisch | Norsueläimet | 23805158 | 9.2 KB | 18 |
| Bulgarisch | Хоботни | 13022618 | 9.2 KB | 2 |
| Chinesisch | 长鼻目 | 93400512 | 8.7 KB | 3 |
| Slowakisch | Chobotnáče | 7960141 | 8.4 KB | 10 |
| Albanisch | Rüsseltiere | 998323 | 8.2 KB | 3 |
| Albanisch | Proboshideanët | 2436597 | 7.9 KB | 1 |
| Türkisch | Hortumlular | 37433714 | 7.8 KB | 0 |
| Schwedisch | Elefantdjur | 59464637 | 7.5 KB | 5 |
| Französisch | Proboscidea | 230501442 | 7.0 KB | 6 |
| be_x_old | Хобатныя | 2278546 | 7.0 KB | 1 |
| Thailändisch | อันดับช้าง | 13216318 | 6.8 KB | 3 |
| Indonesisch | Proboscidea | 29908616 | 6.0 KB | 7 |
| Esperanto | Rostruloj | 8546417 | 5.9 KB | 0 |
| Belarussisch | Хобатныя | 5191418 | 5.6 KB | 1 |
| Serbisch (Lateinisch) | Surlaši | 41226245 | 5.4 KB | 2 |
| Hebräisch | פילאים | 42991423 | 5.4 KB | 0 |
| Kroatisch | Surlaši | 7353832 | 5.1 KB | 0 |
| Vietnamesisch | Bộ Có vòi | 69871052 | 5.1 KB | 1 |
| Lettisch | Snuķaiņi | 4243235 | 4.8 KB | 10 |
| Sizilianisch | Proboscidea | 758199 | 4.7 KB | 1 |
| Malayalam | പ്രൊബോസിഡേ | 3984743 | 4.4 KB | 4 |
| Litauisch | Straubliniai | 6892066 | 4.4 KB | 1 |
| Jakutisch | Тумсуктаахтар | 395420 | 4.4 KB | 0 |
| Slowenisch | Trobčarji | 6545330 | 4.4 KB | 5 |
| Kasachisch | Еттұмсықтылар | 2655712 | 3.9 KB | 1 |
| Rumänisch | Proboscidieni | 15509636 | 3.8 KB | 2 |
| Okzitanisch | Proboscidea | 2297583 | 3.0 KB | 0 |
| Norwegisch (Nynorsk) | Snabeldyr | 3467193 | 2.9 KB | 2 |
| Kotava | Fuzoldunol (Proboscidea) | 96426 | 2.8 KB | 0 |
| Armenisch | Կնճիթավորներ | 9636839 | 2.6 KB | 0 |
| Persisch | فیلسانان | 43295125 | 2.5 KB | 1 |
| Komi-Permjakisch | Кузьныраэз | 56528 | 2.5 KB | 0 |
| Maltesisch | Proboscidea | 243035 | 2.4 KB | 0 |
| Galicisch | Proboscídeos | 7149943 | 2.4 KB | 3 |
| Afrikaans | Slurpdiere | 2876334 | 2.2 KB | 1 |
| Koreanisch | 장비목 | 42075264 | 2.1 KB | 0 |
| Griechisch | Προβοσκιδοειδή | 10544730 | 2.1 KB | 2 |
| simple | Proboscidea | 9955967 | 1.8 KB | 1 |
| zh_yue | 長鼻目 | 774489 | 1.7 KB | 0 |
| Guaraní | Mborerotochu | 99485 | 1.7 KB | 1 |
| Estnisch | Londilised | 6472212 | 1.7 KB | 0 |
| Nordfriesisch | Elefantendiarten | 210776 | 1.6 KB | 0 |
| Baskisch | Proboscidea | 7203076 | 1.5 KB | 0 |
| Asturisch | Proboscidea | 4053061 | 1.5 KB | 0 |
| Westflämisch | Slurfbeestn | 307538 | 1.5 KB | 0 |
| Ligurisch | Proboscidea | 272462 | 1.4 KB | 0 |
| Kirgisisch | Пил тумшуктуулар | 305635 | 1.4 KB | 0 |
| Aserbaidschanisch | Xortumlular | 8659745 | 1.4 KB | 0 |
| Latein | Proboscidea | 3553272 | 1.4 KB | 0 |
| Filipino | Proboscidea | 1790443 | 1.4 KB | 0 |
| Luxemburgisch | Rüsseldéieren | 2501563 | 1.3 KB | 0 |
| Malaiisch | Proboscidea | 6009519 | 1.3 KB | 0 |
| Obersorbisch | Słony | 329525 | 1.1 KB | 0 |
| Novial | Proboscidea | 171259 | 1.0 KB | 0 |
| Usbekisch | Xartumlilar | 6085575 | 0.9 KB | 0 |
| Cebuano | Proboscidea | 35039828 | 0.8 KB | 0 |
| Urdu | خرطوم دار | 5982864 | 0.8 KB | 0 |
| Dänisch | Snabeldyr | 8120064 | 0.7 KB | 0 |
| Ägyptisches Arabisch | فيليات | 12271600 | 0.6 KB | 0 |
| Waray | Proboscidea (mamalya) | 6340255 | 0.6 KB | 0 |
| Westfriesisch | Slurfdieren | 1020217 | 0.6 KB | 0 |
| Bretonisch | Proboscidea | 1470463 | 0.5 KB | 0 |
| Lingua Franca Nova | Proboscideo | 12778 | 0.5 KB | 0 |
| Interlingua | Proboscidea | 586210 | 0.2 KB | 0 |
| Wu | 长鼻目 | 266690 | 0.1 KB | 0 |
Literatur und Quellen
- Illiger, Johann Karl Wilhelm (1811). Prodromus Systematis Mammalium et Avium: Additis Terminis Zoographicis Utriusque Classis, Eorumque Versione Germanica. Berolini: Sumptibus C. Salfeld. p. 62.
- Jeheskel Shoshani: Skeletal and basic anatomical features of elephants. In: Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy (Hrsg.): The Proboscidea. Evolution and palaeoecology of the Elephants and their relatives. Oxford, New York, Tokyo, 1996, S. 9–20.
- Kingdon, Jonathan (2013). Mammals of Africa. Bloomsbury. p. 173. ISBN 978-1-4081-8996-2. Archived from the original on 21 March 2023. Retrieved 6 June 2020.
- Emmanuel Gheerbrant: Paleocene emergence of elephant relatives and the rapid radiation of African ungulates. PNAS 106 (26), 2009, S. 10717–10721.
- Asier Larramendi: Shoulder height, body mass, and shape of proboscideans. Acta Palaeontologia Polonica 61 (3), 2016, S. 537–574.
- G. Wittemyer: Family Elephantidae (Elephants). In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World.Volume 2: Hooved Mammals. Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S. 50–79.
- Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy (plus weitere Autoren): Order Proboscidea – Elephants. In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): Mammals of Africa Volume I. Introductory Chapters and Afrotheria. Bloomsbury, London 2013, S. 173–200.
- Per Christiansen: Body size in proboscideans, with notes on elephant metabolism. Zoological Journal of the Linnean Society 140, 2004, S. 523–549.
- Gheerbrant, E. (2009). "Paleocene emergence of elephant relatives and the rapid radiation of African ungulates". Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 106 (26): 10717–10721. Bibcode:2009PNAS..10610717G. doi:10.1073/pnas.0900251106. PMC 2705600. PMID 19549873.
- Larramendi & Ferretti 2025, s. 10–11.
- Larramendi A (2015). "Shoulder height, body mass and shape of proboscideans". Acta Palaeontologica Polonica. doi:10.4202/app.00136.2014.
- A. Larramendi, Shoulder height, body mass and shape of proboscideans (PDF), in Acta Palaeontologica Polonica, vol. 61, 2016, DOI:10.4202/app.00136.2014.
- Larramendi & Ferretti 2025, s. 320–329.
- Larramendi & Ferretti 2025, s. 287–288.
- Kathlyn M. Smith und Daniel C. Fisher: Sexual dimorphism of structures showing indeterminate growth: tusks of American mastodons (Mammut americanum). Paleobiology 37 (2), 2011, S. 175–194.
- Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy: Summary, conclusions, and a glimpse into the future. In: Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy (Hrsg.): The Proboscidea. Evolution and palaeoecology of the Elephants and their relatives. Oxford, New York, Tokyo, 1996, S. 335–348.
- Jeheskel Shoshani: Understanding proboscidean evolution: a formidable task. Tree 13, 1998, S. 480–487.
- Wighart von Koenigswald: Lebendige Eiszeit. Klima und Tierwelt im Wandel. Theiss-Verlag, Stuttgart 2002, S. 1–190 (S. 42–53), ISBN 3-8062-1734-3.
- Gertrud E, Rössner; Göhlich. The Miocene Land Mammals of Europe. 1999: Pfeil. pp. 157–168
- Shoshani, J. (1998). "Understanding proboscidean evolution: a formidable task". Trends in Ecology and Evolution. 13 (12): 480–87. Bibcode:1998TEcoE..13..480S. doi:10.1016/S0169-5347(98)01491-8. PMID 21238404.
- Shoshani, J., Understanding proboscidean evolution: a formidable task, in Trends in Ecology and Evolution, vol. 13, n. 12, 1998, pp. 480-87, DOI:10.1016/S0169-5347(98)01491-8, PMID 21238404.
- Ursula B. Göhlich: Order Proboscidea. In: Gertrud E. Rössner und Kurt Heissig: The Miocene land mammals of Europe. München, 1999, S. 157–168.
- Mothé, Dimila; Ferretti, Marco P.; Avilla, Leonardo S. (12 January 2016). "The Dance of Tusks: Rediscovery of Lower Incisors in the Pan-American Proboscidean Cuvieronius hyodon Revises Incisor Evolution in Elephantimorpha". PLOS ONE. 11 (1) e0147009. Bibcode:2016PLoSO..1147009M. doi:10.1371/journal.pone.0147009. PMC 4710528. PMID 26756209.
- Li, Chunxiao; Deng, Tao; Wang, Yang; Sun, Fajun; Wolff, Burt; Jiangzuo, Qigao; Ma, Jiao; Xing, Luda; Fu, Jiao (2024). "The trunk replaces the longer mandible as the main feeding organ in elephant evolution". eLife. 12 RP90908. bioRxiv 10.1101/2023.08.15.553347. doi:10.7554/elife.90908. PMC 11189625. PMID 38900028.
- Chunxiao Li, Tao Deng, Yang Wang, Fajun Sun, Burt Wolff, Qigao Jiangzuo, Jiao Ma, Luda Xing, Jiao Fu, Ji Zhang und Shi-Qi Wang: Longer mandible or nose? Co-evolution of feeding organs in early elephantiforms. eLife, 2023, doi:10.7554/eLife.90908.1.
- William J. Sanders: Horizontal tooth displacement and premolar occurrence in elephants and other elephantiform proboscideans. Historical Biology 30 (1–2), 2018, S. 137–156, doi:10.1080/08912963.2017.1297436.
- Ekke W. Günther: Die Gebisse der Waldelefanten von Bilzingsleben. In: Dietrich Mania (Hrsg.): Bilzingsleben IV. Homo erectus – Seine Kultur und seine Umwelt. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle 44, Berlin 1991, S. 149–174.
- Ferretti, Marco P. (March 2008). "Enamel Structure of Cuvieronius hyodon (Proboscidea, Gomphotheriidae) with a Discussion on Enamel Evolution in Elephantoids". Journal of Mammalian Evolution. 15 (1): 37–58. doi:10.1007/s10914-007-9057-3. ISSN 1064-7554. S2CID 21216371.
- Shoshani, Jeheskel (25 de julho de 2001). «Proboscidea (Elephants)». Chichester, UK: John Wiley & Sons, Ltd (em inglês): a0001575. ISBN 978-0-470-01617-6. doi:10.1038/npg.els.0001575. Consultado em 29 de outubro de 2020
- Cyrille Delmer: Reassessment of the generic attribution of Numidotherium savagei and the homologies of lower incisors in proboscideans. Acta Palaeontologica Polonica 54 (4), 2009, S. 561–580.
- Jeheskel Shoshani, Robert M. West, Nicholas Court, Robert J. G. Savage und John M. Harris: The earliest proboscideans: general plan, taxonomy, and palaeoecology. In: Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy (Hrsg.): The Proboscidea. Evolution and palaeoecology of the Elephants and their relatives. Oxford, New York, Tokyo, 1996, S. 57–75.
- Nabavizadeh, Ali (8 October 2024). "Of tusks and trunks: A review of craniofacial evolutionary anatomy in elephants and extinct Proboscidea". The Anatomical Record. 308 (11): 2843–2862. doi:10.1002/ar.25578. ISSN 1932-8486. PMID 39380178.
- Shi-Qi Wang, Tao Deng, Jie Ye, Wen He und Shan-Qin Chen: Morphological and ecological diversity of Amebelodontidae (Proboscidea, Mammalia) revealed by a Miocene fossil accumulation of an upper-tuskless proboscidean. Journal of Systematic Palaeontology 15 (8), 2017, S. 601–615, doi:10.1080/14772019.2016.1208687.
- Adrian M. Lister und Paul Bahn: Mammuts – Die Riesen der Eiszeit. Sigmaringen, 1997, S. 1–168.
- Larramendi, Asier (10 December 2023). "Estimating tusk masses in proboscideans: a comprehensive analysis and predictive model". Historical Biology. 37: 45–58. doi:10.1080/08912963.2023.2286272. ISSN 0891-2963.
- Dick Mol und Wilrie van Logchem: The Mastodon of Milia – the longest tusks in the world. Deposits 19, 2009, S. 26–32.
- Asier Larramendi: Estimating tusk masses in proboscideans: a comprehensive analysis and predictive model. Historical Biology, 2023, doi:10.1080/08912963.2023.2286272.
- W. David Lambert: The microstructure of proboscidean ivory and its application to the subordinal identification of isolated ivory specimens. Bulletin of the Florida Museum of Natural History 45 (4), 2005, S. 521–530.
- Virág, Attila (dezembro de 2012). «Histogenesis of the unique morphology of proboscidean ivory». Journal of Morphology (em inglês) (12): 1406–1423. doi:10.1002/jmor.20069. Consultado em 29 de outubro de 2020
- Arun Banerjee: Vergleichende Untersuchung der „Schreger-Struktur“ an Stoßzähnen von Elefanten. Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv 42, 2004, S. 77–88.
- Attila Virág: Histogenesis of the Unique Morphology of Proboscidean Ivory. Journal of Morphology 273, 2012, S. 1406–1423.
- David L. Fox: Growth increments in Gomphotherium tusks and implications for late Miocene climate change in North America. Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 156, 2000, S. 327–348.
- Daniel C. Fisher, Michael D. Cherney, Cody Newton, Adam N. Rountrey, Zachary T. Calamari, Richard K. Stucky, Carol Lucking und Lesley Petrie: Taxonomic overview and tusk growth analyses of Ziegler Reservoir proboscideans. Quaternary Research 82, 2014, S. 518–532.
- Arun Banerjee: Das Mammutelfenbein. In: Ulrich Joger und Ute Koch (Hrsg.): Mammuts aus Sibirien. Darmstadt, 1994, S. 38–42.
- Sebastian J. Pfeifer, Wolfram L. Hartramph, Ralf-Dietrich Kahlke und Frank A. Müller: Mammoth ivory was the most suitable osseous raw material for the production of Late Pleistocene big game projectile points. Scientific Reports 9, 2019, S. 2303, doi:10.1038/s41598-019-38779-1.
- Heinz Tobien: The structure of the mastodont molar (Proboscidea, Mammalia). Part 1: The bunodont pattern. Mainzer Geowissenschaftliche Mitteilungen 2, 1973, S. 115–147.
- Heinz Tobien: The structure of the mastodont molar (Proboscidea, Mammalia). Part 2: The zygodont and zygobundodont patterns. Mainzer Geowissenschaftliche Mitteilungen 4, 1975, S. 195–233.
- Heinz Tobien: The structure of the mastodont molar (Proboscidea, Mammalia). Part 3: The Oligocene mastodont genera Palaeomastodon, Phiomia and the Eo/Oligocene paenungulate Moeritherium. Mainzer Geowissenschaftliche Mitteilungen 6, 1978, S. 177–208.
- Pascal Tassy: Dental homologies and nomenclature in Proboscidea. In: Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy (Hrsg.): The Proboscidea. Evolution and palaeoecology of the Elephants and their relatives. Oxford, New York, Tokyo, 1996, S. 21–25.
- D. Tab Rasmussen und Mercedes Gutiérrez: A Mammalian fauna from the Late Oligocene of Northwestern Kenya. Palaeontographica Abteilung A 288 (1–3), 2009, S. 1–52.
- Tabuce, Rodolphe; Asher, Robert J.; Lehmann, Thomas (25 de janeiro de 2008). «Afrotherian mammals: a review of current data». mammalia (1). doi:10.1515/MAMM.2008.004. Consultado em 26 de outubro de 2020. Cópia arquivada em 24 de junho de 2018
- Lister, Adrian M. (26 June 2013). "The role of behaviour in adaptive morphological evolution of African proboscideans". Nature. 500 (7462): 331–334. Bibcode:2013Natur.500..331L. doi:10.1038/nature12275. ISSN 0028-0836. PMID 23803767. S2CID 883007.
- Juha Saarinen und Adrian M. Lister: Fluctuating climate and dietary innovation drove ratcheted evolution of proboscidean dental traits. Nature Ecology & Evolution 7, 2023, S. 1490–1502, doi:10.1038/s41559-023-02151-4.
- Sukumar, Raman (2003). The Living Elephants: Evolutionary Ecology, Behaviour, and Conservation. [S.l.]: Oxford University Press
- Jeheskel Shoshani, Robert C. Walter, Michael Abraha, Seife Berhe, Pascal Tassy, William J. Sanders, Gary H. Marchant, Yosief Libsekal, Tesfalidet Ghirmai und Dietmar Zinner: A proboscidean from the late Oligocene of Eritrea, a ‘‘missing link’’ between early Elephantiformes and Elephantimorpha, and biogeographic implications. PNAS 103 (46), 2006, S. 17296–17301.
- Sanders, William J. (17 February 2018). "Horizontal tooth displacement and premolar occurrence in elephants and other elephantiform proboscideans". Historical Biology. 30 (1–2): 137–156. Bibcode:2018HBio...30..137S. doi:10.1080/08912963.2017.1297436. ISSN 0891-2963. S2CID 89904463.
- Ronald M. Nowak: Walker’s mammals of the world. 6 upplaga. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9, sid.993−1000.
- Elephant Information Repository. Dentition Archyvuota kopija 2013-06-27 iš Wayback Machine projekto.
- H. U. Pfretzschner: Enamel microstructure and hyopsodonty in large mammals. In: Patricia Smith und Eitan Tchernov (Hrsg.): Structure, Function and Evolution of Teeth. London, 1992, S. 147–162.
- Rodolphe Tabuce, Cyrille Delmer und Emanuel Gheerbrant: Evolution of the enamel microstructure in the earliest proboscideans. Zoological Journal of the Linnean Society 149, 2007, S. 611–628.
- Hutchinson, J. R.; Delmer, C.; Miller, C. E.; Hildebrandt, T.; Pitsillides, A. A.; Boyde, A. (2011). "From flat foot to fat foot: structure, ontogeny, function, and evolution of elephant 'sixth toes'" (PDF). Science. 334 (6063): 1699–1703. Bibcode:2011Sci...334R1699H. doi:10.1126/science.1211437. PMID 22194576. S2CID 206536505. Archived from the original on 21 March 2023. Retrieved 3 January 2023.
- Ruslan I. Belyaev und Natalya E. Prilepskaya: The elephant backbone: Morphological differences, dorsostability, and vertebral fusions. Journal of Anatomy, 2025, doi:10.1111/joa.14270.
- N. Court: Limb posture and gait in Numidotherium koholense, a primitive proboscidean from the Eocene of Algeria. Zoological Journal of the Linnean Society 111, 1994, S. 297–338.
- G. E. Weissengruber, F. K. Fuss, G. Egger, G. Stanek, K. M. Hittmair und G. Forstenpointner: The elephant knee joint: morphological and biomechanical considerations. Journal of Anatomy 208 (1), 2006, S. 59–72.
- Camille Bader, Arnaud Delapre, Ursula B. Göhlich und Alexandra Houssaye: Diversity of limb long bone morphology among proboscideans: how to be the biggest one in the family. Papers in Palaeontology 10 (6), 2024, S. e1597E, doi:10.1002/spp2.1597.
- Camille Bader, Mihály Gasparik und Martin Segesdi: Bone microanatomy and weight-bearing adaptations in the giant proboscidean Deinotherium giganteum (Kaup, 1829). Geodiversitas 48 (7), 2026, S. 127–143, doi:10.5252/geodiversitas2026v48a7.
- Clementine Tetaert, Camille Bader, Carlène Verbeke und Alexandra Houssaye: Functional adaptations to body mass in proboscidean ankle bones. Palaeontology 69 (2), 2026, S. e70042, doi: 10.1111/pala.70042.
- John R. Hutchinson, Cyrille Delmer, Charlotte E. Miller, Thomas Hildebrandt, Andrew A. Pitsillides und Alan Boyde: From Flat Foot to Fat Foot: Structure, Ontogeny, Function, and Evolution of Elephant “Sixth Toes”. Science 334 (6063), 2011, S. 1699–1703, doi:10.1126/science.1211437.
- Martin S. Fischer: Die Oberlippe des Elefanten. Zeitschrift für Säugetierkunde 52, 1987, S. 262–263 ().
- Martin S. Fischer und Uschi Trautmann: Fetuses of African elephants (Loxodonta africana) in photographs. Elephant 2, 1987, S. 40–45.
- https://paleonerdish.wordpress.com/2021/07/23/a-brief-history-of-proboscideans/
- Sanders, William J. (7 July 2023). Evolution and Fossil Record of African Proboscidea (1 ed.). Boca Raton: CRC Press. p. 79. doi:10.1201/b20016. ISBN 978-1-315-11891-8.
- Markov, G. N. (2001). «"A Reconstruction of the Facial Morphology and Feeding Behaviour of the Deinotheres». The World of Elephants - International Congress: 652-655. Cópia arquivada em 30 de julho de 2023
- G. N. Markov, N. Spassov und V. Simeonovski: A reconstruction of the facial morphology and feeding behaviour of the deinotheres. In: G. Cavarretta et al. (Eds.): The World of Elephants – International Congress. Consiglio Nazionale delle Ricerche. Rom, 2001, S. 652–655.
- Milewski, Antoni V.; Dierenfeld, Ellen S. (março de 2013). «Structural and functional comparison of the proboscis between tapirs and other extant and extinct vertebrates». Integrative Zoology (em inglês) (1): 84–94. doi:10.1111/j.1749-4877.2012.00315.x. Consultado em 29 de outubro de 2020
- George A. Lyras: Brain Changes during Phyletic Dwarfing in Elephants and Hippos. Brain, Behavior and Evolution, 2019, doi:10.1159/000497268.
- Suzana Herculano-Huzel, Kamilla Avelino-de-Souza, Kleber Neves, Jairo Porfírio, Débora Messeder, Larissa Mattos Feijó, José Maldonado und Paul R. Manger: The elephant brain in numbers. Frontiers in Neuroanatomy 8, 2014, S. 46, doi:10.3389/fnana.2014.00046.
- Julien Benoit: A new method of estimating brain mass through cranial capacity in extinct proboscideans to account for the non-neural tissues surrounding their brain. Journal of Vertebrate Paleontology 35, 2015, S. e991021, doi:10.1080/02724634.2014.991021.
- Julien Benoit, Lucas J. Legendre, Rodolphe Tabuce, Theodor Obada, Vladislav Mararescul und Paul Manger: Brain evolution in Proboscidea (Mammalia, Afrotheria) across the Cenozoic. Scientific Reports 9, 2019, S. 9323, doi:10.1038/s41598-019-45888-4.
- Asier Larramendi und Maria Rita Palombo: Body Size, Biology and Encephalization Quotient of Palaeoloxodon ex gr. P. falconeri from Spinagallo Cave (Hyblean plateau, Sicily). Hystrix, the Italian Journal of Mammalogy 26 (2), 2015, S. 102–109.
- Polly K. Phillips und James Edward Heath: Heat exchange by the pinna of the African elephant (Loxodonta africana). Comparative Biochemy and Physiology 101 (4), 1992, S. 693–699.
- Robin C. Dunkin, Dinah Wilson, Nicolas Way, Kari Johnson und Terrie M. Williams: Climate influences thermal balance and water use in African and Asian elephants: physiology can predict drivers of elephant distribution. The Journal of Experimental Biology 216, 2013, S. 2939–2952.
- Moise Koffi, Yiannis Andreopoulos und Latif M. Jiji: The Role of Pinnae Flapping Motion on Elephant Metabolic Heat Dissipation. Journal of Heat Transfer 136, 2014, S. 101101, doi:10.1115/1.4027864.
- António F. Martins, Nigel C. Bennett, Sylvie Clavel, Herman Groenewald, Sean Hensman, Stefan Hoby, Antoine Joris, Paul R. Manger und Michel C. Milinkovitch: Locally-curved geometry generates bending cracks in the African elephant skin. Nature Communications 9, 2018, S. 3865, doi:10.1038/s41467-018-06257-3.
- A. Valente: Hair structure of the Woolly mammoth, Mammuthus primigenius and the modern elephants, Elephas maximus and Loxodonta africana. Journal of Zoology 199 (2), 1983, S. 271–274, doi:10.1111/j.1469-7998.1983.tb02095.x.
- O. F. Chernova, I. V. Kirillova, G. G. Boeskorov, F. K. Shidlovskiy und M. R. Kabilov: Architecture of the hairs of the woolly mammoth and woolly rhino. Proceedings of the Zoological Institute RAS 319 (3), 2015, S. 441–460.
- Holger Römpler, Nadin Rohland, Carles Lalueza-Fox, Eske Willerslev, Tatyana Kuznetsova, Gernot Rabeder, Jaume Bertranpetit, Torsten Schöneberg und Michael Hofreiter: Nuclear gene indicates coat-color polymorphism in mammoths. Science 313 (5783), Juli 2006, S. 62, doi:10.1126/science.1128994.
- Kimberley Sawtelle: Mastodont hair gives clues to habitat. Mammoth Trumpet 6 (4), 1991, S. 8.
- Kingdon, Jonathan. Mammals of Africa. Bloomsbury, 2013, p. 173. ISBN 9781408189962 [Consulta: 6 juny 2020].
- Neil A. Wells und Philip D. Gingerich: Review of Eocene Anthracobunidae (Mammalia, Proboscidea) with an new genus and species, Jozaria palustris, from the Kuldana Formation of Kohat (Pakistan). Contributions from the Museum of Paleontology, The University of Michigan 26 (2), 1983, S. 117–139.
- Léonard Ginsburg, Khadim Hussain Durrani, Akhtar Mohammad Kassi und Jean-Loup Welcomme: Discovery of a new Anthracobunidae (Tethytheria, Mammaiia) from the lower Eocene lignite of the Kach-Harnai Area in Baluchistan (Pakistan). Comptes rendus de l’Académie des sciences. Sciences de la Terre et des planètes 328, 1999, S. 209–213.
- Stéphane Ducrocq, Aung Naing Soe, Bo Bo, Mouloud Benammi, Yaowalak Chaimanee, Than Tun, Tin Thein und Jean-Jacques Jaeger: First record of an Anthracobunidae (Mammalia, ?Tethytheria) from the Eocene of the Pondaung Formation, Myanmar. Comptes rendus de l’Académie des sciences. Sciences de la Terre et des planètes 330, 2000, S. 725–730.
- Kenneth D. Rose, Luke T. Holbrook, Kishor Kumar, Rajendra S. Rana, Heather E. Ahrens, Rachel H. Dunn, Annelise Folie, Katrina E. Jones und Thierry Smith: Anatomy, Relationships, and Paleobiology of Cambaytherium (Mammalia, Perissodactylamorpha, Anthracobunia) from the lower Eocene of western India. Journal of Vertebrate Paleontology 39 (suppl.), 2020, S. 1–147, doi:10.1080/02724634.2020.1761370.
- Shoshani, Jeheskel; Pascal Tassy (2005). „Advances in proboscidean taxonomy & classification, anatomy & physiology, and ecology & behavior”. Quaternary International. 126–128: 5—20. doi:10.1016/j.quaint.2004.04.011.
- Cooper, L. N.; Seiffert, E. R.; Clementz, M.; Madar, S. I.; Bajpai, S.; Hussain, S. T.; Thewissen, J. G. M. (8. 10. 2014). „Anthracobunids from the Middle Eocene of India and Pakistan Are Stem Perissodactyls”. PLOS ONE. 9 (10): e109232. Bibcode:2014PLoSO...9j9232C. PMC 4189980 . PMID 25295875. doi:10.1371/journal.pone.0109232 . | //www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4189980
- Mark S. Springer, William J. Murphy, Eduardo Eizirik und Stephen J. O’Brian: Placental mammal diversification and the Cretaceous-Tertiary boundary. PNAS 100 (3), 2003, S. 1056–1061.
- Maureen A. O’Leary, Jonathan I. Bloch, John J. Flynn, Timothy J. Gaudin, Andres Giallombardo, Norberto P. Giannini, Suzann L. Goldberg, Brian P. Kraatz, Zhe-Xi Luo, Jin Meng, Xijun Ni, Michael J. Novacek, Fernando A. Perini, Zachary S. Randall, Guillermo W. Rougier, Eric J. Sargis, Mary T. Silcox, Nancy B. Simmons, Michelle Spaulding, Paúl M. Velazco, Marcelo Weksler, John R. Wible und Andrea L. Cirranello: The Placental Mammal Ancestor and the Post–K-Pg Radiation of Placentals. Science 339, 2013, S. 662–667.
- Emmanuel Gheerbrant, Mbarek Amaghzaz, Baadi Bouya, Florent Goussard und Charlène Letenneur: Ocepeia (Middle Paleocene of Morocco): The Oldest Skull of an Afrotherian Mammal. PLoS ONE 9 (1), 2014, S. e89739, doi:10.1371/journal.pone.0089739.
- Emmanuel Gheerbrant, Andrea Filippo und Arnaud Schmitt: Convergence of Afrotherian and Laurasiatherian Ungulate-Like Mammals: First Morphological Evidence from the Paleocene of Morocco. PLoS ONE 11 (7), 2016, S. e0157556, doi:10.1371/journal.pone.0157556.
- Todd, Nancy E. (março de 2006). «Trends in Proboscidean Diversity in the African Cenozoic». Journal of Mammalian Evolution (em inglês) (1): 1–10. ISSN 1064-7554. doi:10.1007/s10914-005-9000-4. Consultado em 26 de outubro de 2020
- Cantalapiedra, Juan L.; Sanisdro, Oscar L.; Zhang, Hanwen; Alberdi, Mª Teresa; Prado, Jose Luis; Blanco, Fernando; Saarinen, Juha (1. 7. 2021). „The rise and fall of proboscidean ecological diversity”. Nature Ecology & Evolution. 355 (9): 1266—1272. doi:10.1038/s41559-021-01498-w. Приступљено 21. 8. 2021 — преко Escience.magazine.org.
- Juan L. Cantalapiedra, Óscar Sanisidro, Hanwen Zhang, María T. Alberdi, José L. Prado, Fernando Blanco und Juha Saarinen: The rise and fall of proboscidean ecological diversity. Nature Ecology & Evolution 5, 2021, S. 1266–1272, doi:10.1038/s41559-021-01498-w.
- María Teresa Alberdi, José Luis Prado, Edgardo Ortiz-Jaureguizar, Paula Posadas und Mariano Donato: Paleobiogeography of trilophodont gomphotheres (Mammalia: Proboscidea). A reconstruction applying DIVA (Dispersion-Vicariance Analysis). Revista Mexicana de Ciencias Geológicas 28 (2), 2011, S. 235–244.
- Emmanuel Gheerbrant, Baadi Bouya und Mbarek Amaghzaz: Dental and cranial anatomy of Eritherium azzouzorum from the Paleocene of Marocco, earliest known proboscidean material. Palaeontographica, Abteilung A 297 (5/6), 2012, S. 151–183.
- Emmanuel Gheerbrant, Jean Sudre und Henry Cappetta: A Palaeocene proboscidean from Morocco. Nature 383, 1996, S. 68–70.
- Proceedings of the National Academy of Sciences, doi:10.1073/pnas.0900251106
- «Paleocene emergence of elephant relatives and the rapid radiation of African ungulates». Arhivēts no oriģināla, laiks: 2012. gada 5. jūlijā. Skatīts: 2013. gada 18. jūlijā.
- Mohammad Mahboubi, R. Ameur, Jean-Yves Crochet und Jean-Jacques Jaeger: Earliest known proboscidean from early Eocene of north-west Africa. Nature 308, 1984, S. 543–544.
- Shoshani, Jeheskel.; Tassy, Pascal. (1996). The Proboscidea: evolution and palaeoecology of elephants and their relatives. Oxford: Oxford University Press. OCLC 29357977
- Liu, Alexander G. S. C.; Seiffert, Erik R.; Simons, Elwyn L. (15 April 2008). "Stable isotope evidence for an amphibious phase in early proboscidean evolution". Proceedings of the National Academy of Sciences. 105 (15): 5786–5791. Bibcode:2008PNAS..105.5786L. doi:10.1073/pnas.0800884105. ISSN 0027-8424. PMC 2311368. PMID 18413605.
- «Moeritherium | fossil mammal». Encyclopædia Britannica (em inglês). Consultado em 26 de outubro de 2020. Cópia arquivada em 24 de abril de 2026
- Эволюционный ряд хоботных . www.examen.ru. Дата обращения: 2 октября 2020. Архивировано 20 октября 2021 года.
- Shoshani, Jeheskel; Pascal Tassy (2005). "Advances in proboscidean taxonomy & classification, anatomy & physiology, and ecology & behavior". Quaternary International. 126–128: 5–20. Bibcode:2005QuInt.126....5S. doi:10.1016/j.quaint.2004.04.011.
- William Sanders, John Kappelmann und D. Tab Rassmussen: New large-bodied mammals from the late Oligocene site of Chilga, Ethiopia. Acta Palaeontologica Polonica 49 (3), 2004, S. 365–392.
- Jan van der Made: The evolution of the elephants and their relatives in the context of a changing climate and geography. In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich. Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale, 2010, S. 340–360.
- William J. Sanders: Evolution and fossil record of African Proboscidea. CRC Press, 2023, S. 1–370, ISBN 978-1-4822-5475-4.
- Nadin Rohland, Anna-Sapfo Malaspinas, Joshua L. Pollack, Montgomery Slatkin, Paul Matheus und Michael Hofreiter: Proboscidean Mitogenomics: Chronology and Mode of Elephant Evolution Using Mastodon as Outgroup. PLoS Biology 5 (8), 2007, S. 1663–1671, doi:10.1371/journal.pbio.0050207.
- Ralph E. Eshelman, W. David Lambert, Gary S. Morgan, Stephen J. Godfrey und David J. Bohaska: Review of the Miocene Gomphotheriidae (Mammalia: Proboscidea) from the Chesapeake Group, Middle Atlantic Coastal Plain of North America. Smithsonian Contributions to Paleobiology 109, 2026, S. 5–72, doi:10.5479/si.32085168.
- Larramendi & Ferretti 2025, s. 24–25.
- ヘインズ & チェンバーズ 2006, p. 178. (ヘインズ, T、チェンバーズ, P 著、椿正晴 訳『よみがえる恐竜・古生物』群馬県立自然史博物館 監修、SBクリエイティブ、2006年。ISBN 4-7973-3547-5。)
- «The gomphotheriid mammal Platybelodon from the Middle Miocene of Linxia Basin, Gansu, China - Acta Palaeontologica Polonica». www.app.pan.pl. doi:10.4202/app.2011.0009. Consultado em 26 de outubro de 2020. Cópia arquivada em 20 de maio de 2026
- Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy: Advances in proboscidean taxonomy & classification, anatomy & physiology, and ecology & behavior Quaternary International 126–128, 2005, S. 5–20.
- Peter Houde, Spencer G. Lucas, Matthew Heizler, Julia Ricci, William J. Boecklen und Brian Hampton: First Known Cranium of Cuvieronius (Proboscidea: Gomphotheriidae) from North America. Diversity 18, 2026, S. 92, doi:10.3390/d18020092.
- Ursula B. Göhlich: Tertiäre Urelefanten aus Deutschland. In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich. Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale, 2010, S. 362–372.
- Pascal Tassy, Pairote Anupandhanant, Léonard Ginsburg, Pierre Meine, Benjavun Ratanasthien und Varaviudth Sutteethorn: A new Stegolophodon (Proboscidea, Mammalia) from the Early Miocene of Northern Thailand. Geobios 25 (4), 1992, S. 511–523.
- Jon E. Kalb, David J. Froehlich und Gordon L. Bell: Palaeobiogeography of late Neogene African and Eurasian Elephantoidea. In: Jeheskel Shoshani und Pascal Tassy (Hrsg.): The Proboscidea. Evolution and palaeoecology of the Elephants and their relatives. Oxford, New York, Tokyo, 1996, S. 117–123.
- H. Saegusa, H. Nakaya, Y. Kunimatsu, M. Nakatsukasa, H. Tsujikawa, Y. Sawada, M. Saneyoshi, T. Sakai Earliest elephantid remains from the late Miocene locality, Nakali, Kenya Scientific Annals, School of Geology, Aristotle University of Thessaloniki, Greece VIth International Conference on Mammoths and Their Relatives, vol. 102, Grevena -Siatista, special volume (2014), p. 175
- Vincent J. Maglio: Four new species of Elephantidae from the Plio-Pleistocene of northwestern Kenya. Breviora 341, 1970, S. 1–43
- 遠藤 2002, pp. 113–116. (遠藤秀紀『哺乳類の進化』東京大学出版会、2002年。ISBN 4-13-060182-2。)
- Nadin Rohland, David Reich, Swapan Mallick, Matthias Meyer, Richard E. Green, Nicholas J. Georgiadis, Alfred L. Roca und Michael Hofreiter: Genomic DNA Sequences from Mastodon and Woolly Mammoth Reveal Deep Speciation of Forest and Savanna Elephants. PLoS Biology 8 (12), 2010, S. e1000564, doi:10.1371/journal.pbio.1000564.
- Adrian M. Lister und Hans van Essen: The earliest Mammoth in Europe. Abstracts of the 18th International Senckenberg Conference 25. bis 30. April 2004 in Weimar.
- Rohland, Nadin; Malaspinas, Anna-Sapfo; Pollack, Joshua L; Slatkin, Montgomery; Matheus, Paul; Hofreiter, Michael (24 de julho de 2007). Penny, David, ed. «Proboscidean Mitogenomics: Chronology and Mode of Elephant Evolution Using Mastodon as Outgroup». PLoS Biology (em inglês) (8): e207. ISSN 1545-7885. PMC 1925134. PMID 17676977. doi:10.1371/journal.pbio.0050207. Consultado em 26 de outubro de 2020
- M. Buckley, N. Larkin und M. Collins: Mammoth and Mastodon collagen sequences; survival and utility. Geochimica et Cosmochimica Acta 75, 2011, S. 2007–2016.
- Iannucci, Alessio; Sardella, Raffaele (28 February 2023). "What Does the "Elephant-Equus" Event Mean Today? Reflections on Mammal Dispersal Events around the Pliocene-Pleistocene Boundary and the Flexible Ambiguity of Biochronology". Quaternary. 6 (1): 16. doi:10.3390/quat6010016. hdl:11573/1680082. ISSN 2571-550X.
- Lister, A. M.; Sher, A. V. (13 November 2015). "Evolution and dispersal of mammoths across the Northern Hemisphere". Science. 350 (6262): 805–809. Bibcode:2015Sci...350..805L. doi:10.1126/science.aac5660. ISSN 0036-8075. PMID 26564853. S2CID 206639522.
- Mothé, Dimila; dos Santos Avilla, Leonardo; Asevedo, Lidiane; Borges-Silva, Leon; Rosas, Mariane; Labarca-Encina, Rafael; Souberlich, Ricardo; Soibelzon, Esteban; Roman-Carrion, José Luis; Ríos, Sergio D.; Rincon, Ascanio D.; Cardoso de Oliveira, Gina; Pereira Lopes, Renato (30 September 2016). "Sixty years after 'The mastodonts of Brazil': The state of the art of South American proboscideans (Proboscidea, Gomphotheriidae)" (PDF). Quaternary International. 443: 52–64. Bibcode:2017QuInt.443...52M. doi:10.1016/j.quaint.2016.08.028.
- Lister, Adrian M. (2004), "Ecological Interactions of Elephantids in Pleistocene Eurasia", Human Paleoecology in the Levantine Corridor, Oxbow Books, pp. 53–60, ISBN 978-1-78570-965-4, retrieved 14 April 2020
- Federica Marano und Maria Rita Palombo: Population structure in straight-tusked elephants: a case study from Neumark Nord 1 (late Middle Pleistocene?, Sachsen-Anhalt, Germany). Bollettino della Società Paleontologica Italiana 52 (3), 2013, S. 207–218.
- Sukumar, pp. 31–33.
- Maria Rita Palombo: Elephants in miniature. In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich – Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale 2010, S. 275–295.
- (en) Sukumar, R. (2003). The Living Elephants: Evolutionary Ecology, Behaviour, and Conservation. Oxford University Press, USA, "Chapter 1". ISBN 978-0-19-510778-4. Gearchiveerd op 2 mei 2021.
- Rogers, Rebekah L.; Slatkin, Montgomery (2 March 2017). Barsh, Gregory S. (ed.). "Excess of genomic defects in a woolly mammoth on Wrangel island". PLOS Genetics. 13 (3) e1006601. doi:10.1371/journal.pgen.1006601. ISSN 1553-7404. PMC 5333797. PMID 28253255.
- Vartanyan, S. L., Garutt, V. E., Sher, A. V. (1993). "Holocene dwarf mammoths from Wrangel Island in the Siberian Arctic". Nature. 362 (6418): 337–40. Bibcode:1993Natur.362..337V. doi:10.1038/362337a0. PMID 29633990. S2CID 4249191.
- Tikhonov, A.; Agenbroad, L.; Vartanyan, S. (2003). "Comparative analysis of the mammoth populations on Wrangel Island and the Channel Islands". Deinsea. 9: 415–20. ISSN 0923-9308.
- Tikhonov, A.; Agenbroad, L.; Vartanyan, S., Comparative analysis of the mammoth populations on Wrangel Island and the Channel Islands, in Deinsea, vol. 9, 2003, pp. 415-20, ISSN 0923-9308.
- Vartanyan, S. L., Garutt, V. E., Sher, A. V. «Holocene dwarf mammoths from Wrangel Island in the Siberian Arctic». Nature, 362, 6418, 1993, p. 337–40. DOI: 10.1038/362337a0.
- Tikhonov, A.; Agenbroad, L.; Vartanyan, S. «Comparative analysis of the mammoth populations on Wrangel Island and the Channel Islands». Deinsea, 9, 2003, p. 415-20. ISSN: 0923-9308. | //www.worldcat.org/issn/0923-9308
- Cantalapiedra, Juan L.; Sanisidro, Óscar; Zhang, Hanwen; Alberdi, María T.; Prado, José L.; Blanco, Fernando; Saarinen, Juha (1. julij 2021). »The rise and fall of proboscidean ecological diversity«. Nature Ecology & Evolution. 5 (9): 1266–1272. doi:10.1038/s41559-021-01498-w.
- José Luis Prado, Joaquín Arroyo-Cabrales, Eileen Johnson, María Teresa Alberdi und Oscar J. Polaco: New World proboscidean extinctions: comparisons between North and South America. Archaeological and Anthropological Sciences 7, 2015, S. 277–288, doi:10.1007/s12520-012-0094-3.
- Gregory James Smith und Larisa R. G. DeSantis: Extinction of North American Cuvieronius (Mammalia: Proboscidea: Gomphotheriidae) driven by dietary resource competition with sympatric mammoths and mastodons. Paleobiology 46 (1), 2020, S. 41–57, doi:10.1017/pab.2020.7.
- Sabine Gaudzinski-Windheuser, Lutz Kindler und Wil Roebroeks: Widespread evidence for elephant exploitation by Last Interglacial Neanderthals on the North European plain. PNAS 120 (50), 2023, S. e2309427120, doi:10.1073/pnas.2309427120
- Aviad Agam, Ran Barkai. Elephant and Mammoth Hunting during the Paleolithic: A Review of the Relevant Archaeological, Ethnographic and Ethno-Historical Records // Tel Aviv University. — 2018. — doi:10.3390/quat1010003. Архивировано 23 марта 2019 года.
- Alan J. Bryan, Rodolfo M. Casamiquela, José M. Cruxent, Ruth Gruhn und Claudio Ochsenius: An El Jobo Mastodon Kill at Taima-Taima, Venezuela. Science 200, 1978, S. 1275–1277.
- Donald K. Grayson und David J. Meltzer: Clovis hunting and large mammal extinction: A critical review of the evidence. Journal of World Prehistory 16 (4), 2002, S. 313–359.
- Hartmut Thieme und Stefan Veil: Neue Untersuchungen zum eemzeitlichen Elefanten-Jagdplatz Lehringen, Ldkr. Verden. Die Kunde 36, 1985, S. 11–58.
- Gerhard Bosinski: Die große Zeit der Eiszeitjäger. Europa zwischen 40.000 und 10.000 v. Chr. Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz 34, 1987, S. 3–139.
- Michel Lorblanchet: Höhlenmalerei. Ein Handbuch. Sigmaringen, 1997.
- Raman Sukumar: The Human–Elephant Relationship through the Ages: A Brief Macro-Scale History. In: Piers Locke und Jane Buckingham (Hrsg.): Conflict, Negotiation, and Coexistence: Rethinking Human–Elephant Relations in South Asia. Oxford, 2016, doi:10.1093/acprof:oso/9780199467228.001.0001.
- K. S. Gobush, C. T. T. Edwards, F. Maisels, G. Wittemyer, D. Balfour und R. D. Taylor: Loxodonta cyclotis. The IUCN Red List of Threatened Species 2021. e.T181007989A181019888 (); zuletzt abgerufen am 26. März 2021.
- K. S. Gobush, C. T. T. Edwards, D. Balfour, G. Wittemyer, F. Maisels und R. D. Taylor: Loxodonta africana. The IUCN Red List of Threatened Species 2021. e.T181008073A181022663 (); zuletzt abgerufen am 26. März 2021.
- C. Williams, S. K. Tiwari, V. R. Goswami, S. de Silva, A. Kumar, N. Baskaran, K. Yoganand und V. Menon: Elephas maximus. The IUCN Red List of Threatened Species 2008. e.T7140A12828813 (); zuletzt abgerufen am 26. März 2021.
- Desai, Ajay A., Riddle, Heidi S. (2015). Human-Elephant Conflict in Asia. Supported by U.S. Fish and Wildlife Service and Asian Elephant Support.
- de Sales, Ana Raquel; Anastácio, Rita Sofia Santos; Pereira, M. J. (2020). «The African Elephant (Loxodonta africana): Mini-Review of an Endangered Species». Natural Resources (08): 317–350. ISSN 2158-706X. doi:10.4236/nr.2020.118019. Consultado em 29 de outubro de 2020
- Shermin de Silva und George Wittemyer: A Comparison of Social Organization in Asian Elephants and African Savannah Elephants. International Journal of Primatology 33 (5), 2012, S. 1125–1141.
- Faysal Bibi, Brian Kraatz, Nathan Craig, Mark Beech, Mathieu Schuster und Andrew Hill: Early evidence for complex social structure in Proboscidea from a late Miocene trackway site in the United Arab Emirates. Biology Letters 8 (4), 2012, S. 670–673.
- Carlos Neto de Carvalho, Zain Belaústegui, Antonio Toscano, Fernando Muñiz, João Belo, Jose María Galán, Paula Gómez, Luis M. Cáceres, Joaquín Rodríguez-Vidal, Pedro Proença Cunha, Mario Cachão, Francisco Ruiz, Samuel Ramirez-Cruzado, Francisco Giles-Guzmán, Geraldine Finlayson, Stewart Finlayson und Clive Finlayson: First tracks of newborn straight-tusked elephants (Palaeoloxodon antiquus). Scientific Reports 11, 2021, S. 17311, doi:10.1038/s41598-021-96754-1.
- Neto de Carvalho, Carlos; Belaústegui, Zain; Toscano, Antonio; Muñiz, Fernando; Belo, João; Galán, Jose María; Gómez, Paula; Cáceres, Luis M.; Rodríguez-Vidal, Joaquín; Cunha, Pedro Proença; Cachão, Mario; Ruiz, Francisco; Ramirez-Cruzado, Samuel; Giles-Guzmán, Francisco; Finlayson, Geraldine (16 September 2021). "First tracks of newborn straight-tusked elephants (Palaeoloxodon antiquus)". Scientific Reports. 11 (1): 17311. Bibcode:2021NatSR..1117311N. doi:10.1038/s41598-021-96754-1. ISSN 2045-2322. PMC 8445925. PMID 34531420.
- Angela S. Stoeger, Gunnar Heilmann, Matthias Zeppelzauer, Andre Ganswindt, Sean Hensman und Benjamin D. Charlton: Visualizing sound emission of elephant vocalizations: evidence for two rumble production types. PLoS ONE 7 (11), 2012, S. e48907, doi:10.1371/journal.pone.0048907.
- Angela S. Stoeger und Shermin de Silva: African and Asian Elephant Vocal Communication: A Cross-Species Comparison. In: G. Witzany (Hrsg.): Biocommunication of Animals. Springer Science & Media Press, 2014, S. 21–39.
- Benoit, Julien; Lyras, George A.; Schmitt, Arnaud; Nxumalo, Mpilo; Tabuce, Rodolphe; Obada, Teodor; Mararsecul, Vladislav; Manger, Paul (2023), "Paleoneurology of the Proboscidea (Mammalia, Afrotheria): Insights from Their Brain Endocast and Labyrinth", in Dozo, María Teresa; Paulina-Carabajal, Ariana; Macrini, Thomas E.; Walsh, Stig (eds.), Paleoneurology of Amniotes, Cham: Springer International Publishing, pp. 579–644, doi:10.1007/978-3-031-13983-3_15, ISBN 978-3-031-13982-6, retrieved 20 April 2024
- Nicholas Court: Cochlea anatomy of Numidotherium koholense: auditory acuity in the oldest known proboscidean. Lethaia 25 (2), 1992, S. 211–215, doi:10.1111/j.1502-3931.1992.tb01385.x.
- Arnaud Schmitt und Emmanuel Gheerbrant: The ear region of earliest known elephant relatives: new light on the ancestral morphotype of proboscideans and afrotherians. Journal of Anatomy 228, 2016, S. 137–152.
- Eric G. Ekdale: Morphological variation in the ear region of Pleistocene Elephantimorpha (Mammalia, Proboscidea) from Central Texas. Journal of Morphology 272, 2011, S. 452–464.
- Julien Benoit, Samuel Merigeaud, Rodolphe Tabuce: Homoplasy in the ear region of Tethytheria and the systematic position of Embrithopoda (Mammalia, Afrotheria). Geobios 46, 2013, S. 357–370.
- L. E. L. Rasmussen und B. A. Schulte: Chemical signals in the reproduction of Asian (Elephas maximus) and African (Loxodonta africana) elephants. Animal Reproduction Science 53, 1998, S. 19–34.
- Michael D. Cherney, Daniel C. Fisher, Richard J. Auchus, Adam N. Rountrey, Perrin Selcer, Ethan A. Shirley, Scott G. Beld, Betnard Buigues, Dick Mol, Gennady G. Boeskorov, Sergey L. Vartanyan und Alexei N. Tikhonov: Testosterone histories from tusks reveal woolly mammoth musth episodes. Nature 617, 2023, S. 533–539, doi:10.1038/s41586-023-06020-9.
- El Adli, Joseph J.; Fisher, Daniel C.; Cherney, Michael D.; Labarca, Rafael; Lacombat, Frédéric (July 2017). "First analysis of life history and season of death of a South American gomphothere". Quaternary International. 443: 180–188. Bibcode:2017QuInt.443..180E. doi:10.1016/j.quaint.2017.03.016.
- Joseph J. El Adli, Daniel C. Fisher, Michael D. Cherney, Rafael Labarca und Frédéric Lacombat: First analysis of life history and season of death of a South American gomphothere. Quaternary International 443, 2017, S. 180–188.
- Miller, Joshua H.; Fisher, Daniel C.; Crowley, Brooke E.; Secord, Ross; Konomi, Bledar A. (21 June 2022). "Male mastodon landscape use changed with maturation (late Pleistocene, North America)". Proceedings of the National Academy of Sciences. 119 (25) e2118329119. Bibcode:2022PNAS..11918329M. doi:10.1073/pnas.2118329119. ISSN 0027-8424. PMC 9231495. PMID 35696566.
- Daniel C. Fisher und David Fox: life history and unilateral loss of molar function in the Cohoes mastodon: A case study in nutritional stress? Journal of Vertebrate Paleontology 27 (3 suppl.), 2007, S. 74A–75A.
- Daniel C. Fisher: New ideas about old bones. American Paleontologist 16 (3), 2008, S. 18–22.
- Daniel C. Fisher und David Fox: Calving histories of female mastodons (Mammut americanum). Journal of Vertebrate Paleontology 25 (3 suppl.), 2005, S. 57A.
- Saarinen, Juha; Lister, Adrian M. (14 August 2023). "Fluctuating climate and dietary innovation drove ratcheted evolution of proboscidean dental traits". Nature Ecology & Evolution. 7 (9): 1490–1502. Bibcode:2023NatEE...7.1490S. doi:10.1038/s41559-023-02151-4. ISSN 2397-334X. PMC 10482678. PMID 37580434.
- Bas van Geel, André Aptroot, Claudia Baittinger, Hilary H. Birks, Ian D. Bull, Hugh B. Cross, Richard P. Evershed, Barbara Gravendeel, Erwin J. O. Kompanje, Peter Kuperus, Dick Mol, Klaas G. J. Nierop, Jan Peter Pals, Alexei N. Tikhonov, Guido van Reenen und Peter H. van Tienderen: The ecological implications of a Yakutian mammoth’s last meal. Quaternary Research 69, 2008, S. 361–376.
- Alexander G. S. C. Liu, Erik R. Seiffert und Elwyn L. Simons: Stable isotope evidence for an amphibious phase in early proboscidean evolution. PNAS 105, 2008, S. 5786–5791.
- Mark T. Clementz, Patricia A. Holroyd, Paul L. Koch: Identifying Aquatic Habits Of Herbivorous Mammals Through Stable Isotope Analysis. Palaios 23 (9), 2008, S. 574–585.
- Lee A. Newsom und Mathew C. Mihlbachler: Mastodons (Mammut americanum) Diet Foraging Patterns Based on Analysis of Dung Deposits. In: S. David Webb (Hrsg.): First Floridians and Last Mastodons: The Page-Ladson Site in the Aucilla River. Springer, 2006, S. 263–331.
- Hilary H. Birks, Bas van Geel, Daniel C. Fisher, Eric C. Grimm, Wim J. Kuijper, Jan van Arkel und Guido B. A. van Reenen: Evidence for the diet and habitat of two late Pleistocene mastodons from the Midwest, USA. Quaternary Research, 2018, S. 1–21, doi:10.1017/qua.2018.100.
- Victor M. Bravo-Cuevas, Nuria M. Morales-García und Miguel A. Cabral-Perdomo: Description of mastodons (Mammut americanum) from the late Pleistocene of southeastern Hidalgo, central Mexico. Boletín de la Sociedad Geológica Mexicana 67 (2), 2015, S. 337–347.
- Ivan Calandra, Ursula B. Göhlich und Gildas Merceron: Feeding preferences of Gomphotherium subtapiroideum (Proboscidea, Mammalia) from the Miocene of Sandelzhausen (Northern Alpine Foreland Basin, southern Germany) through life and geological time: evidence from dental microwear analysis. Paläontologische Zeitschrift 84, 2010, S. 205–215.
- Yan Wu, Tao Deng, Yaowu Hu, Jiao Ma, Xinying Zhou, Limi Mao, Hanweng Zhang, Jie Ye und Shi-Qi Wang: A grazing gomphothere in the Middle Miocene Central Asia, 10 million years prior to the origin of Elephantidae. Scientific Reports 8, 2018, S. 7640, doi:10.1038/s41598-018-25909.
- Patricia A. Groenewald, Judith Sealy, Deano Stynder und Kathlyn M. Smith: Dietary resource partitioning among three coeval proboscidean taxa (Anancus capensis, Mammuthus subplanifrons, Loxodonta cookei) from the South African Early Pliocene locality of Langebaanweg E Quarry. Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 543, 2020, S. 109606, doi:10.1016/j.palaeo.2020.109606.
- Jiao Ma, Yuan Wang, Changzhu Jin, Yaowu Hu und Hervé Bocherens: Ecological flexibility and differential survival of Pleistocene Stegodon orientalis and Elephas maximus in mainland southeast Asia revealed by stable isotope (C, O) analysis. Quaternary Science Reviews 212, 2019, S. 33–44.
- Ulrich Joger: Lebensweise und Ökologie moderner Elefanten: Sind Rückschlüsse auf den Waldelefanten und seine Umwelt möglich? In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich – Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale, 2010, S. 314–321.
- Margret Bunzel-Drüke, Joachim Drüke und Henning Vierhaus: Der Einfluß von Großherbivoren auf die Naturlandschaft Mitteleuropas. Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz Kreis Soest e. V. 2001 ().
- Friedrich Bachmayer und Helmuth Zapfe: Ein bedeutender Fund von Dinotherium aus dem Pannon von Niederösterreich. Annalen des Naturhistorischen Museums zu Wien 80, 1976, S. 145–162.
- Johann Karl Wilhelm Illiger: Prodromus systematis mammalium et avium additis terminis zoographicis utriudque classis. Berlin, 1811, S. 1–301 (S. 96) ().
- Antoni V. Milewski und Ellen S. Dierenfeld: Structural and functional comparison of the proboscis between tapirs and other extant and extinct vertebrates. Integrative Zoology 8, 2013, S. 84–94.
- Merlin Peris: Aristotle’s Notices on the Elephant. Gajah 22, 2003, S. 71–75.
- Carl von Linné: Systema naturae. 10. Auflage, 1758, Band 1, S. 33 ().
- Johann Friedrich Blumenbach: Handbuch der Naturgeschichte. Göttingen, 1779, S. 1–448 (S. 130–133) (), Handbuch der Naturgeschichte. Göttingen, 1797, S. 1–714 (S. 125) () und Handbuch der Naturgeschichte. Göttingen, 1799, S. 1–708 (S. 697–698) ().
- Étienne Geoffroy Saint-Hilaire und Georges Cuvier: Mémoire sur une nouvelle division des Mammifères, et sur les principes qui doivent servir de base dans cette sorte de travail. Magasin Encyclopedique 2, 1795, S. 164–190 (S. 178, 189) ().
- Georges Cuvier: Le regne animal distribue d’apres son organisation pour servir de base a l’histoire naturelle des animaux et d’introduction a l’anatomie comparee. (Band 1) Paris, 1817, S. 1–540 (S. 227–242) ().
- Henri Marie Ducrotay de Blainville: Prodrome d’une nouvelle distribution systèmatique du règne animal. Bulletin des Sciences 3 (3), 1816, S. 105–124 ().
- Richard Owen: Description of teeth and portions of jaws of two extinct anthrocotherioid quadrupeds (Hyopotamus vectianus and Hyop. bovinus) discovered by the Marchioness of Hastings in the Eocene deposits on the N.W. coast of the Isle of Wight: with an attempt to develope Cuvier’s idea of the classification of pachyderms by the number of their toes. The Quarterly journal of the Geological Society of London 4, 1848, S. 103–141 ().
- George Gaylord Simpson: The Principles of Classification and a Classification of Mammals. Bulletin of the American Museum of Natural History 85, 1945, S. 1–350 (S. 243–250).
- Theodore Gill: On the relations of the orders of mammals. Proceedings of the American Association for the Advancement of Science, 19th meeting, 1870, S. 267–270 ().
- Steven Heritage, Erik R. Seiffert und Matthew R. Borths: Recommended fossil calibrators for time-scaled molecular phylogenies of Afrotheria. Afrotherian Conservation 17, 2021, S. 9–13.
- Mark S. Springer, Gregory C. Cleven, Ole Madsen, Wilfried W. de Jong, Victor G. Waddell, Heather M. Amrine und Michael J. Stanhope: Endemic African mammals shake the phylogenetic tree. Nature 388, 1997, S. 61–64.
- Masato Nikaido, Hidenori Nishihara, Yukio Hukumoto und Norihiro Okada: Ancient SINEs from African Endemic Mammals. Molecular Biology and Evolution 20 (4), 2003, S. 522–527.
- Hidenori Nishihara, Yoko Satta, Masato Nikaido, J. G. M. Thewissen, Michael J. Stanhope und Norihiro Okada: A Retroposon Analysis of Afrotherian Phylogeny. Molecular Biology and Evolution 22 (9), 2005, S. 1823–1833.
- Rodolphe Tabuce, Laurent Marivaux, Mohammed Adaci, Mustapha Bensalah, Jean-Louis Hartenberger, Mohammed Mahboubi, Fateh Mebrouk, Paul Tafforeau und Jean-Jacques Jaeger: Early Tertiary mammals from North Africa reinforce the molecular Afrotheria clade. Proceedings of the Royal Society Series B 274, 2007, S. 1159–1166.
- Henry Fairfield Osborn: The Fayum Expedition of the American Museum. Science 25 (639), 1907, S. 513–516.
- Henry Fairfield Osborn: Hunting the ancestral elephant in the Fayum desert. Century Magazine 74, 1907, S. 815–835 ().
- Henry Fairfield Osborn: The Evolution, Phylogeny, and Classification of the Mastodontoidea. Bulletin of the Geological Society of America 32 (3), 1921, S. 327–332.
- Henry Fairfield Osborn: Evolution and Geographic Distribution of the Proboscidea: Moeritheres, Deinotheres and Mastodonts. Journal of Mammalogy 15 (3), 1934, S. 177–184.
- Henry Fairfield Osborn: The Proboscidea. New York, Part 1. 1936, S. 1–802 () und Part 2. 1942, S. 805–1675 ().
- Jeheskel Shoshani, Edward M. Golenberg und Hong Yang: Elephantidae phylogeny: morphological versus molecular results. Acta Theriologica Suppl. 5, 1998, S. 89–122.
- Malcolm C. McKenna und Susan K. Bell: Classification of mammals above the species level. Columbia University Press, New York, 1997, S. 1–631 (S. 497–504).
- Yves Coppens, Vincent J. Maglio, Cary T. Madden und Michel Beden: Proboscidea. In: Vincent J. Maglio und H. B. S. Cooke (Hrsg.): Evolution of African Mammals. Harward University Press, 1978, S. 336–367.
- Sina Baleka, Luciano Varela, P. Sebastián Tambusso, Johanna L.A. Paijmans, Dimila Mothé, Thomas W. Stafford Jr., Richard A. Fariña und Michael Hofreiter: Revisiting proboscidean phylogeny and evolution through total evidence and palaeogenetic analyses including Notiomastodon ancient DNA. iScience 25 (1), 2021, S. 103559, doi:10.1016/j.isci.2021.103559.
- Matthias Meyer, Eleftheria Palkopoulou, Sina Baleka, Mathias Stiller, Kirsty E. H. Penkman, Kurt W. Alt, Yasuko Ishida, Dietrich Mania, Swapan Mallick, Tom Meijer, Harald Meller, Sarah Nagel, Birgit Nickel, Sven Ostritz, Nadin Rohland, Karol Schauer, Tim Schüler, Alfred L Roca, David Reich, Beth Shapiro, Michael Hofreiter: Palaeogenomes of Eurasian straight-tusked elephants challenge the current view of elephant evolution. eLife Sciences 6, 2017, S. e25413, doi:10.7554/eLife.25413.
- Eleftheria Palkopoulou, Mark Lipson, Swapan Mallick, Svend Nielsen, Nadin Rohland, Sina Baleka, Emil Karpinski, Atma M. Ivancevic, Thu-Hien To, R. Daniel Kortschak, Joy M. Raison, Zhipeng Qu, Tat-Jun Chin, Kurt W. Alt, Stefan Claesson, Love Dalén, Ross D. E. MacPhee, Harald Meller, Alfred L. Roca, Oliver A. Ryder, David Heiman, Sarah Young, Matthew Breen, Christina Williams, Bronwen L. Aken, Magali Ruffier, Elinor Karlsson, Jeremy Johnson, Federica Di Palma, Jessica Alfoldi, David L. Adelson, Thomas Mailund, Kasper Munch, Kerstin Lindblad-Toh, Michael Hofreiter, Hendrik Poinar und David Reich: A comprehensive genomic history of extinct and living elephants. PNAS 115 (11), 2018, S. E2566–E2574, doi:10.1073/pnas.1720554115.
- Jeheskel Shoshani, W. J. Sanders und Pascal Tassy: Elephants and other Proboscideans: a summary of recent findings and new taxonomic suggestions. In: G. Cavarretta et al. (Hrsg.): The World of Elephants – International Congress. Consiglio Nazionale delle Ricerche. Rom, 2001, S. 676–679.
- Wang, Shi-Qi; Deng, Tao; Ye, Jie; He, Wen; Chen, Shan-Qin (2017). "Morphological and ecological diversity of Amebelodontidae (Proboscidea, Mammalia) revealed by a Miocene fossil accumulation of an upper-tuskless proboscidean". Journal of Systematic Palaeontology. 15 (8): 601–615. Bibcode:2017JSPal..15..601W. doi:10.1080/14772019.2016.1208687. S2CID 89063787.
- Tabuce, Rodolphe; Sarr, Raphaël; Adnet, Sylvain; Lebrun, Renaud; Lihoreau, Fabrice; Martin, Jeremy; Sambou, Bernard; Thiam, Mustapha; Hautier, Lionel (2019). "Filling a gap in the proboscidean fossil record: a new genus from the Lutetian of Senegal" (PDF). Journal of Paleontology. 94 (3): 580–588. doi:10.1017/jpa.2019.98. S2CID 213978026.
- Lionel Hautier, Rodolphe Tabuce, Mickaël J. Mourlam, Koffi Evenyon Kassegne, Yawovi Zikpi Amoudji, Maëva Orliac, Frédéric Quillévéré, Anne-Lise Charruault, Ampah Kodjo Christophe Johnson und Guillaume Guinot: New Middle Eocene proboscidean from Togo illuminates the early evolution of the elephantiform-like dental pattern. Proceedings of th Royal Society of London B Biological Sciences 288 (1960), 2021, S. 20211439, doi:10.1098/rspb.2021.1439.
- Roca, Alfred L.; Nicholas Georgiadis, Jill Pecon-Slattery, Stephen J. O'Brien. (24 August 2001). “Genetic Evidence for Two Species of Elephant in Africa”. Science 293 (5534): 1473-1477. http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/293/5534/1473.
- «Loxodonta africana: Blanc, J.». IUCN Red List of Threatened Species. 30 de junho de 2008. Consultado em 29 de outubro de 2020
- «Elephas maximus: Choudhury, A., Lahiri Choudhury, D.K., Desai, A., Duckworth, J.W., Easa, P.S., Johnsingh, A.J.T., Fernando, P., Hedges, S., Gunawardena, M., Kurt, F., Karanth, U., Lister, A., Menon, V., Riddle, H., Rübel, A. & Wikramanayake, E. (IUCN SSC Asian Elephant Specialist Group)». IUCN Red List of Threatened Species. 30 de junho de 2008. Consultado em 29 de outubro de 2020
- Chandran, P. M. 1990. Population dynamics of elephants in Periyar Tiger Reserve. In: C. K. Karunakaran (ed.), Proceedings of the Symposium on Ecology, Behaviour and Management of Elephants in Kerala, pp. 51-56. Kerala Forest Department, Trivandrum, India.
