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Die zwölf Olympischen Götter

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Inhalt
  1. (Nach oben)
  2. Terminologie und Definitionen
  3. Der Berg Olymp und der göttliche Hofstaat
  4. Pantheon-Struktur und Vergleichende Analyse
    1. Geteilte Wirkungsbereiche und Komplementäre Gegensätze
    2. Mykenische Ursprünge und Genealogische Traditionen
  5. Kult der Zwölf Götter
  6. Die Wichtigsten Olympischen Gottheiten
  7. Chthonische Gegenstücke und die Unterwelt
  8. Andere Olympische Bewohner und Göttliches Gefolge
  9. Römische Rezeption und Euhemerismus
  10. Moderner Hellenismus
  11. Literatur und Quellen
Die zwölf Olympischen Götter
Die zwölf Olympischen Götter
Mythologischer WohnsitzBerg Olymp
Kanonische Anzahl12
Oberster HerrscherZeus
Griechischer KollektivnameDodekatheon (Δωδεκάθεον)
Römisches ÄquivalentDii Consentes
Vorherige göttliche HerrscherTitanen
Frühester belegter Athener Altar522/521 v. Chr.
Alternatives zwölftes MitgliedHestia oder Dionysos

In der antiken griechischen Religion und Mythologie sind die Zwölf Olympischen Götter (Twelve Olympians) die Hauptgottheiten des griechischen Pantheons, die auf dem Berg Olymp (Mount Olympus) thronen.[1][2] Sie erlangten die Vorherrschaft, nachdem Zeus seine Geschwister zum Sieg über die Titanen geführt hatte. Die kanonische Gruppe besteht traditionell aus Zeus, Hera, Poseidon, Demeter, Athena, Apollon, Artemis, Ares, Aphrodite, Hephaistos, Hermes und entweder Hestia oder Dionysos.[1][3] Sie wurden in der klassischen Literatur, der bürgerlichen Religion und der Kunst gefeiert und verkörperten die kosmische Ordnung und das bürgerliche Leben in der gesamten antiken griechisch-römischen Welt.[2]

Terminologie und Definitionen

Die Begriffe olympisch und olympische Götter haben in der antiken Literatur und der modernen Historiographie mehrere verschiedene Bedeutungen.[4] Im engeren Sinne bezeichnet olympisch jene Gottheiten, die auf dem Berg Olymp wohnen und den göttlichen Hofstaat unter der souveränen Herrschaft des Zeus bilden, wodurch sie von Urwesen, Titanen, chthonischen Mächten, Meeresgottheiten, Nymphen und lokalen Geistern unterschieden werden.[5] Im kanonischen Sinne bilden die Zwölf Olympischen Götter eine anerkannte Gruppe von zwölf obersten Gottheiten, die in Stadtkulten, monumentaler Kunst und klassischer Poesie gefeiert werden.[6] Im weiteren Sinne wird der Ausdruck häufig als Synonym für das gesamte griechische Pantheon verwendet oder auf klassische griechisch-römische Gottheiten im Gegensatz zu anderen Mythologien wie der ägyptischen, keltischen oder mesopotamischen Tradition ausgedehnt.[7] Kulturell und geografisch bezieht sich der Begriff auch spezifisch auf Olympia, das Heiligtum des Zeus Olympios, und damit verbundene panhellenische Institutionen einschließlich der Olympischen Spiele.[8]

Die kollektive Bezeichnung Dodekatheon leitet sich von den klassisch griechischen Wörtern dodeka für zwölf und theoi für Götter ab.[9][10][11][12][13] Im antiken griechischen Sprachgebrauch diente theos als allgemeiner Begriff für jede Gottheit, während Dios als Genitiv Singular von Zeus stand.[10] Das Konzept eines Kollektivs aus zwölf Göttern scheint älter zu sein als die erhaltenen griechischen und römischen Literaturquellen und hat seinen Ursprung möglicherweise vor mehreren Jahrtausenden in Anatolien.[14][15][16][17] Antike Autoren unterschieden oft zwischen den Bewohnern des Olymp und der kollektiven kultischen Gruppierung von zwölf Göttern, da lokale städtische Institutionen verschiedene Gottheiten unter dem Titel der zwölf Götter vereinten, ohne sich strikt an einen identischen literarischen Kanon zu halten.[18][19][20][21]

Der Berg Olymp und der göttliche Hofstaat

In Homerischen Epen wird der Berg Olymp als der erhabene Wohnsitz der Götter gefeiert, der sich hoch über das Land der Sterblichen an der Grenze zwischen Thessalien und Makedonien erhebt.[22][23][24] Homer beschreibt seine Höhen so, dass sie über den Wolken thronen, ewig frei von Regen, Sturmwinden oder Schneefall, erleuchtet von göttlichem Glanz, wo die Unsterblichen ununterbrochen schmausen.[25] Gleichzeitig verwischt die archaische Dichtung oft die Unterscheidung zwischen dem physischen Berg und Ouranos, dem Himmlischen Himmel selbst, und stellt die göttliche Residenz als ein kosmisches Reich dar.[26][27] In diesen himmlischen Hallen schmausen die Götter Ambrosia, trinken Nektar zur Erhaltung ihres unsterblichen Lebens und lauschen den harmonischen Gesängen von Apollon und den Musen, während Ichor statt Blut durch ihre Adern fließt.[28][29][30][31]

Zeus herrscht als Souverän auf dem Olymp und beruft göttliche Versammlungen ein, wann immer wichtige Entscheidungen bezüglich des Kosmos oder menschlicher Angelegenheiten anstehen.[32][33][34] In der Ilias weist Zeus Themis, die den Versammlungen vorsteht, an, alle Gottheiten in seinen Palast zu rufen und jeden Flussgott außer Okeanos zusammen mit Wiesen-, Hain- und Quellnymphen zu versammeln, die sich in polierten Portiken einfinden, die von Hephaistos erbaut wurden.[33] Die kosmische Souveränität wurde nach dem Sturz des Kronos errungen, als die drei Kronidensöhne Lose warfen: Zeus erhielt die Herrschaft über den Himmel und die Wolken, Poseidon die schäumenden Meere und Hades das schattige Unterweltreich, während die Erde und der hohe Olymp allen dreien gemeinsam blieben.[35][36][37]

Der Titel der Olympischen Götter erhielt eine erklärende Ätiologie in den historischen Berichten von Diodor.[38] Diodor zufolge kämpfte Herakles, als die Giganten den Krieg gegen die Unsterblichen bei Pallene begannen, an der Seite der Götter und erschlug zahlreiche Kinder der Gaia.[38] In Anerkennung dieses Kampfes verlieh Zeus den ehrenvollen Titel der Olympischen Götter ausschließlich jenen Gottheiten, die mutig an seiner Seite gestanden hatten, und unterschied so die Tapferen von den Feiglingen.[38] Diodor hält fest, dass Zeus unter den von sterblichen Frauen geborenen Menschen nur Dionysos und Herakles dieser Ehre für würdig befand und sowohl ihre göttliche Vaterschaft als auch die enormen Wohltaten feierte, die sie der menschlichen Zivilisation brachten.[38]

Der Rat der Götter (agore theon) wurde zu einem zentralen Motiv in der klassischen Ikonographie und monumentalen Skulptur.[39] Archaische und klassische Reliefs zeigten häufig die versammelten Gottheiten bei göttlichen Eheschließungen wie denen von Peleus und Thetis oder Psyche und Cupido oder bei der Feier der Apotheose des Herakles.[39][40] Auf dem Ostfries der Schatzkammer von Delphi sitzen die Götter in einer Versammlung, aufgeteilt in Unterstützer der Griechen und der Trojaner, wobei die Kroniden der ersten Generation durch Bärte und kurzes Haar unterschieden werden.[39] Die Versammlung erscheint prominent auf dem Parthenonfries während der Geburt Athena, auf Keramik des Britischen Museums, die die Erschaffung der Pandora darstellt, auf römischen Sarkophagen, die Prometheus bei der Erschaffung der Menschheit zeigen, sowie in Fresken der Renaissance wie Raphaels Loggia di Psiche und Giovanni Lanfrancos Rat der Götter.[39][41]

Pantheon-Struktur und Vergleichende Analyse

Die Beliebtheit und Prominenz einzelner Gottheiten variierte erheblich zwischen literarischer Mythologie und historischem Stadtkult.[42] In der griechischen religiösen Praxis erfreuten sich Zeus, Apollon und Dionysos der größten allgemeinen Beliebtheit und hatten stadtübergreifende Feste.[42] Hera besaß einige der ältesten und monumentalsten Heiligtümer der griechischen Welt, wie ihre antiken Tempel in Argos und Samos, was ein hohes Maß an bürgerlicher Verehrung widerspiegelt.[43] Poseidon beherrschte ein gewaltiges kosmisches Reich, doch sein kultischer Einfluss in den Städten war oft geringer als der von Athena und Demeter, die massive städtische Feiern wie die Panathenäischen Spiele in Athen und die Eleusinischen Mysterien anführten.[44][45][46] Umgekehrt erhielten Hades und Hestia trotz ihrer theologischen Bedeutung nur wenige öffentliche Tempel.[47] In der erzählenden Dichtung erscheint Zeus als die zentrale Figur, die heroische Genealogien untermauert, wobei Apollon, Athena, Aphrodite und Dionysos umfangreiche mythische Zyklen anführen, während Ares, Hephaistos, Hades und Hestia meist als Nebenakteure oder narrative Katalysatoren auftreten.[48][49][50]

Geteilte Wirkungsbereiche und Komplementäre Gegensätze

Antike griechische Gottheiten besaßen selten exklusive Monopole über bestimmte Aspekte der Realität und teilten sich Zuständigkeiten über miteinander verknüpfte Bereiche hinweg.[51][52] In der modernen Wissenschaft entwickelten Walter Burkert und Jean-Pierre Vernant Modelle, die diese geteilten Sphären göttlicher Macht veranschaulichen.[52] Die Souveränität war zwischen Zeus und Hera im Himmel, Poseidon und Amphitrite im Meer sowie Hades und Persephone in der Unterwelt aufgeteilt.[53] Die Kriegsführung umfasste mehrere Figuren: Ares verkörperte den gewaltsamen Rausch des Nahkampts, Athena lenkte die taktische Strategie, Enyo verbreitete Zerstörung, Nike verlieh den Sieg und Zeus Areios entschied den ultimativen Ausgang von Schlachten.[51][52] Kulturell leitete Athena Handwerk und Gerechtigkeit, Apollon inspirierte Prophezeiung und Musik, Hermes steuerte Sprache und bürgerliche Beredsamkeit, Hephaistos lenkte die physische Metallurgie und Dionysos förderte die Theaterkunst.[52] Die Fruchtbarkeit verteilte sich auf Demeters Getreideanbau, Dionysos' üppige Weinberge, Aphrodites sexuelle Anziehungskraft, Heras ehemals eheliche Legitimität und Artemias Aufsicht über die menschliche Geburt.[52]

Vernant analysierte das olympische Pantheon weiter durch strukturelle Paarungen komplementärer Gegensätze.[54] Göttliche Qualitäten bildeten Kontraste, die den Kosmos ausglichen: Ordnung gegen ekstatischen Chaos bei Apollon und Dionysos, strategische Intelligenz gegen ungezügelte Gewalt bei Athena und Ares, zivilisierte Kultur gegen die ungezähmten Kräfte der Natur bei Athena und Poseidon, himmlisches Licht gegen unterirdische Finsternis bei Zeus und Hades, innere Häuslichkeit gegen äußere Mobilität bei Hestia und Hermes, kriegerische Männlichkeit gegen erotische Weiblichkeit bei Ares und Aphrodite, fruchtbare Erde gegen sterile Unterwelt bei Demeter und Hades, solare Helligkeit gegen nächtliche Mondjagd bei Apollon und Artemis sowie familiäre Stabilität gegen Wildnis bei Hestia und Artemis.[54]

Burkert, Vernant und Marcel Detienne kartierten die funktionale Wahrnehmung jeder Gottheit in Bezug auf die menschliche Gesellschaft.[55] Zeus stand für Souveränität, kosmische Gerechtigkeit, Bestimmung, die Legitimierung von Macht, Wetter und politische Ordnung, indem er den Kosmos artikulierte und seine Hierarchien garantierte. Hera repräsentierte Ehe, dynastische Legitimität, Familienordnung und sozialen Zusammenhalt und gab der göttlichen und menschlichen Ordnung institutionelle Stabilität. Poseidon personifizierte das Meer, Erdbeben, Pferde, Naturkraft und Instabilität und diente als alternativer Souverän und eine parallele, potenziell zerstörerische kosmische Macht. Hades stand für Tod, Unterwelt, verborgenen Reichtum, die absolute Grenze und das postmortale Schicksal. Demeter stand für Getreideanbau, Erdfertigkeit, Lebenszyklen, Nahrung und landwirtschaftliche Zivilisation, verbunden mit dem Jahreszeitenzyklus und der Ernährung des menschlichen Lebens. Athena kombinierte strategischen Krieg, technisches Handwerk, Intelligenz (Metis), die Stadt (Polis) und politische Ordnung, rationalisierte Konflikte und organisierte die Zivilisation. Apollon stand für Harmonie, Musik, Prophezeiung, Medizin, Reinigung, Maß und kulturelle Ordnung als Prinzip von Maß, Klarheit und symbolischer Harmonie. Hermes stand für Durchgang, Kommunikation, Handel, Täuschung, Vermittlung, Grenzen und Mobilität und ermöglichte Zirkulation und Begegnung zwischen Welten, Menschen und Systemen. Ares manifestierte kriegerischen Exzess und chaotische Gewalt. Dionysos verkörperte Vitalität, ekstatische Auflösung der Identität und den Bruch sozialer Grenzen. Artemis markierte die Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis und stand für Jagd, Jugend, biologischen Übergang und den Schutz des Ungezähmten. Hephaistos stand für Metallurgie, technisches Feuer, materielle Schöpfung und die Herstellung göttlicher Artefakte, wobei das Feuer als Instrument diente, das der göttlichen Ordnung materielle Form verlieh. Hestia stand für den Herd, das häusliche Feuer, ein stabiles Zentrum, städtische Kontinuität und den Zusammenhalt des sozialen Raums.

Mykenische Ursprünge und Genealogische Traditionen

Klassische Historiker wie Herodot schlugen vor, dass die meisten griechischen Gottheiten ägyptischen Ursprungs seien, und identifizierten Zeus mit Ammon, Dionysos mit Osiris und Athena mit Neith.[56][57] Plutarch zog ähnlich synkretistische Parallelen zwischen Helios und Aton-Re, Rhea und Nut, Geb und Cronus, Hermes und Thot, Apollon und Horus sowie Typhon und Seth.[58] Allerdings fehlten Herodot und Plutarch Beweise, die erst viel später ans Licht kamen.[59] Im Jahr 1952 entzifferten Michael Ventris und John Chadwick die in bronzezeitlichen Palastzentren in Knossos, Pylos, Mykenae und Theben geborgenen Linear-B-Tontafeln.[59] Diese Dokumente offenbarten eine archaische Form der griechischen Sprache und bewiesen, dass die meisten olympischen Gottheiten bereits im zweiten Jahrtausend v. Chr. verehrt wurden, lange vor dem intensiven griechischen Kontakt mit Ägypten.[59]

Die Linear-B-Inschriften dokumentieren die Namen von Zeus (Di-we), Hera (E-ra), Poseidon (Po-se-da-o), Athena (A-ta-na-po-ti-ni-ja, 'Herrin Athena'), Artemis (A-te-mi-to), Hermes (E-ma-a) und Ares (A-re).[59] Tafeln aus Pylos und Theben bestätigen zudem die Anwesenheit von Dionysos (Di-wo-nu-so) und einer frühen Heiligengottheit namens Paean (Pa-ja-wo), die später mit Apollon verschmolz oder ihn beeinflusste.[59] In den Verwaltungsarchiven von Pylos erscheint Poseidon als die herausragende städtische Gottheit, die vor Zeus rangiert.[59] Umgekehrt fehlt Aphrodite auf den Linear-B-Tafeln, was historische Argumente stützt, dass ihre Verehrung später aus dem nahöstlichen Kult der phönizischen Göttin Astarte übernommen wurde.[59]

Die Erstellung eines definitiven Stammbaums für die olympischen Götter ist unmöglich, da antike mythische Traditionen ohne eine einzige autoritative Theologie operierten.[60] Homer und Hesiod präsentieren unterschiedliche Genealogien für mehrere Hauptgottheiten. Bei Homer ist Aphrodite die Tochter von Zeus und der Okeanide Dione, während sie in Hesiods Theogonie aus dem Meerschaum geboren wurde, der entstand, als die abgeschnittenen Genitalien des Uranus von Cronus ins Meer geworfen wurden, wodurch sie in eine frühere göttliche Generation eingeordnet wird.[61][62] Im Homerischen Epos wird Athena als direkt aus Zeus ohne Mutter geboren beschrieben, während Hesiod berichtet, dass Zeus die schwangere Metis verschlang und Athena daraufhin aus seinem Kopf entsprang.[63][64] Homer identifiziert Hephaistos als den Sohn von Zeus und Hera, wohingegen Hesiod aufzeichnet, dass Hera Hephaistos allein durch Parthenogenese gebar, um der mutterlosen Geburt der Athena durch Zeus zu rivalisieren.[65] Ähnliche Abweichungen treten bei Ate auf, die von Homer als älteste Tochter des Zeus, von Hesiod jedoch als Tochter der Eris beschrieben wird, sowie bei göttlichen Figuren wie Okeanos, Hyperion und den Oneiroi.[60]

Die griechische und lateinische Literatur etablierte gemeinsame kultische Epitheta für diese Gottheiten in beiden Traditionen.[66] Dionysos wurde von Griechen und Römern gleichermaßen als Bacchus (Bakchos) angerufen, was zu den griechischen Bakchen und den römischen Bacchanalien führte.[66][67] Aphrodite und Venus erhielten regelmäßig das geografische Epitheton Cypris (Kypris), das Zypern als ihren mythischen Meeresgeburtsort bezeichnet.[68][69] Apollon wurde von Griechen und Römern austauschbar als Phoebus (Phoibos, was hell oder leuchtend bedeutet) angesprochen, ein Epitheton, das auch auf Helios angewendet wurde.[70][71][72][73][74] Athena und Minerva teilten das kriegerische Epitheton Pallas, das mit dem heiligen Schutzbild des Palladiums verknüpft ist.[75][76] Hades und sein lateinisches Pendant Pluto teilten den Titel Plouton (was der Reiche bedeutet), der in der römischen Literatur zur gebräuchlichsten Bezeichnung für den Herrn der Unterwelt wurde.[77][78]

Kult der Zwölf Götter

Die frühesten verifizierbaren archäologischen und historischen Belege für einen griechischen Kult von zwölf Göttern tauchen im späten sechsten Jahrhundert v. Chr. auf.[9][79][80] Thukydides zufolge weihte der Archon Peisistratus der Jüngere, Sohn des Hippias und Enkel des Tyrannen Peisistratus, um 522 oder 521 v. Chr. einen Altar der Zwölf Götter in der Athener Agora.[79][81][82] Dieser Altar diente als der zentrale Meilenstein, von dem aus alle offiziellen Straßentfernungen in ganz Attika berechnet wurden, und er wurde zu einem Ort der Zuflucht und des Schutzes.[81][83][84][85]

Olympia unterhielt einen antiken Kult, der zwölf herrschenden Gottheiten gewidmet war.[9][86] Der Homerische Hermes-Hymnus, der auf etwa 500 v. Chr. datiert wird, berichtet, dass Hermes zwei von Apollon gestohlene Rinder auf einem flachen Stein an den Ufern des Flusses Alpheios in zwölf gleiche Opferportionen aufteilte und jeden Teil mit gleicher Ehre weihte.[87][88][89] In einer um 480 v. Chr. gesungenen olympischen Ode beschreibt Pindar, wie Heracles den heiligen Bezirk der Altis in Olympia abgrenzte und Opfer für die zwölf herrschenden Götter neben dem Strom des Alpheios einrichtete.[9][90][91] Eine andere Ode von Pindar erwähnt sechs Doppelaltäre vor Ort.[92][93] Um 400 v. Chr. identifizierte der Mythenograf Herodorus von Herakleia diese sechs gepaarten Altäre als Zeus gepaart mit Poseidon, Hera mit Athena, Hermes mit Apollon, die Chariten mit Dionysos, Artemis mit dem Flussgott Alpheios und die Titanen Cronus mit Rhea.[9][86][94][95][96]

Kulte von zwölf Göttern wurden im gesamten Mittelmeerraum betrieben, darunter Delos, Chalcedon, Magnesia am Mäander und Leontinoi in Sizilien.[97] Die Mitgliedschaft in diesen Gruppen variierte in den regionalen Heiligtümern.[98][99] Auf der Insel Kos umfasste der lokale Zwölfgötterkult Herakles und Dionysos, während er Ares und Hephaistos ausschloss.[100][101][102][103] Herodot bemerkte, dass Herakles in bestimmten Traditionen zu den Zwölfen gezählt wurde, während Lukian sowohl Herakles als auch den Heilgott Asklepios einschloss.[104][105][106][107] Pindar, Apollodor und Herodorus von Herakleia waren jedoch anderer Meinung: Für sie war Herakles nicht einer der Zwölf, sondern derjenige, der ihren Kult stiftete.[86][107][108]

Philosophen und esoterische Traditionen brachten die Zwölf in Einklang mit kosmischen Zyklen.[109][110] In den Gesetzen schlug Platon vor, seine ideale Stadt in zwölf Verwaltungseinheiten aufzuteilen, die nach zwölf Gottheiten benannt sind, und schlug vor, den letzten Monat Pluto und den Geistern der Toten zu weihen.[109][110][111][112] Im Phaedrus stellte Platon dar, wie Zeus eine Wagenprozession von zwölf Gottheiten anführt, bemerkte, dass Hestia in den Wohnungen der Götter zurückbleibt, und verband die Götter mit dem himmlischen Tierkreis, eine Korrelation, die zuvor von Eudoxos von Knidos eingeführt worden war.[113][114][115][116] Der römische Dichter Manilius ordnete systematisch jedes Sternbild des Zodiaks einer Schutzgottheit zu: Widder mit Minerva, Stier mit Venus, Zwillinge mit Apollon, Krebs mit Merkur, Löwe mit Jupiter und Kybele, Jungfrau mit Ceres, Waage mit Vulcanus, Skorpion mit Mars, Schütze mit Diana, Steinbock mit Vesta, Wassermann mit Juno und Fische mit Neptun.[117]

Neuplatonische Kommentatoren ordneten die Zwölf in metaphysische Hierarchien ein.[118][119] Hermias von Alexandria behauptete, dass zwölf die vollständige Summe der kosmischen Gottheiten darstellt, und listete Zeus, Hestia, Apollon, Hera, Poseidon, Hermes, Ares, Aphrodite, Athena, Demeter, Artemis und Hephaistos auf, während er Hekate hinzufügte und Dionysos als rätselhaftes dreizehntes Mitglied definierte.[118] Der Philosoph Sallustios, der Iamblichos folgte, teilte die zwölf Gottheiten in vier metaphysische Triaden: demiurgische Götter (Zeus, Poseidon, Hephaistos), animische Götter (Demeter, Hera, Artemis), harmonische Götter (Apollo, Aphrodite, Hermes) und wachende Götter (Hestia, Athena, Ares).[119] Ein Scholiast strukturierte das Pantheon in vier familiäre Triaden: die Kronidensöhne (Zeus, Poseidon, Hades), die Söhne des Zeus (Hermes, Hephaistos, Apollon), die Kronidentöchter (Demeter, Hera, Hestia) und die Töchter des Zeus (Artemis, Aphrodite, Athena).[120] Spätantike zweisprachige Glossare verzeichneten ebenfalls einzigartige Zusammenstellungen: Die Hermeneumata Leidensia ersetzten Hephaistos durch Leto, während die Hermeneumata Montepessulana sechzehn Gottheiten verzeichneten, darunter Herakles, die phönizische Gottheit Baetyl, den ägyptischen Gott Carpophorus und die Kureten.[121][122][123][124]

Die Wichtigsten Olympischen Gottheiten

Zeus herrscht als König der Götter, Herr des Berges Olymp und Souverän des Himmels, des Donners, des Blitzes, des Gesetzes und der moralischen Gerechtigkeit.[35][125][126][127] Als jüngstes Kind von Cronus und Rhea entkam er dem Verschlucken durch seinen Vater, als Rhea ihn auf Kreta versteckte und Cronus einen in Windeln gewickelten Stein präsentierte.[125][128] Im Erwachsenenalter zwang Zeus Cronus, seine verschluckten Geschwister wieder auszuspucken, führte die Götter zum Sieg in der zehnjährigen Titanomachie und überwältigte kosmische Rebellionen während der Typhon- und Gigantomachie.[128][129][130][131] Seine oberste Autorität überwacht städtische Eide und menschliche Schicksale.[132][133][134] Er wird als reifer, bärtiger Herrscher dargestellt, der ein königliches Zepter und Blitze hält, begleitet von einem Adler, einem Stier, einer Eiche und einer Waage.[125][135][136] Zeus zeugte durch zahlreiche Beziehungen viele Götter und sterbliche Helden, darunter Herakles, Perseus und die Dioskuren.[125][137][138][139][140] In der römischen Religion wurde er mit Jupiter identifiziert.[125][126][141]

Hera ist die Königin des Himmels, Schwester und rechtmäßige Ehefrau des Zeus und Schutzgöttin der Ehe, der Familie, der Frauen und der Geburt.[65][125][142][143] Als Tochter von Cronus und Rhea besaß sie bedeutende Kultzentren in ganz Griechenland, insbesondere in Argos und Samos.[43][144] Wegen ihrer heiligen Rolle als Wächterin über die Eheschließung zeigte sie intensive Eifersucht auf die Geliebten des Zeus und deren Nachkommenschaft und verfolgte sie mit unerbittlicher Feindseligkeit.[65][145] Als sie gegen Zeus konspirierte, hängte er sie mit goldenen Ketten und an ihren Füßen baumelnden Ambschen vom Himmel auf.[146][147] Hera nährte Monster wie den Nemeischen Löwen und die Lernäische Hydra, um Herakles herauszufordern, und widersetzte sich Aeneas während seiner Reise von Troja.[148][149][150] Sie wird als majestätische, thronende Königin dargestellt, die eine königliche Krone (Polos) trägt, begleitet von Iris, Hebe und den Chariten.[151][152][153][154] Zu ihren Symbolen gehören Pfau, Granatapfel, Kuckuck und Kuh.[151] Ihr römisches Pendant war Juno, die später mit der Atmosphäre assoziiert wurde.[142][155]

Poseidon ist der souveräne Herr der Meere, Ozeane, Flüsse, Erdbeben und Pferde.[156][157] Als zweiter Sohn von Cronus und Rhea heiratete er die Nereide Amphitrite, mit der er Triton zeugte, unterhielt jedoch zahlreiche andere Affären, aus denen der Held Theseus sowie Fabelwesen wie Pegasus und Polyphem hervorgingen.[157][158][159][160][161][162] In Platons Kritias regiert Poseidon über die Insel Atlantis und begründet deren königliche Dynastie.[163] In einem goldenen Unterwasserpalast in der Ägäis residierend, fährt er auf einem von Meeresungeheuern und Hippokampen gezogenen Streitwagen und schwingt einen Dreizack, der Stürme entfacht, Felsen zertrümmert oder Wellen für Seeleute glättet, die ihn als Retter der Schiffe anflehten.[156][158][164][165][166] Zu seinen heiligen Tieren gehören Stier, Delfin und Pferd.[125][158] In Rom wurde er mit Neptun identifiziert, der anfangs über Süßwasser und Quellen herrschte, bevor er ozeanische Attribute übernahm.[157][167][168]

Demeter ist die Göttin der Landwirtschaft, des kultivierten Getreides, der Erdfruchtbarkeit und der saisonalen Erneuerung.[169][170][171] Als mittlere Tochter von Cronus und Rhea gebar sie Persephone (Kore) von Zeus.[172] Als Hades Persephone in die Unterwelt entführte, führte Demeters Trauer dazu, dass Pflanzen verwelkten und Ernten ausfielen, bis die Menschheit dem Hungertod nahe war.[173][174][175] Während ihrer schmerzvollen Suche kam sie als ältere Amme verkleidet nach Eleusis, kümmerte sich um das königliche Kind Demophon und unterwies Prinz Triptolemos, dem sie einen geflügelten Wagen gab, um die Landwirtschaft unter den Menschen zu verbreiten.[176] Diese Erzählung bildete die heilige Grundlage der Eleusinischen Mysterien, die den Eingeweihten glückliche Bedingungen im Jenseits versprachen.[177][178] Demeter wird mit Weizenähren, einer Fackel oder einem Füllhorn dargestellt, zu ihren Symbolen gehören Mohn, Schweine und Getreide.[179][180] Ihr römisches Pendant, Ceres, gab dem englischen Wort cereal (Getreide) seinen Namen.[181]

Athena ist die jungfräuliche Göttin der Weisheit, der strategischen Kriegsführung, des praktischen Handwerks, der Architektur und der Stadtverteidigung.[182][183][184][185] Voll ausgewachsen und in Rüstung aus der Stirn des Zeus entsprungen, nachdem dieser ihre schwangere Mutter Metis verschlungen hatte, wurde Athena zu seiner Lieblingstochter, der er anvertraute, seine Aigis und seinen Blitz zu tragen.[63][182][185][186][187] Sie gewann die Schutzherrschaft über Athen in einem Wettbewerb gegen Poseidon, indem sie den Olivenbaum hervorbrachte, und sie führte heroische Champions wie Perseus, Herakles und Odysseus.[188][189][190][191] In der Ilias beschützt Athena Helden wie Achilleus und Diomedes.[191] Als jungfräuliche Göttin begünstigte, beschützte und zog sie Erichthonios auf, einen Sohn des Hephaistos.[183][190] Zu ihren Attributen gehören Eule, Helm, Speer, ein Schild mit dem Gorgoneion und der Olivenzweig.[192][193][194] Sie wurde in Rom als Minerva verehrt.[183][185]

Apollon ist der Gott des Lichts, der Musik, der Poesie, der Wahrheit, der Prophezeiung, des Bogenschießens, der Heilung und der Seuchen.[195][196][197] Als Sohn von Zeus und Leto wurde er auf der Insel Delos zusammen mit seiner Zwillingsschwester Artemis geboren.[197][198] Apollon begründete das bedeutendste panhellenische Orakel in Delphi, nachdem er die Schlange Python getötet hatte, und verkündete Prophezeiungen durch die Pythia.[199] Als Anführer der neun Musen (Musagetes) spielt er auf göttlichen Banketten die goldene Leier.[200][201] Zu seinen mythischen Verfolgungen gehören unerwiderte Lieben wie Daphne und Kassandra, sterbliche Gefährten wie Hyakinthos und göttliche Bestrafung, die Marsyas nach einem Musikwettbewerb traf.[202][203][204] Apollon zeugte berühmte Seher und den Heilgott Asklepios.[205] Zu seinen Symbolen gehören die Leier, Pfeil und Bogen, der Rabe, der Schwan, der Wolf und der Lorbeerkranz.[200] Er wurde mit Phoebus identifiziert und später mit der Sonnengottheit Helios verschmolzen, behielt jedoch in der römischen Religion den Namen Apollon bei.[73][206][207][208]

Artemis ist die jungfräuliche Göttin der Jagd, der wilden Tiere, der Wälder, des Bogenschießens und der Mädchenhaftigkeit, während sie gleichzeitig Frauen in den Wehen beschützt und plötzlichen Tod bringt.[209][210][211] Kurz vor Apollon auf Delos geboren, half sie ihrer Mutter Leto bei seiner Geburt und wurde zu einer göttlichen Schutzpatronin der Geburt.[211] Als antike Potnia Theron ('Herrin der Tiere') durchstreifte sie Berge wie den Taygetos, begleitet von Jagdhunden, Nymphen und Hirschen.[212][213][214] Eifersüchtig auf ihre Jungfräulichkeit verwandelte sie Aktaion in einen Hirsch, der von seinen Hunden zerrissen wurde, erschlug Orion und bestrafte Kallisto, als sie deren Schwangerschaft entdeckte.[211][215][216][217] Ihr Tempel in Ephesus wurde als eines der Sieben Weltwunder der Antike gefeiert.[218] Zu ihren Attributen gehören der Jagdbogen, der Köcher, die Mondsichel, das Reh, die Zypresse und die Bärin.[219][220] Ihr römisches Äquivalent war Diana, die Mondmerkmale übernahm.[211][221]

Ares ist der Gott des Krieges, des Blutvergießens, der Gewalt und des martialischen Rauschs.[222][223] Als Sohn von Zeus und Hera wurde er von seinen Götterkollegen verachtet und fand vor allem bei Aphrodite, seiner leidenschaftlichen Geliebten, Wohlwollen.[223][224][225] In Thrakien geboren, ritt Ares in die Schlacht, begleitet von seinen Söhnen Phobos (Furcht) und Deimos (Schrecken), seiner Schwester Eris (Zwietracht) und Enyo (Zerstörung).[226][227][228] In Homers Ilias verhöhnt und verwundet Athena ihn im Kampf, wodurch er zum Olymp flieht, um sich bei Zeus zu beschweren, welcher seine streitlustige Art rügt, bevor er Paeon befiehlt, seine Wunden zu heilen. Ares musste sich vor den Göttern auf dem Athener Hügel des Areopag vor Gericht verantworten, weil er Halirrhothios getötet hatte, um die Vergewaltigung seiner Tochter Alkippe zu rächen.[229] Zu seinen Symbolen gehören Speer, Schild, Schlange, Fackel, Wildschwein und Geier.[230][231] Sein römisches Äquivalent, Mars, genoss tiefgreifende bürgerliche Verehrung als beschützender Vater des römischen Volkes, Hüter der Landwirtschaft und Stammvater von Romulus und Remus.[223][232][233][234]

Aphrodite ist die Göttin der Liebe, der Schönheit, der Leidenschaft, der Fortpflanzung und der Fruchtbarkeit.[235][236][237] In der hesiodischen Tradition entstand sie aus dem weißen Schaum, der erzeugt wurde, als das kastrierte Glied des Uranus ins Meer fiel, während Homer sie als Tochter von Zeus und Dione beschreibt.[61][237][238][239] Verheiratet mit dem Handwerkergott Hephaistos, verstrickte sie sich in berüchtigte Untreuen, am bekanntesten mit Ares, mit dem sie Eros, Harmonia, Phobos und Deimos zeugte.[237][240][241] Ihr magischer gewebter Gürtel (Kestus) besaß die Macht, Liebe und Begehren bei Sterblichen und Göttern gleichermaßen zu erzwingen.[242] Nachdem Paris ihr den goldenen Apfel im Urteil des Paris zugesprochen hatte, versprach sie ihm Helena von Sparta, was den Trojanischen Konflikt auslöste.[243] In diesem Konflikt verwundete Diomedes ihr Handgelenk, woraufhin sie weinend zum Olymp floh. Zu ihren Symbolen gehören Taube, Sperling, Schwan, Jakobsmuschel, Apfel, Myrte und Rose.[237][244] Ihr Name brachte das Wort Aphrodisiakum hervor, während ihr römisches Pendant, Venus, den Ursprung des Wortes venerisch bildete.[245]

Hephaistos ist der Meisterhandwerker und Schmied der Götter, der über Feuer, Metallurgie, Handwerkskunst und Vulkane präsidiert.[246][247] Von Geburt an hinkend, wurde er entweder von Hera aus Scham über seine Missbildung oder von Zeus zur Verteidigung Heras während eines Streits vom Berg Olymp ins Meer gestürzt.[247][248] Gerettet und gepflegt von Thetis und Eurynome, errichtete er seine unterirdische Schmiede auf Lemnos und schuf magische Waffen, göttliche Rüstungen und goldene Automaten zur Unterstützung seiner Arbeit.[249][250][251] Auf Rache an Hera sinnend, fertigte er einen prachtvollen goldenen Thron an, der sie in unsichtbaren Fesseln fing, und ließ sie erst frei, nachdem Dionysos ihn betrunken gemacht und zurück zum Olymp geführt hatte.[65][252] Er fing auch Aphrodite und Ares in einem unzerbrechlichen Bronzenetz während ihres Ehebruchs und stellte sie so der Lächerlichkeit der versammelten Götter aus.[240] Zu seinen Symbolen gehören Amboss, Schmiedehammer, Zange, Axt, Esel und Wachtel.[253] Sein lateinischer Name, Vulcanus, gab dem Wort Vulkan seinen Ursprung.[254]

Hermes ist der Herold und Botengott der Götter, Schutzherr der Reisenden, Kaufleute, Diebe, Grenzen, Beredsamkeit, Leichtathletik und Diplomatie.[255][256][257][258] Als Sohn von Zeus und der Plejaden-Nymphe Maia wurde er in einer Höhle auf dem Berg Kyllene in Arkadien geboren.[258][259] Wenige Stunden nach seiner Geburt schlüpfte er aus seiner Wiege, erfand die Leier unter Verwendung einer Schildkrötenschale und stahl fünfzig Rinder von Apollon, wobei er listig ihre Spuren umkehrte, um der Entdeckung zu entgehen.[260][261] Nachdem er sich mit Apollon versöhnt hatte, tauschte Hermes die neu erfundene Leier gegen Apollons goldenen Heroldsstab ein. Hermes diente als Psychopompos (Seelenbegleiter) und führte abgeschiedene Schatten in die Unterwelt.[262] Er erschlug den hundertäugigen Riesen Argos Panoptes, um Io zu befreien, und verdiente sich den Titel Argeiphontes.[263] Er wird als athletischer Jüngling dargestellt, der geflügelte Sandalen (Talaria), einen geflügelten Petasos oder Reisehut trägt und den mit Zwillingsschlangen umschlungenen Stab (Caduceus) trägt.[262][264] Er wurde in Rom mit Merkur identifiziert.[256][258]

Dionysos ist der Gott des Weines, des Weinbaus, der religiösen Ekstase, des rituellen Wahnsinns, der Theateraufführung und der Fruchtbarkeit.[265][266][267] Als Sohn von Zeus und der sterblichen thebanischen Prinzessin Semele wurde er aus Semeles brennendem Schoß gerettet und bis zur Geburt in den Oberschenkel des Zeus eingenäht, was ihn zum einzigen großen Olympier macht, der von einer sterblichen Mutter geboren wurde.[268] Im Osten mit seinem ekstatischen Gefolge (Thiasus) aus Mänaden, Satyrn und Silen umherziehend, führte er die Weinrebe ein und bestrafte jene, die seine Göttlichkeit ablehnten, wobei er König Pentheus von Theben und König Lykurgus von Thrakien in den Wahnsinn und die Zerstörung trieb.[269][270][271] Dionysos heiratete die kretische Prinzessin Ariadne auf Naxos, nachdem sie von Theseus verlassen worden war, erhob sie zur Unsterblichkeit und platzierte ihre juwelenbesetzte Krone als Corona Borealis an den Sternenhimmel.[272][273] Zu seinen Attributen gehören Thyrsos-Stab, Efeu, Weinreben, Weinpokal, Leopard und Panther.[274] In der römischen Religion wurde er als Bacchus oder Liber Pater, Patron der plebejischen Freiheit, gefeiert.[275][276]

Hestia ist die jungfräuliche Göttin des häuslichen und städtischen Herdes, des heiligen Feuers, der Familienharmonie und der ordnungsgemäßen Führung des Haushalts.[277][278] Sie war das erstgeborene Kind von Cronus.[128][279] Sowohl von Poseidon als auch von Apollon umworben, berührte sie das Haupt des Zeus und schwor einen unantastbaren Eid, eine ewige Jungfrau zu bleiben, und erhielt als Gegenleistung die Ehre der ersten und letzten Trankopfer bei jedem Bankett und Ritual.[277][280][281] Im göttlichen Palast verbleibend, enthielt sich Hestia martialischer Konflikte, politischer Fraktionen und der Titanomachie.[282][283] Sie hatte nur wenige anthropomorphe Tempel, aber ihre heilige Flamme brannte ununterbrochen in jedem Heim und am zentralen städtischen Herd (Prytaneion) jeder griechischen Stadt.[284] In modernen Kommentaren wird oft behauptet, Hestia habe ihren Sitz an Dionysos abgetreten, um den Frieden zu wahren, aber die historische Wissenschaft betrachtet diesen Tausch als moderne literarische Erfindung.[285] Ihr römisches Pendant war Vesta, deren ewige Flamme von den jungfräulichen Vestalinnen gehütet wurde.[286][287][288]

Chthonische Gegenstücke und die Unterwelt

Hades steht als bedeutende Kronidengottheit und Bruder von Zeus, Poseidon, Hera, Demeter und Hestia da, doch wurde er für gewöhnlich nicht zu den Zwölf Olympischen Göttern gezählt, da sein Reich weit entfernt vom Olymp in der Unterwelt lag.[1][289][290] Auch bekannt als Aidoneus ('der Unsichtbare') und Pluto ('der Reiche'), herrschte Hades über die Seelen der Toten und hielt den Gewahrsam über unterirdischen Mineralreichtum.[37][291][292][293] Er wohnte niemals auf dem Olymp und stieg nur selten an die Oberfläche auf.[1][294] In seinem Reich empfing er sterbliche Helden, die eine Katabasis unternahmen, darunter Orpheus, Odysseus, Theseus, Herakles und Aeneas.[295][296] Hades' Symbole sind das Zepter, das Füllhorn, der Helm der Unsichtbarkeit und später der Zweizack.[297][298] Zu seinem Gefolge gehört der Hund Zerberus.[299] Ein anderer Bericht nennt Schlüssel, einen Hund, eine Schlange und den Granatapfel als seine Hauptsymbole..[37]

Persephone (Kore) schlug eine Brücke zwischen der olympischen und der chthonischen Sphäre als Tochter von Demeter und Zeus, die von Hades entführt wurde, um Königin der Unterwelt zu werden.[174][300][301][302] Da sie im Reich der Toten Granatapfelkerne verzehrt hatte, war sie für einen Teil des Jahres an die Unterwelt gebunden.[174][303] Antike und mittelalterliche Berichte bewahren unterschiedliche Angaben für ihren Unterweltsaufenthalt: vier Monate (ein Drittel des Jahres) in bestimmten Traditionen, drei Monate in georgischen, türkischen und ungarischen Berichten sowie sechs Monate in griechischen, lateinischen, italienischen und slawischen Texten.[174][175][304] Wenn Persephone bei ihrer Mutter weilt, bringt Demeter den Frühlingswuchs und die Sommerernte hervor; wenn sie zu Hades hinabsteigt, bringt Demeters Trauer die Kargheit von Herbst und Winter hervor.[174][175][305]

Die antike griechische Religion unterschied scharf zwischen olympischen und chthonischen Kultpraktiken.[306][307][308] Opfer für olympische Gottheiten wurden bei vollem Tageslicht an erhöhten Steinaltären (Bōmoi) abgehalten, die nach Osten ausgerichtet waren, unter Verwendung hellfarbiger Opfertiere, deren Kehlen nach oben zum himmlischen Himmel gerichtet wurden.[306] Teile des Fleisches wurden gekocht und unter den Gläubigen bei gemeinsamen städtischen Festmahlen geteilt, während Knochen und Fett als duftende Opfergaben für die Götter verbrannt wurden. Im Gegensatz dazu wurden Opfer für chthonische Mächte wie Hades, Persephone und Heldengeister in der Dämmerung oder Nacht in eine Opfergrube (Bothros) oder eine versunkene unterirdische Kammer (Megaron) dargebracht.[306][308][309][310]

Andere Olympische Bewohner und Göttliches Gefolge

Der Berg Olymp bot zahlreichen ansässigen Gottheiten, Personifikationen und göttlichen Begleitern jenseits der kanonischen Zwölf Platz.[9][311][312] Styx' vier Kinder, Zelus (Wetteifer), Nike (Sieg), Kratos (Stärke) und Bia (Gewalt), verweilen dauerhaft bei Zeus und unterhalten als Belohnung für ihre Hilfe während der Titanomachie einen ununterbrochenen Aufenthalt in seiner unmittelbaren Gegenwart.[313][314][315] Die Horen (Eunomia, Dike und Eirene), Töchter von Zeus und Themis, bewachen die Tore des Himmels und rollen dichte Wolken zurück, um göttlichen Wagen die Durchfahrt zu gewähren.[316][317] Die neun Musen, geboren aus Zeus und Mnemosyne, inspirieren Dichter, Astronomen und Philosophen, während sie die Götter bei Festmahlen unterhalten.[318][319] Die drei Chariten (Aglaia, Euphrosyne und Thalia), Töchter von Zeus und Eurynome, spenden Schönheit, Charme und Festlichkeit.[320][321] Die drei Moiren (Klotho, Lachesis und Atropos) spinnen, messen und zerschneiden den Faden des menschlichen Lebens und agieren mit unentrinnbarer Autorität unter Zeus Moiragetes.[316][322][323][324]

Göttliche Begleiter unterhielten spezifische Palastverantwortlichkeiten auf dem Olymp.[325][326][327] Iris diente als persönliche Botin für Hera und Zeus und reiste über den Regenbogen.[325] Hebe war die Göttin der Jugend, eine Tochter von Zeus und Hera und Mundschenkin der Götter.[326][328] Ganymed, ein Geliebter des Zeus, diente als Mundschenk der Götter.[327] Andere göttliche Bewohner waren Eileithyia, die über die Geburt wachte; Paeon, Arzt der Götter; die Litai (Bitten), die hinter Ate (Verblendung) hergehen, um menschliche Torheit zu heilen; Momus, der Gott der Satire, der wegen Verspottung der Götter vom Olymp verbannt wurde; Tyche, die das Glück personifiziert, und Nemesis, die göttliche Vergeltung.[329][330][331][332][333][334][335]

Mehrere Helden und Naturgötter erlangten durch Apotheose oder Heirat den olympischen Status.[105][336][337] Nach seinem Tod auf dem Berg Oeta stieg Herakles als unsterblicher Gott zum Olymp auf, versöhnte sich mit Hera und heiratete Hebe, wobei er Alexiares und Anicetus zeugte, die als Wächter der olympischen Tore standen.[105][337][338][339][340] Homer merkt an, dass Herakles' göttliches Selbst auf dem Olymp weilt, während sein Schattenbild (Eidolon) in der Unterwelt verbleibt.[341] Asklepios, Sohn des Apollon, wurde von Zeus wegen der Auferweckung der Toten niedergestreckt, erlangte jedoch Unsterblichkeit und wird neben seinen Heilungstöchtern Hygieia, Panacea, Iaso, Aceso und Aegle als Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus) erinnert.[342][343][344][345][346] Die Dioskuren, Kastor und Polydeukes, verbrachten abwechselnd Tage auf dem Olymp und in der Unterwelt, bevor sie als das Sternbild der Zwillinge katasterisiert wurden.[347][348] Pan, der Gott der Hirten und der wilden Natur, frequentierte ländliche Gipfel, erfand die Syrinx und inspirierte plötzlichen Schrecken (Panik).[349][350][351] Eros, begleitet von den geflügelten Eroten (Himeros und Pothos), diente Aphrodite, inspirierte göttliche und menschliche Leidenschaft und heiratete schließlich die sterbliche Psyche.[352][353][354]

Römische Rezeption und Euhemerismus

Beginnend um das fünfte Jahrhundert v. Chr. übernahm die römische Religion das griechische Pantheon, weitgehend vermittelt durch die etruskische Kultur. Im späten dritten Jahrhundert v. Chr. kodifizierte der Dichter Quintus Ennius die offiziellen römischen Zwölf, genannt Dii Consentes ('der harmonische Rat der Götter'), in zwei Hexameterversen: Juno, Vesta, Minerva, Ceres, Diana, Venus, Mars, Mercurius, Juppiter, Neptunus, Volcanus und Apollo.[288][355][356] Ennius präsentierte die Zwölf als sechs komplementäre Männlich-Weiblich-Paare und bewahrte einen zentralen Platz für Vesta, deren heiliger Herd von den staatlichen Vestalinnen gepflegt wurde.[286][288][355] In De Civitate Dei berichtete Augustinus von Hippo über Marcus Terentius Varros Klassifikation von zwanzig Dii Selecti ('ausgewählte Götter'), die das Pantheon über die Zwölf hinaus erweiterten, um Janus, Saturn, Genius, Sol, Orcus, Liber, Terra und Luna einzuschließen.[357][358]

Quintus Ennius übersetzte zudem die Heilige Geschichte des Euhemeros von Messene ins Lateinische.[356][359] Die als Euhemerismus bekannte philosophische Doktrin besagte, dass die olympischen Götter keine primordialen kosmischen Kräfte oder übernatürlichen Wesen waren, sondern historische Könige, Feldherren, Entdecker und bürgerliche Wohltäter, die von dankbaren Populationen posthum vergöttlicht worden waren.[356][359] Kallimachos kritisierte später den Euhemerismus scharf und er hatte in Griechenland wenig Einfluss, aber Enniuss Übersetzung verbreitete ihn weit unter den Römern als neue theologische Position.[356][359] Später griffen die frühen Kirchenväter den Euhemerismus wegen seiner Kraft auf, Mythen aus einem rationalen Kern zu erklären, und stellten sie als Fabeln, Allegorien und Darstellungen mit historischem Hintergrund dar.[356][359]

Moderner Hellenismus

Die Verehrung der Zwölf Olympischen Götter hat in der Neuzeit durch den Hellenischen Polytheismus, auch bekannt als Hellenismus, Dodekatheismus oder Olympismus, ein Wiederaufleben erfahren.[360][361][362][363][364] Im Jahr 2017, nach jahrzehntelangem Streit mit dem orthodoxen Christentum, nutzte die religiöse Bewegung juristische Wege, um in Griechenland die offizielle rechtliche Anerkennung als bekannte Religion zu erlangen.[360] Die führende Organisation, die dieses Wiederaufleben in Griechenland leitet, ist der Oberste Rat der Ethnischen Hellenen (YSEE), der gegründet wurde, um traditionelle Riten, Trankopfer und städtische Feiern zu fördern.[365] Im Jahr 2005 schätzten die Anführer der Bewegung, dass ungefähr 2.000 aktive praktizierende Mitglieder in Griechenland lebten, mit einem internationalen Netzwerk von über 100.000 Anhängern in Europa und Amerika.[366]

Wo sich Ausgaben widersprechen (3)
Months Persephone spends annually in the underworld
  • Spanisch: Persephone spends one-third of the year (four months) in the underworld and eight months on Olympus
  • Asturisch: Persephone spends one-third of the year in the underworld and eight months on Olympus
  • Georgisch: Persephone spends three months of the year in the underworld and nine months on Olympus
  • Türkisch: Persephone lives three months in the underworld and nine months on Olympus
  • Ungarisch: Persephone spends three months of the year in the underworld and nine months with Demeter
  • Vietnamesisch: Persephone ate four pomegranate seeds and lives three months in the underworld each year
  • Chinesisch: Persephone ate six pomegranate seeds and spends six months in the underworld, though some versions state four seeds and four months
  • Griechisch: Persephone spends six months in the underworld and six months with her mother
  • Serbisch (Lateinisch): Persephone ate six of twelve pomegranate seeds and spends six months in the underworld each year
  • Latein: Persephone ate six pomegranate seeds and spends six months in the underworld each year
  • Estnisch: Persephone spends six months of every year in the underworld
Origin and generation of Aphrodite
  • Englisch: Aphrodite is the daughter of Zeus and Dione, or born from sea foam after Uranus was castrated by Cronus
  • Spanisch: In Homer she is the daughter of Zeus and Dione; in Hesiod she was born from the sea foam generated by Uranus's severed genitals
  • Portugiesisch: Aphrodite is the daughter of Uranus and Thalassa
  • Italienisch: Aphrodite was born from the blood of Uranus spilled into the sea after castration, making her an earlier generation than Zeus
Parentage of Hephaestus
  • Englisch: Hephaestus is the son of Hera, either by Zeus or through parthenogenesis
  • Spanisch: Hera bore Hephaestus without a male consort, or his father was Zeus
  • Deutsch: Hephaestus is the son of Zeus and Hera
  • Estnisch: Hephaestus was born without a father, solely from Hera
Quellen (89 Wikipedia-Versionen)

Die nicht-englischen Ausgaben bieten umfangreiches Material, das im englischen Artikel ausgelassen wurde, insbesondere die spanische Ausgabe, die detaillierte vergleichende Analysen der göttlichen Machtsphären, strukturelle Tabellen göttlicher komplementärer Gegensätze und die Entzifferung des Linear B von 1952 liefert, die mykenische göttliche Bezeugungen bestätigt. Die griechische, lateinische und italienische Ausgabe beschreiben verschiedene narrative Episoden wie Athenas physische Kämpfe gegen Ares und Aphrodite während des Trojanischen Krieges, den Sturz der Hebe nach ihrem Sturz beim Bankett und die spezifische römische priesterliche Organisation der Dii Consentes und Dii Selecti. Darüber hinaus detaillieren die spanische und die asturische Ausgabe die moderne rechtliche Anerkennung des Hellenismus in Griechenland im Jahr 2017 sowie dessen demografische Mitgliederzahlen.

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AusgabeArtikelRevisionGrößeQuellen
EnglischTwelve Olympians137577871728.8 KB28
SpanischDioses olímpicos175495519194.3 KB545
GriechischΔώδεκα θεοί του Ολύμπου1174558448.6 KB1
Assamesischদ্বাদশ অলিম্পিয়ান63124338.6 KB28
AsturischDioses olímpicos446184735.3 KB26
UkrainischОлімпійські боги4336798834.7 KB31
Koreanisch올림포스 12신4184900030.3 KB28
VietnamesischMười hai vị thần trên đỉnh Olympus7381398228.8 KB17
ArmenischՕլիմպոսի աստվածներ1091533228.1 KB0
LateinDuodecim dei Olympici388474225.0 KB20
Serbisch (Lateinisch)Olimpska božanstva4267684624.9 KB21
Newariझिंनिम्ह ओलम्पियनत112158623.8 KB15
Arabischالأولمبيون الاثنا عشر7611268423.5 KB22
Chinesisch奧林帕斯十二主神9188985423.5 KB19
Bengalischবারো ওল্যুম্পীয়907574121.8 KB6
KatalanischOlímpics3797856920.2 KB13
UsbekischYunon xudolari599874120.2 KB4
SlowenischDvanajst bogov Olimpa675328018.6 KB11
Thailändischเทพเจ้าแห่งโอลิมปัส1269430017.4 KB7
Japanischオリュンポス十二神11076802916.9 KB16
FranzösischDivinités olympiennes23800043516.8 KB9
ItalienischOlimpi15216493015.9 KB3
Tamilபன்னிரு ஒலிம்பியர்கள்449439915.7 KB2
Singhalesischද්වාදශ ඔලිම්පියානුවෝ79664415.7 KB2
Persischدوازده ایزد المپ‌نشین4417293414.9 KB2
EstnischOlümpose jumalad683704314.5 KB37
PortugiesischDeuses olímpicos7237506314.4 KB19
Hebräischאלים אולימפיים4249698313.8 KB0
DänischDe tolv olympiske guder1145969613.6 KB18
GalicischDeuses olímpicos627503313.5 KB2
BosnischOlimpski bogovi387444413.2 KB24
NorwegischDe tolv olympiske guder2531303212.3 KB15
RussischОлимпийские боги15101968811.3 KB10
DeutschOlympische Götter26661261810.8 KB0
Georgischთორმეტი ოლიმპოელი542435310.5 KB0
AfrikaansOlimpiese gode288358910.3 KB12
NordfriesischOlympisk Godhaiden2800179.6 KB0
FilipinoLabindalawang Olimpiyano19500909.4 KB4
MazedonischОлимписки богови54323429.3 KB8
NiederländischOlympische goden706671388.5 KB5
TürkischOn İki Olimposlu359614568.3 KB0
Marathiबारा ऑलिंपियन दैवते26103998.2 KB0
IrischAn Dáréag Oilimpeach12417588.2 KB0
IndonesischDua Belas Dewa Olimpus284379628.1 KB0
KasachischОлимп құдайлары31553367.4 KB0
BulgarischОлимпийски богове128233447.4 KB0
LuxemburgischOlympesch Gëtter26489397.0 KB0
RumänischCei Doisprezece Olimpieni169592046.8 KB1
SerbischОлимпски богови314900386.3 KB3
UngarischTizenkét olümposzi isten290837786.0 KB1
TatarischОлимпия аллалары41570625.7 KB4
be_x_oldАлімпійскія багі26334365.7 KB0
TurkmenischGrek Taňrylary2654975.6 KB0
TschechischOlympané254987435.6 KB0
rskОлимпийни божества194085.6 KB3
NiederdeutschOlympsche Gödder9058535.4 KB0
Birmanischအိုလံပတ်တောင်နတ်ဘုရား ၁၂ ပါး10288355.2 KB2
FinnischOlympolaiset jumalat236805875.2 KB5
AserbaidschanischOlimp tanrıları82955374.9 KB0
BretonischDoueed an Olimpos21665304.7 KB1
Javanisch12 Déwa Olimpus16637024.6 KB3
BaskischOlinpiar jainko-jainkosak117160674.5 KB0
KroatischOlimpski bogovi73010384.3 KB0
SlowakischOlympskí bohovia83208074.1 KB0
Lahnda12 اولمپی6929913.3 KB0
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IsländischÓlympsguðir19532483.1 KB2
Malaiisch12 Dewa Olympus57092673.0 KB0
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PolnischBogowie olimpijscy770739533.0 KB2
BelarussischАлімпійскія багі44085142.7 KB0
LitauischOlimpo dievai71175502.3 KB0
WalisischDeuddeg Olympiad143205522.2 KB0
Masanderanischدوازده اولمپی خدا1861932.1 KB14
Paschtuدولس ایزد المپ ځایناستي3545841.8 KB0
WepsischOlimpalaižed jumalad1290941.7 KB0
OkzitanischDieus olimpians21829491.3 KB1
Meitheiꯑꯣꯂꯤꯝꯄꯤꯌꯥꯟ ꯱꯲357761.1 KB0
KurdischXwedawendên Olîmpî16981971.0 KB1
LettischOlimpa dievi44969521.0 KB0
SchwedischDe olympiska gudarna512454790.9 KB2
Norwegisch (Nynorsk)Dei olympiske gudane35803370.9 KB0
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Wu奥林波斯十二神3559260.5 KB0
zh_yue奧林匹斯十二神11373990.5 KB0
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Literatur und Quellen

  1. Hansen, p. 250; Burkert, pp. 125 ff.; Dowden, p. 43; Chadwick, p. 85; Müller, pp. 419 ff.; Pache, pp. 308 ff.; Thomas, p. 12; Shapiro, p. 362; Long, pp. 140–141; Morford, p. 113; Hard, p. 80.
  2. Smith y Trzaskoma (eds.): The Oxford Handbook of Greek and Roman Mythography (Oxford University Press). Esta obra recoge ensayos que discuten cómo las figuras divinas, incluidos los dioses del monte Olimpo, fueron sistematizadas en la tradición literaria y cultual. Diccionario de Mitología Clásica (Espasa / Es-academic)
  3. Por alguna razón hay una alternancia entre Hestia y Dioniso. Esto se evidencia en comparación de listas transmitidas en escolios y autores tardíos, evidencias epigráficas (inscripciones votivas), tradición mitográfica posterior y reconstrucciones moderna (Burkert, Nilsson, Parker). Muchos estudiosos consideran que en Atenas clásica la lista incluía probablemente a Hestia, por su centralidad en el prytaneion y en la vida cívica. Sin embargo, en períodos posteriores, especialmente cuando el culto dionisíaco gana enorme importancia, Dionisio aparece integrado en la docena en algunas tradiciones.
  4. Homero y Hesíodo dan el sentido teológico-narrativo; Heródoto, Tucídides y Pausanias nos hablan del grupo de los doce; Livio y Varrón de la sistematización romana; Diodoro Sículo y Píndaro de la dimensión cultual olímpica
  5. Ilíada I, 221–222; IV, 1; VIII, 3–27; Odisea I, 26–79; Teogonía 881–885; Walter Burkert: Greek Religion. Harvard University Press, 1985, pp. 120–125; Robert Parker: On Greek Religion. Cornell University Press, 2011.
  6. Heródoto II, 4 y II, 50; Tucídides VI, 54, 6; Pausanias I, 3, 3; Diodoro Sículo V, 72; Livio XXII, 10, 9 (lectisternium de los doce dioses); Varrón, De lingua Latina VII, 45; Agustín de Hipona, De civitate Dei IV, 23; Long, Charlotte R.: The Twelve Gods of Greece and Rome. Brill, 1987; Bremmer, Jan N. Greek Religion. Oxford University Press, 1994.
  7. Burkert, Greek Religion, passim.; Graf, Fritz. Greek Mythology: An Introduction. Johns Hopkins University Press, 1993; Dowden, Ken. The Uses of Greek Mythology. Routledge, 1992.
  8. Diodoro Sículo IV, 14; V, 72; Pausanias V, 11–15 (santuario de Zeus en Olimpia); Estrabón VIII, 3, 30; Píndaro, Olímpicas (especialmente Olímpica I)
  9. Dowden, p. 43; Rutherford, p. 43.
  10. Berger-Doer, Gratia (1986). «Dodekatheoi». Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae 3. pp. 646-658.
  11. Usu relativamente raru, en griegu bizantín, por casu por Nikephoros Kallistos Xanthopoulos, Atanasio d'Alexandría o Ducas.
  12. Verbum raro in lingua Graeca Byzantina adhibitum, e.g. a Nicephoro Callisto Xantopoulo, Athanasio Alexandrino, et Ducas.
  13. Taj se trermin, doduše, retko koristi, i to u vizantijskoj književnosti, npr. kod Nikifora Kalista Ksantopula, Atanasija Aleksandrijskog i Duke.
  14. Según Stoll, Heinrich Wilhelm (traducíu por R. B. Paul) (1852). Handbook of the religion and mythology of the Greeks. Francis y John Rivington, páx. 8. «La llimitación del so númberu [de los olímpicos] a dolce paez ser una idea comparativamente moderna»
  15. Walter Burkert, Greek Religion (Wiley-Blackwell, 1991, ISBN 978-0-631-15624-6), 125.
  16. Segons Stoll, Heinrich Wilhelm (traduït per R. B. Paul). Handbook of the religion and mythology of the Greeks. Francis & John Rivington, 1852, p. 8. «La limitació del seu nombre [dels olímpics] a dotze sembla haver estat una idea comparativament moderna»
  17. Burkert, Walter (1991): Greek Religion, Wiley-Blackwell. ISBN 978-0-631-15624-6. s. 125.
  18. Long, Charlotte R. (1987), The twelve gods of Greece and Rome.Volumen 107 de Études préliminaires aux religions orientales dans l'Empire romain, Maarten Jozef Vermaseren, Brill Archive, pp. 139-140, ISBN 9789004077164 .
  19. Pausanias: Descripción de Grecia I.14.7 y V.10.1-3
  20. C. R. Long, The Twelve Gods of Greece and Rome.
  21. Long, Charlotte R.: The Twelve Gods of Greece and Rome, Brill Archive
  22. "Mount Olympus". Encyclopedia Britannica. 2019. Vaadatud 16.03.2022.
  23. (de) Johannes Scherf, « Olympos II. Mythologisch », dans Hubert Cancik et Helmuth Schneider (dir.), Der Neue Pauly, vol. 8 : Mer–Op, Stuttgart et Weimar, J.B. Meltzer, 2000, col. 1191-1192
  24. Sineux 2006, p. 81-83.
  25. Teócrito: Descripciones de cuadros, 26
  26. (en) Ken Dowden, « Olympian Gods, Olympian Pantheon », dans Daniel Ogden (dir.), A Companion to Greek religion, Malden et Oxford, Blackwell, 2007, p. 43-45
  27. Bonanno 2016.
  28. Ilíada V, 339–342
  29. Odisea V, 93 y 199; Ilíada XIV, 170
  30. Odisea IX, 359
  31. Teogonía, 1–35; Ilíada, I, 1–8
  32. Homero: Ilíada XXIV 96-101
  33. Ilíada, XX 4—13
  34. Ilíada, p. VIII 1-3.
  35. Homero: Ilíada XV, 187–193
  36. Teogonia, p. VV. 881-885.
  37. "Hades". Encyclopedia Britannica. 2021. Vaadatud 16.03.2022.
  38. Diodoro Sículo: Biblioteca histórica IV 15, 1
  39. LIMC (Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae), vols. I–VIII, Zürich–München, 1981–1999 (entradas: Zeus, Olympioi Theoi, Götterversammlung); Boardman, John. Greek Sculpture: The Archaic Period. Thames & Hudson, 1978; Carpenter, Thomas H. Art and Myth in Ancient Greece. Thames & Hudson, 1991.
  40. Biblioteca, p. III.13.5.
  41. Council of the Gods (Museum With No Frontiers) (англ.). Архів оригіналу за 12 травня 2024. Процитовано 12 травня 2024.
  42. Como atestiguan los registros epistolares y el gran número de altares dedicados a ellos en todo el mundo Egeo.
  43. Pausanias: Descrición de Grecia II, 17, describe el santuario de Argos; Heródoto: Historias III, 60, destaca el Hereo de Samos como el mayor templo de su época
  44. Ilíada XV, 187-193
  45. Festividad regulada en la Constitución de los atenienses de Aristóteles
  46. Cuyo ritual y devoción agraria se encuentran inmortalizados en el Himno homérico a Deméter
  47. Estrabón: Geografía VIII 3, 14, señala la escasez de templos a Hades, citando como único ejemplo el de Élide; mientras que el culto a Hestia residía en el fuego central del pritaneo, según describe Pausanias, Descrición de Grecia I 18, 3
  48. Así se muestra de forma sistemática en la Teogonía de Hesíodo y en el Catálogo de mujeres, donde se detallan sus numerosas uniones y su descendencia de héroes y reyes de toda la Hélade.
  49. Visibles en la colección de los Himnos homéricos dedicados específicamente a cada uno de ellos, o en las tragedias de Eurípides como Las bacantes para el caso de Dioniso. Las Dionisíacas de Nono de Panópolis es una epopeya dedicada exclusivamente a Dioniso.
  50. El mitógrafo Apolodoro, que nos ha legado la recopilación más extensa de mitos griegos, evita dedicarles secciones independentes debido a su escaso protagonismo
  51. Pausanias: Descripción de Grecia III 17, 5
  52. Walter Burkert analiza en su obra Religión griega, arcaica y clásica la estructura del politeísmo, destacando que los dioses se definen por un sistema de funciones cruzadas y relaciones mutuas, en lugar de competencias parceladas. Esta perspectiva se ilustra mediante la polaridad funcional entre Ares y Atenea, descrita en el capítulo III del libro. La obra está disponible en español bajo la editorial Abada Editores.
  53. El triunfo de los reyes divinos es una tradición iconográfica estudiada en las Imágenes de Filóstrato. Zeus y Hera aparecen representados en el friso este del Partenón. El cortejo marino de Poseidón y Anfitrite es un tema recurrente en la cerámica de figuras negras y rojas. Hades y Perséfone son inmortalizados frecuentemente en los pínakes de Locros y en las pinturas de las tumbas macedónicas.
  54. Jean-Pierre Vernant: "Hestia-Hermès. Sur l'expression religieuse de l'espace et du mouvement chez les Grecs", L'Homme 3, nº 3 (1963), pp. 12-50; reimpreso posteriormente como "Hestia-Hermes: The Religious Expression of Space and Movement in Ancient Greece" en Myth and Thought among the Greeks (1983), pp. 127-175 aprox. según edición.
  55. Burkert, Walter. Greek Religion: Archaic and Classical. Oxford: Blackwell, 1985 (orig. alem. 1977), pp. 179–181; Vernant, Jean-Pierre. Myth and Thought among the Greeks. Londres: Routledge & Kegan Paul, 1983 (orig. fr. 1965), especialmente "Hestia-Hermes: The Religious Expression of Space and Movement in Ancient Greece", pp. 127–175; Detienne, Marcel. The Gardens of Adonis: Spices in Greek Mythology. Princeton University Press, 1994 (orig. fr. 1972).
  56. Heródoto: Historias II 50, 1—2: «Por otra parte, los nombres de casi todos los dioses han venido a Grecia procedentes también de Egipto. Que efectivamente proceden de los bárbaros, constato que así es, merced a mis averiguaciones; y, en ese sentido, creo que han llegado, sobre todo, de Egipto, pues, en realidad, a excepción de Poseidón, los Dioscuros, Hera, Hestia, Temis, las Cárites y las Nereidas, los nombres de los demás dioses existen, desde siempre, en el país de los egipcios (y repito lo que dicen los propios egipcios). Y en cuanto a los nombres de los dioses que los egipcios aseguran no conocer, su denominación, se debe, en mi opinión, a los pelasgos, salvo la de Poseidón».
  57. Heródoto: Historias II 42, 1—6
  58. Plutarco: Sobre Isis y Osiris, 12
  59. Chadwick, J.: El mundo micénico, 1976; Burkert, W.: Religión griega. Arcaica y clásica, 1977; Nilsson, M. P.: The Minoan-Mycenaean Religion and its Survival in Greek Religion, 1950
  60. Armstrong, Karen (2007), La gran transformación: el mundo en la época de Buda, Sócrates, Confucio y Jeremías: el origen de las tradiciones religiosas, Buenos Aires: Paidós, p. 166, ISBN 9788449320392 .
  61. According to Homer, Aphrodite was the daughter of Zeus (Iliad 3.374, 20.105; Odyssey 8.308, 320) and Dione (Iliad 5.370–71), see Gantz, pp. 99–100. However, According to Hesiod, Theogony 183–200, Aphrodite was born from Uranus' severed genitals, see Gantz, pp. 99–100.
  62. 高津『ギリシア・ローマ神話辞典』p.25。
  63. Ilíada V, 880
  64. According to Hesiod's Theogony 886–890, of Zeus's children by his seven wives, Athena was the first to be conceived, but the last to be born; Zeus impregnated Metis then swallowed her, later Zeus himself gave birth to Athena "from his head", see Gantz, pp. 51–52, 83–84.
  65. Cartwright, Mark (2012). "Hera". World History Encyclopedia. Vaadatud 16.03.2022.
  66. Eurípides: Las bacantes, 1–2: Βάκχος, ὁ θεός, ἔρχεται μετὰ θιάσου μαινόμενος («Baco, el dios, llega con su séquito furioso»)
  67. Ovidio: Las metamorfosis I, 690: Bacchus venit, uvas ferens et thyrso comitatus («Baco llega, trayendo uvas y acompañado de su tirso»)
  68. Homero: Ilíada V, 330; Homero llama Cipris a Afrodita; Κύπρις δ’ ἐνέπνευσε φιλότητα θεάων («Cipris infundió amor entre las diosas»)
  69. Ovidio: Heroidas II, 36; Cypris docuit mentem amanti fovere («Cipris enseñó a cuidar el corazón del amante»)
  70. Homero: Ilíada I, 37: Φοῖβος Ἀπόλλων ἦλθε ἐπὶ τὸ πεδίον («Febo Apolo llegó al campo»)
  71. Virgilio: Eneida I, 329: Phoebus ipse volantibus radiis aethera illustrat («Febo mismo ilumina el cielo con sus rayos voladores»)
  72. Los romanos también asociaron Febo con Helios y el sol. North John A., Beard Mary, Price Simon R.F. "The Religions of Imperial Rome". Classical Mythology in English Literature: A Critical Anthology. (Cambridge University Press, 1998), p.259. ISBN 0-521-31682-0. Hacklin, Joseph. "The Mythology of Persia". Asiatic Mythology (Asian Educational Services, 1994), p.38. ISBN 81-206-0920-4.
  73. North John A., Beard Mary, Price Simon R.F. "The Religions of Imperial Rome". Classical Mythology in English Literature: A Critical Anthology. (Cambridge University Press, 1998), p.259. ISBN 0-521-31682-0.
  74. Joseph Hacklin, "The Mythology of Persia," Asiatic Mythology (Asian Educational Services, 1994), p. 38. ISBN 81-206-0920-4.
  75. Homero: Ilíada I, 200: παῖς Παλὰς Ἀθήνη θεά («la diosa Palas Atenea, la hija sabia»)
  76. Virgilio: Eneida II, 402–403: Tum Pallas, alma virgo, te praesidebat armaque ferebat («Entonces Palas, la virgen noble, te protegía y llevaba tus armas»)
  77. Platón: Critias 112a: Πλούτων, ὁ τῶν ἀποθανόντων βασιλεὺς, ἐν τῷ Ἅιδου βασιλεῖ («Plutón, el rey de los muertos, gobierna en el Hades»)
  78. Virgilio: Eneida VI, 271–272: Hic vero Pluton, rex Tartarei domus, horrendae sedes et regna sub alta videntur («Aquí mismo Plutón, rey de la casa tartárea, aparece ante las horrendas moradas y los reinos profundos»)
  79. Tucídides: Historia de la guerra del Peloponeso VI 54, 6–7
  80. Bremmer, Jan N.; Erskine, Andrew (2010). The gods of ancient Greece : identities and transformations. Edinburgh. с. 43. ISBN 978-0-7486-4289-2. OCLC 664804600.
  81. Rutherford, pp. 43–44; Thucydides, 6.54.6–7.
  82. Фукідід, 6.54.6–7.
  83. Gadbery, p. 447.
  84. Gadbery, Laura M. (1992). The Sanctuary of the Twelve Gods in the Athenian Agora: A Revised View. doi:10.2307/148235. Архів оригіналу за 1 грудня 2021. Процитовано 1 грудня 2021.
  85. Gadbery L. M., The Sanctuary of the Twelve Gods in the Athenian Agora: A Revised View. // Hesperia. — 61 (1992). — pp. 447.
  86. Ogden, Daniel (1 лютого 2010). A Companion to Greek Religion (англ.). John Wiley & Sons. с. 43. ISBN 978-1-4443-3417-3. Архів оригіналу за 1 грудня 2021. Процитовано 1 грудня 2021.
  87. Long, pp. 61–62 (T 13 G), 156–157; Homeric Hymn to Hermes, 128–129.
  88. Himno homérico IV (a Hermes), v.128
  89. Гомеричний гімн Гермесу 128—129.
  90. Pindar, Olympian 10.49.
  91. Піндар. Олімпійці 10.49.
  92. Rutherford, p. 44; Long, pp. 58 (T 13 A), 154; Pindar, Olympian 5.5.
  93. Піндар. Олімпійці 5.5.
  94. «Dodekatheon». Papyros-Larousse-Britanicca (en griego). 2007.
  95. Herodoro de Heraclea, FGrHist 31 F 26 (F34a-b) (Jacoby)
  96. Hard, Robin; Rose, H. J. (2004). The Routledge Handbook of Greek Mythology: Based on H.J. Rose's "Handbook of Greek Mythology" (англ.). Psychology Press. с. 81. ISBN 978-0-415-18636-0. Архів оригіналу за 1 грудня 2021. Процитовано 1 грудня 2021.
  97. Rutherford, p. 45; Delos: Long, pp. 11, 87–90 (T 26), 182; Chalcedon: Long, pp. 56–57 (T 11 D), 217–218; Magnesia on the Maeander: Long, pp. 53–54 (T 7), 221–223; Leontinoi: Long, pp. 95–96 (T 32), p. 157.
  98. Long, pp. 360–361, lists 54 Greek (and Roman) gods, including the thirteen Olympians mentioned above, who have been identified as members of one or more cultic groupings of twelve gods.
  99. Long, Charlotte R. (1 січня 1987). The Twelve Gods of Greece and Rome (англ.). Brill Archive. с. 360—361. ISBN 978-90-04-07716-4. Архів оригіналу за 1 грудня 2021. Процитовано 1 грудня 2021.
  100. Sylloge Inscriptionum Graecarum (SIG³) 1024
  101. Berger-Doer, Gratia (1986). Dodekatheoi. 3. pp. 646–658 .
  102. Berger-Doer, Gratia (1986): «Dodekatheoi» i: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae. 3. s. 646–658.
  103. Berger-Doer, Gratia (1986). „Dodekatheoi“. Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae. 3. стр. 646–658.
  104. Diodorus Siculus, 4.39.4.
  105. Heródoto, Historias, 2.43–44
  106. Luciano: Zeus Tragoedus 8–9
  107. Pindar, Olympian Odes, 10.49.
  108. Píndaro, Olímpicas I, 46–48; IV, 1–10; Apolodoro, Biblioteca mitológica II, 5, 11–12; Herodoro de Heraclea, FGrH 31 F 21 (fragmento)
  109. Rutherford, pp. 45–46; Plato, The Laws 828 b-d.
  110. Platón, Leyes, 828 d: «Pero, además, no han de mezclar a los dioses infernales (ctónicos) y su culto con los que se deben llamar celestes (olímpicos) y los seres que los siguen, sino mantenerlo aparte y a los primeros deben realizarles las ceremonias según la ley durante el mes de Plutón, el duodécimo».
  111. Платон. Закони 828 b-d.
  112. Plato, Leges, 828 d-e.
  113. Platón, Fedro, 247a: «Le sigue un tropel de dioses y démones ordenados en once filas. Pues Hestia se queda en la morada de los dioses, sola, mientras todos los otros, que han sido colocados en número de doce, como dioses jefes, van al frente de los órdenes a cada uno asignados».
  114. Platón: Fedro 252c y 253b
  115. Platón, Fedro, 246 e-f
  116. Platon: Phaedrus Arkiveret 20. september 2015 hos Wayback Machine (WikiSource), 246 Plato, Parmenides Arkiveret 15. oktober 2008 hos Wayback Machine
  117. Manilio: Astronomica II, 439 y ss.
  118. Hermias, sobre el Fedro de Platón, p. 138
  119. Salustio: Περὶ θεῶν καὶ κόσμου (De diis et mundo), cap. VI–VII. Los dioses demiúrgicos son artífices del cosmos; los de las almas garantizan el renacimiento; los de la armonía ordenan con las palabras; y los guardianes protegen el orden cósmico.
  120. Escolio sobre Apolonio de Rodas: Argonáuticas, p. 173
  121. Betilo (Baetylus) es un nombre semítico relacionado con los betilos (piedra sagrada); remite a cultos fenicios o sirios.
  122. Carpóforo (“portador de frutos”) es un epíteto de las divinidades agrarias; su atribución egipcia puede reflejar sincretismo helenístico.
  123. Las Hermeneumata son manuales bilingües (griego–latín) usados en la Antigüedad tardía (siglos III–V d. C.) para la enseñanza del latín en el mundo griego (y viceversa).
  124. Goetz, Georg (ed.), Corpus Glossariorum Latinorum, vol. III, Leipzig, 1892 (contiene las Hermeneumata). Dickinson, W. C. (ed.), Hermeneumata Pseudodositheana, 1883. Dickey, Eleanor, The Colloquia of the Hermeneumata Pseudodositheana, Cambridge University Press, 2012 (estudio moderno).
  125. Hamilton, Edith (September 26, 2017). Mythology: Timeless Tales of Gods and Heroes. Illustrated by Tierney, Jim. (75th anniversary illustrated ed.). New York: Black Dog & Leventhal Publishers. ISBN 978-0-316-43852-0. OCLC 1004059928.
  126. Ilíada I, 495–496
  127. Powell, Kimberly (2019). "Genealogy of the Olympic Gods". ThoughtCo. Vaadatud 16.03.2022.
  128. "Cronus". Encyclopedia Britannica. 2019. Vaadatud 16.03.2022.
  129. En la Ilíada, Zeus aparece repetidamente como Κρονίδης (Cronida) y Κρονίων (Cronión); por ejemplo, en Il. I, 528–530: «ὣς ἔφατ’, οὐδ’ ἀπίθησε πατὴρ ἀνδρῶν τε θεῶν τε· ἀλλ’ ἄρα οἱ νεῦσε Κρονίων…» (“Así habló, y no desobedeció el padre de dioses y hombres, y asintió el Cronión…”), y también en I, 503 y VIII, 18, donde figura Ζεὺς Κρονίδης; en la Teogonía de Hesíodo, el epíteto aparece, por ejemplo, en vv. 479–480 («Κρονίδην δὲ Δία…») y el relato de la Titanomaquia y la derrota de Crono se desarrolla en vv. 617–720; asimismo, la Biblioteca mitológica (I, 1, 5–7) resume cómo Zeus libera a sus hermanos, vence a Crono y se convierte en soberano del cosmos.
  130. Biblioteca mitológica I,6,3.
  131. Biblioteca mitológica I 6, 1
  132. En la Ilíada Zeus es llamado repetidamente “padre de dioses y hombres” y se le atribuye la autoridad sobre el orden y la justicia. Por ejemplo, en Il. I, 524–528
  133. Zeus aparece ligado a la custodia de la verdad y los juramentos divinos. Así en Teogonía, 507–510
  134. La autoridad de Zeus sobre el destino humano se refleja en la Ilíada, por ejemplo en I, 75–80, y en Teogonía, vv. 140–145
  135. Los emblemas de Zeus reflejan su poder y autoridad sobre el cielo y los hombres: el rayo simboliza su capacidad de castigar y controlar los elementos (cf. Hesíodo, Teogonía 404–409); el águila representa su dominio y vigilancia desde los cielos (Homero, Ilíada 1.524–530); el toro es emblema de fuerza y virilidad, presente en sacrificios y mitos como el rapto de Europa (Pseudo-Apolodoro, Biblioteca II.4.1); y el roble simboliza la sabiduría y la estabilidad de su poder, venerado en su santuario de Dodona (Heródoto, Historias 2.52–53). Todos estos emblemas aparecen en la literatura y la iconografía griega como atributos identificativos del dios supremo.
  136. En el arte clásico se le reconoce por el rayo y la postura regio‑imperial; una escultura emblemática es Bronce de Artemisión (anónimo griego, c. 450 a. C., Museo Arqueológico Nacional de Atenas), una de las grandes figuras del clasicismo, y en pintura mitológica aparece recurrentemente en escenas como El juicio de Paris de William Etty (1826, Lady Lever Art Gallery), donde es una de las tres deidades disputando el fruto de la discordia; también aparece en conjuntos renacentistas como Zeus y Hera de James Barry (1790–99, Graves Art Gallery, Sheffield), representando la pareja divina.
  137. Ovidio (Las metamorfosis VI, 103—128) nos habla del catálogo de ‘raptos de Júpiter’ (Furta Iovis): como toro se unió a Europa, como águila a Asteria, como cisne a Leda, como sátiro a Antíope, como Anfitrión a Alcmena, como lluvia de oro a Dánae, como fuego a Egina, como pastor a Mnemósine y como serpiente a Perséfone.
  138. Diodoro Sículo: Biblioteca histórica IV 9, 2-3
  139. Pausanias: Descripción de Grecia II, 15, 4
  140. Escolio a Píndaro, odas nemeas X 150a; en donde tanto Cástor como Pólux son ambos hijos de Zeus.
  141. Cartwright, Mark (2013). "Zeus". World History Encyclopedia. Vaadatud 16.03.2022.
  142. Himno homérico XII (a Hera)
  143. Homero: Ilíada XVI, 432; Ovidio: Fastos VI, 29
  144. Estrabón, p. 413; Pausanias, vii. 4. § 7; Apolonio de Rodas, i. 187. Varias regiones de Grecia afirmaban ser el lugar de nacimiento de Hera, destacando especialmente Argos y Samos, que además fueron los principales centros de su culto en la Antigüedad.
  145. Hera persigue implacablemente a Heracles, enviándole las serpientes en la cuna y provocándole la locura (Apolodoro, Biblioteca II, 4, 8–12); transforma a Ío en vaca y la hace vigilar por Argos (Apolodoro, Biblioteca II, 1, 3; Ovidio, Metamorfosis I, 568–750); castiga a Sémele induciéndola a pedir a Zeus que se manifieste en su forma divina, lo que causa su muerte (Apolodoro, Biblioteca III, 4, 3); y atormenta a Leto, prohibiendo que dé a luz en tierra firme (Himno homérico a Apolo, vv. 47–52). Estos episodios consolidan su imagen literaria como esposa celosa y vengativa dentro del mito griego.
  146. Ilíada I,399, Hera se juntó con Poseidón y Atenea para el motín.
  147. Ilíada XV, 18; Apolodoro: Biblioteca mitológica I 3, 5. Zeus la había colgado del Olimpo por enviar una tormenta contra Heracles cuando este, después de conquistar Troya, se hizo a la mar.
  148. Higino: Fábulas, 30
  149. La enemistad entre Juno y Eneas ya se narra desde el primer verso de la Eneida.
  150. Hesíodo: Teogonía 315 y 329
  151. Los emblemas de Hera reflejan su papel como protectora del matrimonio, la fertilidad y la realeza: el pavo real simboliza su majestad y vigilancia (cf. Hesíodo, Teogonía 924–925); la granada representa la fecundidad y la vida (cf. Pausanias, Descripción de Grecia 2.17.1); el cuco está asociado a su nacimiento y al mito de Crono (cf. Apolodoro, Biblioteca III.6.2); y la vaca simboliza su aspecto nutridor y maternal, reflejado en cultos arcaicos y santuarios dedicados a ella (Pausanias, Descripción de Grecia 2.31.3–4).
  152. Iconográficamente se la representa como reina con cetro y corona; en pintura está Zeus y Hera de James Barry (1790–99, Graves Art Gallery, Sheffield), donde aparece junto al soberano del Olimpo, y en escultura antiguamente se conocían grandes cultos a su imagen en templos como el de Hera en Olimpia, con estatuaria cultual descrita por Pausanias; en arte moderno puede verse en escenas del mito recogidas en obras de la tradición clasicista europea que integran a la reina de los dioses con atributos de matrimonio y majestuosidad.
  153. Segundo Mitógrafo Vaticano, 7 (Sobre su pavo real) y 8 (Sobre Iris, su arcoíris)
  154. Coluto: El rapto de Helena, 89; Homero, Ilíada XIV, 263-280 (Hera le promete Pasítea a Hipnos).
  155. Agustín de Hipona: La ciudad de Dios, IV, 11; Segundo Mitógrafo Vaticano, 9. En la religión romana primitiva, Júpiter no era solo “dios del rayo”, sino personificación del cielo luminoso diurno (Diespiter, ‘padre cielo’). Juno, como su contraparte femenina, fue interpretada por algunos autores como la potencia femenina del cielo, la capa atmosférica (el aire) que envuelve y fecunda. La manifestación activa del poder celeste sobre la tierra. En lecturas simbólicas: Cielo (principio activo, generador) = Júpiter; Aire (medio que transmite, fecunda, conecta) = Juno. Si Júpiter es el éter o el cielo supremo, Juno puede entenderse como el aire intermedio, el espacio donde se forman las nubes, las tormentas y la lluvia (fenómenos también asociados a la pareja divina). Esto no es la teología oficial romana estricta, sino una interpretación filosófica y alegórica posterior.
  156. Himno homérico XXII (a Poseidón): «Por Poseidón, el gran dios, comienzo a cantar, el que agita la tierra y la límpida mar el marino, que posee el Helicón y la vasta Egas. Doble fue, Sacudidor de la tierra, el honor que los dioses te atribuyeron: de los corceles ser el domador y, a la vez, salvador de naves. ¡Salve, Poseidón, conductor del carro subterráneo, el de oscura cabellera! Y, feliz, con corazón benévolo, ampara a los navegantes».
  157. Cartwright, Mark (2019). "Poseidon". World History Encyclopedia. Vaadatud 16.03.2022.
  158. El tridente es su arma y símbolo más característico. Con él desencadenaba tormentas, calmaba las aguas y provocaba terremotos golpeando la tierra. En el mito del Minotauro, Poseidón envía un toro blanco al rey Minos, lo que desencadena la historia del monstruo cretense (cf. toro de Creta). Poseidón creó el primer caballo (cf. Escifio). Por eso también era considerado dios de los caballos y patrón de los jinetes. El delfín un animal marino asociado a la protección y guía de los navegantes.
  159. Hesíodo: Teogonía 930-934
  160. Higino, Fabulae 14
  161. Teogonía, 277-79; Apolodoro, 2.3.2
  162. Odisea 1 71; Higino, Fabulae 157
  163. Platón: Critias 113d–e
  164. Señor de los mares, aparece en pintura en obras mitológicas donde domina las olas o con su tridente en escenas renacentistas y barrocas, y en escultura hay ejemplos clásicos de representaciones de dioses marinos en estatuaria decorativa; además, en contexto público es frecuente la gran estatua urbana de Poseidón que decora el puerto de Copenhague (arte moderno), aunque para arte antiguo la presencia de su figura se aprecia en mosaicos y frisos de época helenística que lo muestran con delfines y caballos.
  165. En el Museo Nacional del Bardo de Túnez hay un famoso mosaico romano que representa a Neptuno en su carro tirado por hipocampos y acompañado por tritones y otros seres marinos. También hay figuras de ictiocentauros como parte de la procesión marina.
  166. El famoso templo del cabo Sunio estaba dedicado a Poseidón, según testimonios epigráficos (IG I 310, 324; II/III 1270, 1300), el templo dominaba el promontorio. Estos altares costeros pudieran provenir de marineros ofreciendo sacrificios antes de zarpar. En la Odisea (XIII, 100–120) se habla de la influencia de Poseidón sobre los vientos y tormentas, reforzando que los navegantes debían tenerlo en cuenta y a menudo implorarlo para viajes seguros.
  167. Segundo Mitógrafo Vaticano, 3 (Sobre Saturno)
  168. Cicerón: De natura deorum III, 20
  169. Himno homérico II (a Deméter)
  170. Cicerón: De natura deorum II, 23
  171. Vennad Stephanidesed. "Iidsete aegade lood". Tallinn, "Eesti Raamat" 1991, lk. 34–36
  172. Hesíodo: Teogonía vv. 453-455
  173. Himno homérico II (a Deméter), 305–313
  174. Pallardy, Richard (Invalid Date). "12 Greek Gods and Goddesses". Encyclopedia Britannica. Vaadatud 16.03.2022.
  175. , ISBN 9789587411263, <http://books.google.cat/books?id=6DQNOTALrkoC&lpg=PA63&vq=Pers%C3%A9fone&dq=Mito%20de%20Pers%C3%A9fone%20inframundo&pg=PA63#v=onepage&q&f=false>
  176. Himno homérico II (a Deméter) 105-300
  177. En los misterios de Eleusis, los sacerdotes invocaban ritualmente a Deméter como diosa de la agricultura, la fertilidad y el ciclo de la vida y la muerte. El culto eleusino conmemoraba el mito del rapto de Perséfone y la búsqueda de la diosa, fundamento simbólico de la regeneración agrícola y de la esperanza en una vida bienaventurada tras la muerte. Las referencias principales se encuentran en el Himno homérico a Deméter, que narra la institución de los misterios por la propia diosa, y en Pausanias, Descripción de Grecia (I, 38, 2–3), donde se mencionan los ritos y la importancia del santuario eleusino dentro del mundo griego.
  178. Tras el retorno de Perséfone, Deméter reveló los misterios eleusinos, un culto de raíz agrícola que ofrecía a los iniciados la esperanza de una existencia dichosa tras la muerte; esta tradición se relata en el Himno homérico a Deméter (vv. 450–495), y es comentada también por Plutarco, De Iside et Osiride 359d–e, y Pausanias, Descripción de Grecia I, 38, 2–3, quienes explican la función de los misterios como transmisión de conocimiento secreto ligado a la fertilidad de la tierra y a la vida futura.
  179. La diosa de la cosecha aparece iconográficamente con espigas o antorchas; en escultura clásica destaca la presencia cultual de estatuas de Deméter en templos griegos, y en pintura renacentista y posrenacentista figuras como El regreso de Perséfone de Frederic Leighton (1891) representan la emotiva reunión madre‑hija en un paisaje dramático de mitos agrícolas; también son conocidas representaciones de Deméter en relieves y sarcófagos antiguos que ilustran sus ciclos con Perséfone y el inframundo.
  180. Los emblemas de Deméter reflejan su vínculo con la fertilidad de la tierra y la alimentación: el trigo simboliza los cereales y la agricultura (cf. Hesíodo, Teogonía 922–924); la amapola está asociada a la siembra y a los ciclos de vida y muerte (cf. Ovidio, Las metamorfosis V.383–400); la menta representa sus cultos y rituales de purificación y fertilidad (cf. Pausanias, Descripción de Grecia 8.31.2); y el cerdo es un animal sacrificial en su honor, vinculado a la abundancia agrícola y los misterios de Eleusis (cf. Hesíodo, Trabajos y días 450–460; Apolodoro, Biblioteca I.5.2).
  181. Esta etimología se documenta en Varrón, De lingua latina (Libro V, 98) y en Plinio el Viejo, Historia natural (XVIII, 20), que relacionan a Ceres con los cultivos de ‘cereales’, el sustento humano y la fertilidad de la tierra.
  182. Merriam-Webster's Encyclopedia of Literature. Merriam-Webster. 1995. p. 81. ISBN 9780877790426.
  183. Himnos homéricos, Himno XI, A Atenea
  184. Himno homérico a Afrodita, 9-15
  185. Cartwright, Mark (2012). "Athena". World History Encyclopedia. Vaadatud 17.03.2022.
  186. Hesíodo: Teogonía 886 y ss., 924.
  187. En Ilíada V, 880, Ares le reprocha a Zeus su favoritismo con Atenea: «la tienes consentida porque tú solo alumbraste a esa hija». Filóstrato (Descripciones de cuadros II, 27) nos cuenta el orgullo que siente Zeus por su hija: «Zeus respira con placer, observa a su hija y está orgulloso de haberla traído al mundo». Este favoritismo pudiera explicar que en Ilíada I, 400, cuando Hera, Poseidón y Atenea se amotinaron contra Zeus y quisieron atarlo, Zeus nunca castigó a Atenea.
  188. Atenea es la patrona de la ciudad de Atenas, a la que otorgó su nombre según la tradición mítica. Durante la disputa con Poseidón por el patrocinio de la ciudad, Atenea ofreció el olivo, útil para la alimentación, la construcción y la producción de aceite, mientras que Poseidón solo ofrecía agua salada; la ciudad eligió a la diosa como su protectora, consagrándole templos y festivales, entre ellos las Panateneas. Este mito se recoge en Pausanias, Descripción de Grecia (I, 16, 3) y en fuentes literarias como Ovidio, Las metamorfosis (XIII, 750–760), y se refleja en la iconografía ateniense, donde Atenea es representada como la guardiana de la ciudad, con su égida y el olivo como símbolos de protección y prosperidad.
  189. El olivo es el símbolo de Atenea porque, según la tradición mítica, la diosa lo regaló a los atenienses durante su disputa con Poseidón por el patrocinio de la ciudad de Atenas, ofreciendo un árbol útil para la alimentación, el aceite y la construcción, mientras que Poseidón solo ofrecía agua salada; este mito se relata en Las metamorfosis (XIII, vv. 750–760) y en fuentes griegas como Pausanias, Descripción de Grecia, I, 16, 3, donde se explica que el olivo consagrado por Atenea se convirtió en un símbolo de paz, prosperidad y sabiduría, vinculado directamente con su carácter de protectora de la ciudad y de la civilización.
  190. Atenea favoreció especialmente a Erictonio, rey mítico de Atenas nacido de manera prodigiosa, a quien la diosa protegió y educó. Según la tradición, Atenea lo crio en secreto en un cofre, instruyéndolo en la artesanía y la sabiduría, y más tarde lo convirtió en fundador de la dinastía ateniense, consolidando así su papel de protectora de la ciudad y promotora de la civilización. Este mito se encuentra en Pausanias, Descripción de Grecia (I, 16, 2–3) y en relatos resumidos de la Biblioteca mitológica del Pseudo-Apolodoro (I, 14, 3), que destacan el vínculo especial entre la diosa y el primer rey mítico de Atenas.
  191. En la poesía épica, Atenea actúa como intermediaria y protectora de los héroes, enviada por Zeus para guiarlos, aconsejarlos y favorecerlos en el combate. En la Ilíada (libros I, XX y XXII), Atenea protege a héroes como Aquiles y Diomedes, impidiendo que caigan en peligro y otorgándoles valor y estrategia en momentos críticos, lo que refleja su papel de divinidad que interviene activamente en la acción humana bajo la autoridad de Zeus. También ayudó a muchos otros héroes, como Odiseo, Jasón, Heracles, Tideo o Perseo.
  192. Atenea suele ser representada acompañada de un mochuelo (Athene noctua), símbolo de sabiduría, vigilancia y clarividencia, que refuerza su carácter de diosa prudente y protectora de la ciudad. La asociación aparece en cerámica ática arcaica y clásica y en la escultura, incluyendo representaciones de Atenea Pártenos y monedas atenienses. J. Boardman: Greek Art, 1996, pp. 45‑46; J. Neils: Goddess and Polis, 1992, pp. 15‑17
  193. La estrategia y la sabiduría en arte clásico a menudo se encarnan en la monumental Atenea Pártenos, la obra colosal de Fidias (original perdido, conocida por copias romanas y descripciones, ej. Atenea Giustiniani en Museos Vaticanos), y en pintura renacentista escenas de su nacimiento o intervención en batallas aparecen en obras de Mantegna o Rubens; por ejemplo, varios frontones y metopas de templos como el Partenón narran sus actos heroicos y son representaciones arquitectónicas icónicas.
  194. Atenea se asocia frecuentemente con el Gorgoneion, el rostro de la Gorgona que la diosa porta en su égida como símbolo protector y amuleto contra el mal. Este atributo aparece ya en la Ilíada (VIII, 590–600), donde la égida de Atenea inspira terror en los enemigos, y se confirma en la iconografía arcaica y clásica, como se observa en el friso del Partenón y en representaciones de vasos áticos del siglo V a.C.
  195. En Hesíodo: Teogonía, 95 se dice que de Apolo descienden los aedos y citaristas. Homero lo invoca con frecuencia al inicio de la Ilíada y la Odisea (I, 1) como fuente de inspiración poética, y los himnos homéricos lo presentan como protector de la música, la poesía y la armonía (himno homérico a Apolo 3 y 7), subrayando su rol como guía de los cantores y compositores de la tradición oral. Además, autores como Píndaro (odas olímpicas 1.1-8) lo ensalzan como garante de la inspiración poética y la excelencia artística, consolidando su figura como patrón de los aedos y de la poesía épica en general.
  196. Se le reconoce protector de la música y la poesía en la Ilíada, la Odisea y los himnos homéricos; dios sanador en la Teogonía 354-361 y en relatos sobre su hijo Asclepio (Pausanias, Descripción de Grecia 2.27.7), y patrón de la adivinación a través del oráculo de Delfos según Píndaro, Oda Olímpica 1.1-8 y Heródoto, Historias 8.43.
  197. Cartwright, Mark (2019). "Apollo". World History Encyclopedia. Vaadatud 17.03.2022.
  198. Himno homérico III a Apolo, 14-20.
  199. Hesíodo: Teogonía, 95; himno homérico (a Apolo) III, 356
  200. Segundo Mitógrafo Vaticano, 30-34. Los símbolos de Apolo incluyen el cuervo (era su mensajero y delató la infidelidad de Corónide); estas asociaciones se documentan en Himno Homérico III a Apolo y en Pausanias, Descripción de Grecia 10.5.5, donde se relata el mito de Dafne y la consagración del laurel a Apolo.
  201. El dios de la música y las bellas artes tiene esculturas clásicas como Apolo de Belvedere (Museos Vaticanos), considerada una obra maestra de la copia romana de la escultura griega, y en pintura escenas como Apolo y Dafne de Bernini (Galleria Borghese, mármol barroco) muestran episodios mitológicos dramáticos; además, representaciones renacentistas del dios con su lira o arco aparecen en numerosas obras que exploran la luz y la armonía del arte clásico.
  202. Ovidio (Las metamorfosis VI, 103—128) nos habla de los raptos de Febo: como azor se unió a Marpesa, como león a Cirene y como pastor a Ise, hija de Macareo.
  203. Homero: Ilíada II.595-600; Luciano: Diálogos de los Dioses 14; Apolodoro: I.3.3; Pausanias: III.1.3.
  204. Apolodoro: Biblioteca mitológica I 4, 2; Marsias encontró la flauta que Atenea había rechazado y retó a Apolo a un concurso musical. Apolo, usando la cítara al revés, ganó la prueba porque Marsias no pudo imitarlo, y como castigo lo colgó de un pino y lo desolló.
  205. Filodemo: De Pietate (‘Sobre la piedad’), preservado en el papiro de Herculano 243 III (Obbink). Higino: Fábulas, 161
  206. En la mitología griega Febo es el epíteto más común para Apolo. Así en, por ejemplo, Himno homérico XXI (a Apolo); Teogonía, 15; Ilíada I, 44
  207. El sobrenombre de Febo, que se aplica con frecuencia a Apolo en los poemas homéricos, apunta al sol; las tradiciones relativas a los hiperbóreos y su culto a Apolo muestran claros indicios de que consideraban al dios bajo la misma luz. (Alceo, ap. Himerio, XIV, 10; Diodoro Sículo: Biblioteca histórica II, 47).
  208. En la época de Calímaco, algunas personas distinguían entre Apolo y Helios, por lo que fueron censuradas por el poeta. (fr. 48, ed. Bentley.) Pausanias (Descripción de Grecia VII, 23) afirma que conoció a un sidonio que declaraba que Apolo y Helios eran dos dioses eran idénticos. Pausanias añade que esto estaba en consonancia con las creencias de los griegos (Estrabón: Geografía XIV, 635; Plutarco, De Ei apud Delphos 4, De Defensione Oraculi, 7).
  209. Himnos homéricos IX y XXVII (a Artemisa)
  210. Artemisa también es conocida como protectora de las doncellas y las mujeres en edad fértil: podía aliviar los dolores del parto y garantizar un alumbramiento seguro, pero al mismo tiempo tenía el poder de causar la muerte súbita, especialmente a quienes violaban su castidad o desobedecían sus decretos; estos atributos se reflejan en la literatura y los mitos griegos clásicos, por ejemplo en Hesíodo, Teogonía 924–926, Homero, Ilíada 21.497–502, y en relatos de Pausanias sobre santuarios donde se le rendía culto como protectora de las mujeres y niños (Pausanias, Descripción de Grecia 3.18.12).
  211. Cartwright, Mark (2019). "Artemis". World History Encyclopedia. Vaadatud 16.03.2022.
  212. Ilíada XXI, 470 y ss. En la tradición micénica, Artemisa es identificada con la Potnia Theron (“Señora de los Animales”), un título que aparece en inscripciones y contextos iconográficos del II milenio a.C.; este epíteto la vincula con la caza, la protección de la fauna y la naturaleza salvaje, y se refleja en la iconografía de sellos, figurillas y frescos micénicos, así como en la literatura posterior (fuentes: Nilsson, Geschichte der Griechischen Religion, 1940, vol. I, pp. 142–145; Burkert, Greek Religion, 1985, pp. 88–90; donde se conservan reminiscencias de su función de diosa protectora de los animales).
  213. Artemisa suele ser acompañada por un coro de ninfas, jóvenes inmortales que la siguen en los bosques y montañas durante la caza, participando en danzas, cantos y rituales en su honor; esta tradición aparece en la literatura épica y lírica griega, como en Homero, Ilíada 21.505–510, Hesíodo, Teogonía 924–925, y en relatos mitológicos de Pausanias, Descripción de Grecia 8.36.5–6, que destacan la compañía constante de Artemisa por estas figuras femeninas asociadas a la naturaleza y la protección de la caza.
  214. Calímaco: Himno III (a Artemisa), vv. 185-224
  215. Artemisa castigó al cazador Acteón por haberla visto desnuda mientras se bañaba: la diosa lo transformó en ciervo y fue despedazado por sus propios perros de caza; el episodio se narra con detalle en Ovidio, Las metamorfosis III.138–252, y también es mencionado en Pausanias, Descripción de Grecia 9.2.3 y en la tradición mitográfica recogida por Apolodoro, Biblioteca mitológica III.4.4.
  216. Higino: Fábulas, 195
  217. Pseudo-Apolodoro: Biblioteca mitológica III 8,2
  218. Higino: Fábulas, 223
  219. La diosa de la caza y la luna, aparece en numerosas pinturas mitológicas de artistas como Paolo Veronés (Diana y Acteón, 1556‑59, National Gallery), así como en esculturas clásicas de cazadoras como la Artemisa de Gabios y copias romanas de obras griegas donde posa con arco y animales; su figura sigue siendo un motivo frecuente en iconografía renacentista y barroca que subraya su independencia y fuerza.
  220. Los símbolos de Artemisa reflejan su relación con la naturaleza y la caza: la luna, asociada a su rol como diosa nocturna y virginal; el ciervo y la osa, que representan su dominio sobre los animales salvajes y su protección de la fauna; y el ciprés, árbol vinculado a los bosques y a la muerte ritual, presente en cultos y santuarios dedicados a ella (fuentes clásicas: Hesíodo, Teogonía 924–925; Pausanias, Descripción de Grecia 8.36.5–6; iconografía griega arcaica y clásica: sellos micénicos y vasos áticos).
  221. Cornuto: Compendio de teología griega, 65; el autor dice directamente que Apolo es el Sol y Ártemis la Luna.
  222. Segundo Mitógrafo Vaticano, 39 (Sobre Marte): «Marte es el dios de la guerra, y se le llama Marte porque la guerra se libra entre hombres (mares). Marte recibe su nombre de mas, «hombre», por así decirlo. Del mismo modo, se le llama «creador de muertes», ya que la muerte (mors) recibe su nombre de Marte».
  223. Cartwright, Mark (2017). "Ares". World History Encyclopedia. Vaadatud 16.03.2022.
  224. Ilíada, 890
  225. Teogonía, 922 y 935
  226. En la tradición romana y griega, Ares era considerado natural de Tracia, región situada al norte de Grecia, famosa por sus guerreros feroces; esta asociación se refleja en la literatura clásica, donde los tracios son descritos como seguidores apasionados de Ares y expertos en la guerra (fuentes: Homero, Ilíada 5.889–896; Hesíodo, El escudo de Heracles 291–295; Pausanias, Descripción de Grecia 1.3.4).
  227. Homero: Ilíada IV, 333 y 436
  228. Boccaccio: Genealogia deorum gentilium IX, 3
  229. El dios Ares dio su nombre al Areópago, la “Colina de Ares” en Atenas, que según la tradición era el lugar donde se reunía el consejo judicial más antiguo de la ciudad y donde se juzgaban delitos graves, especialmente homicidios; esta asociación entre el dios y el sitio se menciona en Pausanias, Descripción de Grecia 1.28.6–7 y en estudios de topografía ateniense clásicos.
  230. La figura del dios de la guerra se encuentra en esculturas de la antigüedad clásica como el Ares Ludovisi (Museos Capitolinos), una copia romana de un original griego del siglo IV a. C., y en pintura aparece en escenas de combate mitológico, por ejemplo en ciclos sobre la guerra de Troya y el juicio de Paris donde su presencia guerrera se contrapone a la de Atenea o Afrodita; estas obras exploran el conflicto y la furia bélica.
  231. Los emblemas de Ares reflejan su naturaleza guerrera y destructiva: además de su armamento habitual (lanza y escudo), se le asocian la serpiente, símbolo de astucia y peligro; la antorcha, vinculada a la destrucción y la guerra; el jabalí, representando la fuerza bruta y la ferocidad en combate; y el buitre, asociado a la muerte en el campo de batalla y su carácter sanguinario (fuentes clásicas: Hesíodo, Teogonía 795–797; Homero, Ilíada 5.198–200, 13.290–300; Pausanias, Descripción de Grecia 1.3.4, donde se mencionan rituales y símbolos de Ares en diferentes cultos locales).
  232. Los hermanos Rómulo y Remo, considerados los fundadores legendarios de Roma, reciben la sangre de Marte a través de su madre Rea Silvia, quien fue impregnada por el dios, estableciendo así un linaje divino que vincula la ciudad de Roma con la fuerza guerrera y la protección de Marte (fuentes clásicas: Tito Livio, Ab Urbe Condita I.3–7; Plutarco, Vida de Romulo, 1–4).
  233. Para los romanos, Marte simbolizaba el poderío militar entendido como medio para garantizar la paz (pax), y se le veneraba como páter del pueblo romano, protector de la ciudad y garante del orden cívico y religioso; esta visión se refleja en la literatura y la religión romana, por ejemplo en Tito Livio, Ab Urbe Condita I.3–7, que vincula a Marte con el linaje de Rómulo y Remo, y en Ovidio, Fasti I.115–150, donde se celebra su papel como dios de la guerra regulada y como padre fundador simbólico de Roma.
  234. Según Georges Dumézil y su teoría de la función triple protoindoeuropea, Marte no era únicamente un dios de la guerra, sino también una deidad vinculada a la fertilidad y al mundo rústico: sus energías se dirigían a asegurar el crecimiento de los cultivos y protegerlos de fuerzas hostiles, integrando así el poder militar con el cuidado de la tierra y la prosperidad agrícola, función que se evidencia en los rituales campesinos romanos, como los ludi o Cerealias, y en textos como Dumézil, La religion romaine archaïque, 1966, vol. 1, pp. 234–240.
  235. Hesíodo: Teogonía, 203: «Y estas atribuciones posee [Afrodita] desde el comienzo y ha recibido como lote entre los hombres y dioses inmortales: las intimidades con doncellas, las sonrisas, los engaños, el dulce placer, el amor y la dulzura».
  236. Himno homérico V, a Afrodita: «Afrodita, que despierta en los dioses el dulce deseo y domeña las estirpes de las gentes mortales, a las aves que revolotean en el cielo y a las criaturas todas, tanto a las muchas que la tierra firme nutre, como a cuantas nutre el mar. A todos afectan las acciones de Citerea, la bien coronada».
  237. Cartwright, Mark (2018). "Aphrodite". World History Encyclopedia. Vaadatud 16.03.2022.
  238. Según Hesíodo (Teogonía, 188), Afrodita nació de Urano, abuelo de Zeus, después de que Crono lanzara sus genitales castrados al mar. Los miembros divinos, a la deriva en el mar, formaron una espuma y de ahí nació la diosa. Esto apoya la etimología de su nombre, "nacida de la espuma". Como tal, Afrodita pertenecería a la misma generación que Crono, padre de Zeus, y técnicamente sería la tía de Zeus. Ver el nacimiento de Afrodita.
  239. Homero: Ilíada V, 370
  240. Primer Mitógrafo Vaticano, 43. Afrodita, esposa de Hefesto, mantuvo un romance con Ares. El episodio más famoso se narra en Homero, Odisea VIII,266-366, donde Hefesto, al descubrir la infidelidad, prepara una trampa: fabrica una red invisible para atrapar a la pareja en el acto y exhibirlos ante los otros dioses, provocando burla y escarnio en el Olimpo. Higino (Fábulas, 148) dice que del oprobio de Venus y Marte nació Harmonía.
  241. La comitiva de Afrodita está descrita en varias fuentes literarias y míticas: la acompañan los dioses y personificaciones del amor como la Persuasión (Peito) y el Deseo (Hímero), así como Himeneo (Canto nupcial); también los Erotes (Amores), quienes representan distintos aspectos del amor y la atracción (véase Hesíodo, Teogonía 945–971; Homero, Himno homérico a Afrodita 1–60; Pausanias, Descripción de Grecia 1.14.6–7).
  242. Plutarco: Moralia II, 23; Ilíada XIV, 197 s.: «allí estaba el amor, allí el deseo, allí la amorosa plática y la seducción que roba el juicio incluso a los muy cuerdos»»
  243. En el relato del Juicio de Paris, Afrodita es proclamada la más hermosa de todas las diosas por el príncipe troyano Paris, después de que Hera y Atenea compitieran por su favor; como recompensa, Afrodita le promete a Paris el amor de la mujer más bella del mundo, Helena, desencadenando así la guerra de Troya. Apolodoro: Biblioteca mitológica III, 12–14: describe cómo Paris elige a Afrodita como la diosa más hermosa y recibe la promesa de Helena. Pausanias, Descripción de Grecia 3.19.1 menciona la tradición de la elección de la diosa más hermosa por Paris y el papel de Afrodita.
  244. Primer Mitógrafo Vaticano, 43. Los emblemas de Afrodita están ampliamente documentados en la literatura y el arte de la antigüedad: la paloma y el mirto son sus símbolos más antiguos, asociados con el amor y la belleza (cf. Hesíodo, Teogonía 188–191); la manzana aparece en relatos mitológicos relacionados con la disputa de las diosas y el juicio de Paris (Apolodoro, Bibliotheca, III.12–14); la venera (concha marina) se popularizó como atributo iconográfico en la escultura y pintura clásica y renacentista, representando su nacimiento del mar (Homero, Himnos Homéricos, Himno a Afrodita 1–10; Botticelli, El nacimiento de Venus, 1485–1486); y la rosa, adoptada en la literatura y el arte helenístico y romano, simboliza la pasión y el amor erótico (Ovidio, Las metamorfosis 10.306–315).
  245. Los nombres de las diosas del amor reflejan su influencia lingüística en distintas culturas: Afrodita dio origen al término «afrodisíaco», usado para describir sustancias que estimulan el deseo sexual, derivado directamente de su nombre en la tradición griega clásica (véase Robert Graves, La mitología griega, 1955, p. 144); de manera análoga, la romana Venus originó los términos «venerar» —con el sentido de rendir culto o respeto— y «venéreo», relacionado con el amor o la sexualidad, tal como se documenta en la etimología latina y en estudios de lexicografía clásica (véase Lewis & Short, A Latin Dictionary, 1879, s.v. Venus).
  246. Himno homérico XX (a Hefesto)
  247. Cartwright, Mark (2019). "Hephaistos". World History Encyclopedia. Vaadatud 17.03.2022.
  248. Según Homero, Ilíada I,590-594, Hera expulsa a Hefesto porque se avergonzaba de que fuera cojo. Apolodoro (Biblioteca mitológica I 3, 5) dice que Zeus arrojó a Hefesto por acudir en auxilio de Hera, que estaba atada.
  249. Ilíada I,590-594; Apolodoro: Biblioteca mitológica I 3, 5
  250. Quinto de Esmirna: Posthoméricas IX, 365; Ovidio: Las metamorfosis XIII, 314. Los autores, especialmente romanos, dicen que Lemnos está consagrada a Hefesto porque allí cayó desde el Olimpo.
  251. Ilíada XVIII, 478-486
  252. Higino: Fábulas, 166: «Vulcano había fabricado unos tronos de oro y acero para Júpiter y los demás dioses; cuando Juno se sentó, quedó de repente suspendida en el aire. Se mandó recado a Vulcano para que liberase a su madre, a la que había amarrado, pero —airado por haber sido precipitado desde el cielo—, dijo que él no tenía ninguna madre».
  253. En el arte a Hefesto/Vulcano se lo representa con unas tenazas de herrero o un martillo, indicando que era el herrero de los dioses. Dice Robert Graves que su símbolo era una codorniz, pájaro que en primavera baila a la pata coja (pues Hefesto era cojo). Eratóstenes (Catasterismos, XI) dice que durante la Gigantomaquia, Dioniso, Hefesto y los sátiros marcharon a lomos de burros que rebuznando los pusieron en fuga a los gigantes.
  254. Estrabón, Geografía VI 2, 10, hablando de de Sicilia, relaciona los volcanes activos con la acción de Hefesto. Diccionarios etimológicos modernos confirman que «volcán» deriva de Vulcano (por ejemplo, Émile Littré, Dictionnaire de la langue française, s.v. “volcan”).
  255. Himno homérico a Hermes 13
  256. Hermes y Mercurio son dioses asociados a los viajes, el comercio y la comunicación. Protegían a viajeros, comerciantes y mensajeros, facilitando los intercambios, la movilidad y la transmisión de información entre mortales y dioses. Así en Homero: Ilíada XXIV, 334–347), Cicerón: De natura deorum III, 56; Himno homérico a Hermes (13–60).
  257. Cicerón, De natura deorum III, 56 lo vincula con los mercadores y el intercambio; Varrón, De lingua latina V, 66–68 relaciona su nombre con merx y mercari. Himno homérico a Hermes (vv. 13–60), Hermes roba el ganado de Apolo el mismo día de su nacimiento, consolidando su carácter de dios astuto y protector de ladrones. El mismo himno (vv. 550–560) le atribuye dones proféticos y mediación divina. En Ilíada (XXIV, 334–347), Hermes guía a Príamo hasta Aquiles como heraldo y conductor seguro.
  258. Cartwright, Mark (2019). "Hermes". World History Encyclopedia. Vaadatud 17.03.2022.
  259. Homero: Odisea VIII, 335, XIV, 435, XXIV, 1; Himno homérico a Hermes; Ovidio: Las metamorfosis I 682, XIV, 291
  260. Segundo Mitógrafo Vaticano, 53 (Sobre los Mercurios) y 54 (Por qué es llamado Mercurio)
  261. Los emblemas de Hermes reflejan distintos aspectos de su carácter: la grulla simboliza vigilancia y astucia en sus funciones de guía y mensajero (cf. Pausanias, Descripción de Grecia 2.38.5); el azafrán se relaciona con rituales y ofrendas asociadas a su culto (cf. Croco); y la tortuga está vinculada a su invención de la lira, hecha a partir del caparazón de este animal, representando su ingenio y creatividad (Homero, Himno Homérico a Hermes 5–20; Apolodoro, Biblioteca mitológica III.10.3).
  262. Hermes porta el caduceo (κέρκυνος, caduceum), vara alada que según los Himnos Homéricos (a Hermes, 550–560) podía adormecer o calmar a mortales y dioses, y que también emplea en su función de psicopompo, guiando las almas de los muertos hacia el Hades. Esta capacidad como conductor de espíritus se menciona además en Homero, Ilíada XXIV, vv. 334–347, y en fuentes latinas como Ovidio, Las metamorfosis XIV, vv. 100–110, donde Mercurio actúa de manera equivalente guiando a los muertos y mensajero de los dioses.
  263. Ilíada XXI, 497; Odisea I, 38, V, 43, VII, 137; Hesíodo: Trabajos y días, 77
  264. El mensajero divino aparece en la escultura clásica Hermes con el niño Dioniso de Praxíteles (Museo Arqueológico de Olimpia), uno de los mejores ejemplos de escultura griega que combina serenidad y gracia, y en pintura renacentista y barroca es frecuente en escenas narrativas mitológicas que muestran su papel de guía o embajador de los dioses, apareciendo junto a otros dioses en episodios del panteón clásico.
  265. Dioniso, dios griego del vino, el éxtasis y la transformación, era central en los cultos dionisíacos, especialmente en las Dionisias —festividades teatrales y rituales— y en los misterios dionisíacos, prácticas religiosas secretas que buscaban la comunión con la divinidad a través del frenesí, la música, la danza y la ingesta ritual de vino. Estos rituales simbolizaban la liberación de las inhibiciones, la unión con la naturaleza y la trascendencia de la individualidad, y fueron interpretados por los griegos como medios de catarsis espiritual y social, así como fuentes de inspiración para la tragedia y la poesía. Referencias: Burkert, Walter. Greek Religion, Harvard University Press, 1985, pp. 192–200; Dodds, E.R. The Greeks and the Irrational, University of California Press, 1951, pp. 53–61; Graf, Fritz. Magic in the Ancient Greek World, Harvard University Press, 1997, pp. 98–102; Segal, Charles. Dionysiac Poetics and Greek Tragedy, Cornell University Press, 1999, pp. 11–18.
  266. El teatro griego nace como ritual religioso en honor a Dioniso, y las tragedias y comedias eran interpretaciones ceremoniales que exaltaban al dios y la comunidad. Aristóteles, Poética, 1448b; establece que la tragedia surge de la imitación ritual, vinculada a Dioniso. Plutarco, Vida de Solón 14.2; menciona la importancia de los festivales dionisíacos para la educación y la moral de los jóvenes. Pausanias, Descripción de Grecia 1.22.6; describe el Teatro de Dioniso y su relación con las celebraciones del dios.
  267. "Who Is Hestia Goddess? -" (Ameerika inglise). 13. september 2019. Vaadatud 6. augustil 2023.
  268. Hesíodo: Teogonía 940; Himnos homéricos I, VII y XXVI
  269. Pseudo-Apolodoro: Biblioteca mitológica III 5, 1
  270. Ilíada VI, 130–140
  271. Estrabón: Geografía X 3, 10
  272. Apolodoro: Biblioteca mitológica, Epítome. 1.9
  273. Eratóstenes: Catasterismos V (Corona)
  274. Los emblemas de Dioniso reflejan su vínculo con la vegetación, la fiesta y la naturaleza salvaje: la vid y la copa simbolizan el vino y la celebración (cf. Hesíodo, Teogonía 940–944; Homero, Odisea 11.185–192); la hiedra representa su presencia en la vegetación y los ritos dionisíacos (Eurípides, Bacantes 50–55); los felinos como el tigre, la pantera y el leopardo aparecen en procesiones y retablos como animales que tiran de su carro, mostrando su poder salvaje (Hesíodo, Teogonía 943–944; iconografía vasija áticas); el delfín refleja su asociación con el mar y los viajes míticos; y la cabra simboliza fertilidad y ritos de sacrificio en su honor (Ovidio, Metamorfosis III.87–95).
  275. Baco (Βάκχος, Bacchus) probablemente tiene raíces en palabras relacionadas con éxtasis, gritos rituales o celebración frenética. En Grecia «tanto el devoto como el dios se llaman Baco» (Burkert: Greek religion. Harvard University Press., p. 162). Para Eurípides (Bacantes 491), báquico y bacante se aplica para los cultistas de Dioniso; y para Sófocles (Edipo rey 211) Dioniso es exclusivamente en nombre del dios.
  276. Cicerón: De natura deorum II, 23. Agustín de Hipona: La ciudad de Dios, IV, 11
  277. Himno homérico XXIX, a Hestia
  278. "Hestia". Encyclopedia Britannica. 2021. Vaadatud 17.03.2022.
  279. Hesíodo: Teogonía, 455
  280. Himno Homérico a Afrodita (5), 21-32
  281. "Vesta". Encyclopedia Britannica. 2019. Vaadatud 17.03.2022.
  282. Himno homérico a Afrodita 21-30
  283. Oráculos sibilinos III, 147
  284. En el arte clásico su presencia es más símbolo que figura antropomorfa, representada con fuego o vestales alrededor de un hogar sagrado, y aunque no hay muchas representaciones directas de la propia Hestia, un ejemplo escultórico tardío es la estatua romana conocida como Hestia Giustiniani (copia de un original griego c. 470 a. C., Villa Albani, Roma), y en pintura renacentista o neoclásica aparece en paisajes o escenas mitológicas que evocan el fuego sagrado de Vesta o vestales, como en obras de artista anónimo que representan el culto a Vesta en la antigua Roma; esta ausencia deliberada de imágenes directas subraya su carácter de principio del hogar y fuego eterno, más que de figura narrativa en mitos visuales.
  285. Que Hestia cedió su puesto como diosa olímpica a Dioniso es una creencia contemporánea. Este reemplazo aparece, por ejemplo, en Robert Graves: Los mitos griegos, (27, k). Graves da dos fuentes para este relato (Apolodoro: Biblioteca mitológica III 5,3 y Pausanias: Descripción de Grecia II 31, 2) pero en ninguna de ellas se lee el reemplazo de Hestia por Dioniso. De la misma manera Kerényi (The gods of the Greeks, p.92) nos dice que «no hay ninguna historia de que Hestia haya sido jamás removida de su morada fija».
  286. "Greek mythology". Encyclopedia Americana. Vol. 13. 1993. p. 431.
  287. En la antigua Roma, el templo de Vesta estaba estrictamente reservado a las sacerdotisas vestales, cuya virginidad era considerada esencial para la seguridad y la prosperidad de la ciudad; según fuentes como Tito Livio (Ab Urbe Condita, libro I) y Plutarco (Vida de Numa, capítulo 15), las vestales debían mantener su castidad durante su servicio de treinta años, ya que cualquier violación de este voto se interpretaba como un mal presagio que podía poner en peligro a Roma y su bienestar.
  288. Enn. Ann. 7.240–41.
  289. Burkert, Walter, Greek Religion, pp. 125–127: analiza cómo las listas del Dodekatheon se adaptan a razones cultuales y sociales, excluyendo dioses ctónicos como Hades para enfatizar el culto público de los olímpicos. Nilsson, Geschichte der griechischen Religion, vol. I: confirma la exclusión de Hades de las asambleas olímpicas y altares, a favor de deidades celestes o heroizadas.
  290. Quamquam in antiquis scriptis Latinis exstantibus Olympicus ad Olympiam, non ad Olympum pertinet, confer locutionem apud Herodotum 7.172 "τὴν ἐσβολὴν τὴν Ὀλυμπικήν", quae ad montem spectat.
  291. Ilíada VIII, 13; Teogonía, 767-770
  292. Eurípides: Helena 524 y Alcestis 354–355
  293. Tercer Mitógrafo Vaticano 6, 1 (Pluto)
  294. Hades es principalmente el dios que permanece en el inframundo, guardián de las almas y de las puertas del reino de los muertos. En la Ilíada (8, 367): Hades es llamado Pilartes (el que cierra las puertas o el guardián de las puertas), lo que enfatiza su papel de mantener a las sombras encerradas. Excepcionalmente, en la mitología se le menciona fuera del inframundo solo en casos específicos: cuando secuestra a Perséfone (Himno homérico a Deméter) o, raramente, cuando Heracles lo hiere en Pilos obligándolo a acudir al Olimpo (Biblioteca mitológica II 7, 3). Textos como la Ilíada, la Teogonía de Hesíodo y los himnos homéricos refuerzan su papel como gobernante inexorable del inframundo, receptor de las almas y figura temida por todos.
  295. Ovidio: Las metamorfosis X, 8 - 85
  296. Para la catábasis o ‘descenso a los infiernos’, cfr. catábasis (viaje al inframundo). Odiseo en la Odisea (libro XI): consulta al adivino Tiresias. Orfeo en su intento de rescatar a Eurídice (Las metamorfosis de Ovidio). Heracles al capturar a Cerbero como parte de sus trabajos. Teseo y Pirítoo intentan raptar a Perséfone (pero fracasan).
  297. LIMC (Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae); entrada: Hades (vol. IV, 1988).
  298. El bidente se consolida como atributo de Plutón o Dis Pater. La iconografía del bidente u horca de dos púas es propia de los romanos y renacentistas. Es importante señalar que el término latino bidens designaba originalmente una azada o instrumento agrícola de dos dientes, lo cual conecta simbólicamente con la tierra, lo subterráneo y las fuerzas ctónicas.
  299. Segundo Mitógrafo Vaticano, 13, 14 y 22
  300. Homero: Odisea X 494, XI 226, 385, 634; Ilíada IX 457, 569; Apolodoro: Biblioteca mitológica I 9, 15
  301. Homero: Ilíada XIV, 326; Odisea XI, 216; Hesíodo: Teogonía. 912; Apolodoro: Biblioteca mitológica I 5, 1
  302. Como diosa de la primavera y reina del inframundo, es protagonista de obras como el famoso cuadro El rapto de Proserpina de Pedro Pablo Rubens (1636‑37, Museo del Prado, Madrid) donde su figura contrasta con la oscuridad de Plutón, y en escultura la El rapto de Proserpina de Gian Lorenzo Bernini (1621‑22, Galleria Borghese, Roma) captura con virtuosismo barroco el momento del secuestro; ambas obras han marcado la iconografía occidental de Perséfone/Proserpina representando el ciclo de la vida, muerte y renacimiento.
  303. Tras el rapto de Perséfone da manos de Hades, esto provoca la larga búsqueda de su madre Deméter por la tierra, según relata el Himno homérico a Deméter (vv. 1–500). El mito explica que, al consumir semillas de granada en el inframundo, Perséfone queda obligada a pasar parte del año con Hades; esta tradición también se menciona en Pausanias, Descripción de Grecia I, 38, 2–3, y es comentada por Higino: Fabulae 149.
  304. Páez Casadiegos, Yidy, Epifanía y etiología: Ensayos sobre mito y religiosidad griega antigua, Universidad del Norte, pp. 63-69, ISBN 9789587411263 .
  305. Esta interpretación aparece especialmente en escolio a Teócrito, Idilios III, 48. En Himno homérico a Deméter (vv. 400–450), donde se narra la alternancia de la presencia de Perséfone con la fertilidad de la tierra, y es comentada también por Cicerón, De natura deorum II, 61, y en Pausanias, Descripción de Grecia I, 38, 2–3, que vinculan su retorno a la superficie con la renovación de los cultivos y el ciclo anual de la naturaleza.
  306. Chadwick, p. 85.
  307. Porfirio: De Antro Nympharum, 6. El filósofo neoplatónico es quien explica formalmente que a los dioses olímpicos se les erigen templos y altares elevados (bōmoi), mientras que para los dioses ctónicos se usan fosos (bóthroi) y para los héroes hogueras a ras de suelo (eschárai).
  308. Matthew Dillon: Girls and Women in Classical Greek Religion. London, p. 114. Routledge (2002). ISBN 0415202728.
  309. Dillon, p. 114.
  310. Dillon, Matthew (2002). Girls and Women in Classical Greek Religion (англ.). Psychology Press. с. 114. ISBN 978-0-415-20272-5. Архів оригіналу за 1 грудня 2021. Процитовано 1 грудня 2021.
  311. Ogden, pp. 2–3; Dowden, p. 43; Hansen, p. 250; Burkert, p. 125.
  312. Apolonio de Rodas, Argonáuticas i.495 y sig.
  313. Hesiod, Theogony 386–388.
  314. Hesíodo: Teogonía 384
  315. Гесіод, Теогонія 386—388.
  316. Hesíodo: Teogonía 901 y ss.
  317. Homero: Ilíada V, 749-751
  318. Hesíodo: Teogonía, 52
  319. Hesíodo: Teogonía 77 y ss. a partir del v. 77.
  320. Diodoro Sículo: Biblioteca histórica V 73, 3
  321. Hesíodo: Teogonía 908-912
  322. Hesíodo: Teogonía 217
  323. Pausanias: Descripción de Grecia V 15, 5: «Hay un altar con una inscripción “al Moirágetes” . Es evidente que es un sobrenombre de Zeus, que conoce todas las cosas humanas, tas que conceden las Moiras y las que no son procuradas por ellas. Cerca hay un altar alargado de las Moiras, después uno de Hermes y a continuación dos de Zeus Hipsisto».
  324. Segundo Mitógrafo Vaticano, 22
  325. Homero: Ilíada, XV, 143: «Hera llamó fuera de la mansión a Apolo y a Iris, la mensajera de los inmortales dioses».
  326. Hesíodo: Teogonía, 922
  327. Homero: Ilíada, XX, 233-235
  328. Pseudo-Apolodoro, Biblioteca, 1.3.1
  329. Homero: Ilíada V 392-402
  330. Diodoro Sículo: Biblioteca histórica V 73, 4
  331. Ilíada IX vv 502 - 512
  332. Ilíada XIX, 91 y ss.
  333. Esopo: Fábulas 100 (Zeus, Prometeo, Atena y Momo)
  334. Píndaro: Olímpicas, XII
  335. Suda, voz «Némesis»
  336. Diodoro Sículo: Biblioteca histórica IV 38, 4-5
  337. Apolodoro, Biblioteca mitológica, 2. 7. 7
  338. Diodoro Sículo: Biblioteca histórica IV 39, 2
  339. Calímaco: Himno a Artemisa 145 y ss
  340. Esta etimología nos la proporciona Robert Graves en su índice onomástico de Los mitos griegos.
  341. Homero: Odisea XI, 602–604
  342. En el arte clásico aparece en estatuaria y relieves asociados a santuarios de curación, destacando la figura del dios con bastón serpentino que pervive como símbolo médico; un ejemplo escultórico célebre es la estatua romana de Esculapio que se conserva en museos arqueológicos europeos (p. ej., Antikensammlung Berlin o Louvre), representando su rol de sanador, y en pintura renacentista aparecen himnos o escenas de templos de sanación en composiciones que celebran la medicina clásica, a menudo acompañadas de la serpiente del bastón de Esculapio.
  343. Apolodoro: Biblioteca mitológica III 10, 3; Taciano: Alocución a los griegos; Eurípides: Ion 999 y ss
  344. Biblioteca mitológica III 10, 3
  345. De Astronomica, II, 14
  346. Suda, voz Epíone (Ήπιόνη)
  347. Homero: Odisea XI, 298–304 (inmortalidad alternada y su carácter divino); Eurípides: Helena 1664–1666 (dioses salvadores vinculados al mar); Cicerón: De natura deorum 2.6 (protectores de navegantes, relacionados con el fenómeno del fuego de San Telmo); Píndaro, odas nemeas X (modelos de destreza ecuestre y protectores de atletas); Pausanias: Descripción de Grecia 3.16.1–2 (culto en Esparta y asociación con la educación gimnástica)
  348. Eratóstenes: Catasterismos, X (Gemelos)
  349. Servio, sobre las Geórgicas de Virgilio i.16; Duris, citado por Tzetzes: Sobre Licofrón 772; Apolodoro: i.4.1; Escolio sobre el Reso de Esquilo 30
  350. En la iconografía clásica aparece como dios pastoril de los bosques con patas de cabra, flauta (siringa) y naturaleza salvaje, y una de las esculturas renacentistas/exposiciones famosas que evocan esta figura es el grupo Fauno molestato da cupidi de Gian Lorenzo Bernini y Pietro Bernini (c. 1616‑17, mármol, The Metropolitan Museum of Art, Nueva York), que representa a un fauno jugueteando con amorcillos; aunque no hay un cuadro tan claramente célebre con Pan como protagonista, múltiples mosaicos y vasijas romanas muestran escenas de Pan con ninfas y sátiros (p. ej., representaciones en frescos y mosaicos de Pompeya) donde se destaca su vínculo con la música y la naturaleza, transmitiendo su exuberancia rústica.
  351. Filóstrato: Imágenes II, 11 (Pan)
  352. El dios del amor representado a menudo como el niño alado con arco y flechas, aparece en pintura clásica como El rapto de Proserpina de Rubens (cuyos pequeños amores acompañan la escena, presente en la mitología del amor y el deseo), y en escultura renacentista dramática destaca Cupido y Psique de Antonio Canova (1793‑97, mármol, Museo del Louvre, París), obra neoclásica que expresa el amor eterno a través de la delicada interacción de las figuras; y en pintura romántica se le ve en obras como Eros y Psique de François Gérard (1798), donde su figura alada subraya la pasión y la unión mítica de los amantes.
  353. Pausanias: Descripción de Grecia I 43, 6
  354. Apuleyo, El asno de oro VI,24.
  355. Varrón: De lingua latina, V, 56, citando a Ennio como referencia
  356. Ennianae poesis reliquiae, Lipsiae:In aedibus B.G. Teubneri, http://www.archive.org/details/ennianaepoesisre00enniuoft
  357. Agustín de Hipona: La ciudad de Dios VII, 2
  358. Любкер, 1885, с. 320. (Consentes dii // Реальный словарь классических древностей / Авт.-сост. Ф. Любкер ; Под ред. членов Общества классической филологии и педагогики Ф. Гельбке, Л. Георгиевского, Ф. Зелинского, В. Канского, М. Куторги и П. Никитина. — СПб., 1885. — С. 320.)
  359. En los fragmentos del Libro VI de la Biblioteca histórica, Diodoro Sículo recoge la doctrina de Evémero de Mesene según la cual muchos dioses —como Heracles o Dioniso— fueron en realidad hombres excepcionales cuya fama, tras benefactores legendarios, fue transformada en divinidad eterna. Este enfoque euhemerista ofrece una explicación histórica de los dioses como figuras humanas elevadas a estatus divino
  360. «Greek paganism legally recognized as known religion in Greece».
  361. «Societas Hellenica Antiquariorum - Helliniki Hetaireia Archaiophilon». Web.archive.org. 27 de octubre de 2009. Archivado desde el original el 27 de octubre de 2009. Consultado el 10 de junio de 2014.
  362. «Thyrsos - Hellenes Gentiles». Thyrsos.gr. Consultado el 10 de junio de 2014.
  363. «O retorno do culto aos deuses olimpicos» (em inglês). Consultado em 20 de Outubro de 2014
  364. Drew Campbell: Hellenismi Pakanaverkko. Viitattu 20.2.2019.
  365. «The organizational and operating structure of the YSEE». Ysee.gr. Consultado el 10 de junio de 2014.
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